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Steam Deck 2 rückt näher: Valve arbeitet weiter an neuer Handheld-Konsole, will aber keine Kompromisse eingehen

Während Valve aktuell die neue Steam Machine in den Mittelpunkt stellt, fragen sich viele Spieler bereits, wann endlich das Steam Deck 2 erscheint. Ganz konkrete Antworten gibt es weiterhin nicht, doch laut Valve ist die Entwicklung inzwischen weiter fortgeschritten als noch vor einigen Monaten.

In einem Gespräch mit IGN haben mehrere Valve-Ingenieure erneut über die Zukunft des Steam Deck gesprochen. Die gute Nachricht: Das Steam Deck 2 befindet sich weiterhin in Arbeit. Die schlechte Nachricht: Valve sieht die Technik noch nicht dort, wo sie sein soll.

Valve: Steam Deck 2 kommt, aber noch nicht jetzt

Pierre-Loup Griffais, einer der führenden Entwickler des Steam Deck, erklärte gegenüber IGN, dass man dem nächsten Handheld inzwischen näher sei als jemals zuvor.

Ich würde sagen, wir sind näher dran als beim letzten Mal, als wir darüber gesprochen haben. Wir kommen definitiv voran.

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Bereits Ende 2025 hatte Valve erklärt, eine ziemlich genaue Vorstellung davon zu haben, wie das Steam Deck 2 aussehen soll. Seitdem arbeitet das Unternehmen weiter an der nächsten Generation, möchte aber keinen überstürzten Nachfolger veröffentlichen.

Neue Chips reichen Valve noch nicht aus

Ein wichtiger Grund für die Verzögerung liegt offenbar bei der Hardware.

In den vergangenen Monaten sind mehrere neue Handheld-Prozessoren erschienen, darunter Intels neue Arc-G3-Plattform. Diese soll unter anderem im MSI Claw 8 EX AI+ und weiteren Windows-Handhelds zum Einsatz kommen.

Aus Sicht von Valve reicht das jedoch noch nicht aus.

Laut Griffais liefern viele aktuelle Chips zwar mehr Leistung, erreichen diese aber oft nur mit einem Energieverbrauch, der nicht zu einem echten Handheld-Erlebnis passt. Statt speziell für mobile Gaming-Geräte entwickelt zu werden, stammen viele Lösungen eher aus dem Notebook-Bereich und werden anschließend für Handhelds angepasst.

Genau hier sieht Valve offenbar das Problem: Mehr Leistung allein reicht nicht aus, wenn darunter Akkulaufzeit, Wärmeentwicklung oder Mobilität leiden.

Valve wartet auf den nächsten großen Technologiesprung

Schon seit Jahren verfolgt Valve beim Steam Deck dieselbe Strategie. Statt regelmäßig kleine Hardware-Updates zu veröffentlichen, möchte das Unternehmen auf einen spürbaren Generationssprung warten.

Bereits 2023 hatte Valve erklärt, dass ein Steam Deck 2 erst dann erscheinen soll, wenn deutlich mehr Leistung möglich ist, ohne die Akkulaufzeit zu verschlechtern.

Diese Position scheint sich bis heute nicht geändert zu haben.

Neben den Prozessoren könnten auch die aktuell hohen Preise und die Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher eine Rolle spielen. Gerade bei einem Gerät, das möglichst bezahlbar bleiben soll, dürfte Valve sehr genau auf die Produktionskosten achten.

Wann erscheint das Steam Deck 2?

Einen konkreten Termin nennt Valve weiterhin nicht.

Allerdings stellte Griffais klar, dass ein Nachfolger fest eingeplant ist:

Wir arbeiten definitiv an unserer nächsten Generation. Wir werden in den kommenden Jahren darüber sprechen.

Damit bleibt das Steam Deck 2 offiziell in Entwicklung, dürfte aber noch einige Zeit auf sich warten lassen. Statt eines schnellen Nachfolgers scheint Valve weiterhin auf einen echten Technologiesprung zu setzen, der sowohl mehr Leistung als auch eine bessere Akkulaufzeit ermöglicht.

Wer auf eine kurzfristige Ankündigung des Steam Deck 2 gehofft hat, muss sich wohl weiter gedulden. Die Aussagen von Valve zeigen jedoch deutlich, dass die Entwicklung voranschreitet und die Pläne konkreter werden.

Aktuell fehlt aus Sicht des Unternehmens aber noch die Hardware, die den gewünschten Leistungssprung liefert, ohne Kompromisse bei Mobilität und Akkulaufzeit einzugehen. Genau deshalb dürfte das Steam Deck 2 noch nicht unmittelbar vor seiner Enthüllung stehen.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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