Alien: Isolation 2 ist offiziell zurück im Rampenlicht. Nach der Ankündigung gibt es nun erste konkrete Details zur Story des Survival-Horror-Sequels und die dürften besonders Fans des ersten Teils hellhörig machen. Denn der Nachfolger spielt nicht nur zeitlich nah am Vorgänger, sondern knüpft offenbar auch direkter an dessen Ereignisse an, als zunächst vermutet.
Wie aus einem neuen Hands-on-Bericht von Xbox Wire hervorgeht, setzt Alien: Isolation 2 nur wenige Monate nach den Ereignissen des ersten Spiels ein. Im Mittelpunkt steht diesmal allerdings nicht Amanda Ripley, sondern eine neue Hauptfigur namens Blake, die für Weyland-Yutani arbeitet.
Neuer Protagonist, alte Verbindung
Blake befindet sich zu Beginn des spielbaren Prologs auf einer Vermessungsexpedition, als eine gewaltige Explosion die Gruppe aufschreckt. Kurz darauf untersucht das Team ein abgestürztes Objekt auf der Oberfläche eines Planeten. Was zunächst wie ein neues Szenario wirkt, entwickelt sich schnell zu einer direkten Verbindung zum ersten Teil.
Denn während der Demo stellt sich heraus: Bei dem untersuchten Bereich handelt es sich um ein Hazmat-Labor, das offenbar von der Sevastopol Station abgebrochen ist. Genau diese Raumstation war der zentrale Schauplatz des ersten Alien: Isolation und für viele Spielerinnen und Spieler einer der bedrückendsten Horror-Orte der letzten Jahre.
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Damit scheint Creative Assembly nicht einfach nur einen neuen Schauplatz zu etablieren, sondern bewusst alte Wunden aufzureißen. Sevastopol ist zwar nicht mehr die komplette Bühne, aber ihr Schatten liegt offensichtlich weiterhin über der Geschichte.
Der Horror verlässt die Station
Creative Director Al Hope erklärt, dass man sich für den Nachfolger bewusst weiterentwickeln wollte. Statt erneut ausschließlich auf die bekannte „Blechdose im All“-Atmosphäre zu setzen, öffnet Alien: Isolation 2 die Spielwelt stärker. Der Horror verlagert sich teilweise auf die Oberfläche eines Planeten, inklusive feindlicher Außenareale, Sturm, Regen und schlechter Sicht.
Trotzdem soll das vertraute Gefühl des Eingesperrtseins nicht verloren gehen. Creative Assembly setzt weiterhin auf klaustrophobische Innenräume, analoge Technik, flackerndes Licht und diese typische Retro-Sci-Fi-Optik, die bereits den ersten Teil so stark gemacht hat.
Art Director Ana Sopikova beschreibt den Ansatz als Mischung aus zwei verschiedenen Formen von Angst: Innen fühlt man sich eingeschlossen, draußen dagegen ausgesetzt und verletzlich. Genau dieser Wechsel könnte Alien: Isolation 2 eine neue Dynamik geben, ohne den Kern des Originals aufzugeben.
Sevastopol bleibt der Schlüssel
Besonders spannend ist dabei die Rückkehr der Sevastopol-Verbindung. Der erste Teil lebte stark davon, dass die Station selbst fast wie ein eigener Charakter wirkte: verwinkelt, laut, unzuverlässig und jederzeit tödlich. Wenn nun Teile dieser Station auf einem Planeten wieder auftauchen, stellt sich sofort die Frage, was dort wirklich passiert ist – und welche Spuren die Katastrophe hinterlassen hat.
Auch der Xenomorph lässt im Prolog nicht lange auf sich warten. Nachdem Blake tiefer in das Labor vordringt und versucht, Systeme wieder online zu bringen, bricht der Alien-Horror erneut los. Laut Hands-on-Bericht bleibt es dabei beim bekannten Prinzip: verstecken, ablenken, überleben. Den Xenomorph zu besiegen, steht weiterhin nicht im Fokus.
Kein kompletter Neustart
Damit wirkt Alien: Isolation 2 weniger wie ein harter Neustart und mehr wie eine direkte Fortsetzung mit neuer Perspektive. Die Hauptfigur ist neu, der Schauplatz erweitert sich, doch die Verbindung zum Vorgänger bleibt klar erkennbar. Gerade die Rückkehr von Sevastopol dürfte für Fans ein starkes Signal sein: Creative Assembly weiß offenbar sehr genau, welche Elemente Alien: Isolation damals so besonders gemacht haben.
Ein Release-Termin wurde in dem Bericht nicht genannt. Alien: Isolation 2 kann aber bereits für Xbox Series X|S auf die Wunschliste gesetzt werden.





