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Steam-VR-Spiel Blast the Past noch gratis, bald soll es Geld kosten

Auf Steam lässt sich derzeit ein ungewöhnliches Simulationsspiel kostenlos sichern. Blast the Past erschien bereits am 3. Oktober 2018 und soll schon bald von einem kostenlosen Angebot in ein Bezahlmodell wechseln.

Ein genauer Termin für die Umstellung wurde bislang nicht genannt. Interessierte sollten das VR-Spiel deshalb möglichst zeitnah ihrem Steam-Konto hinzufügen, bevor die kostenlose Phase endet.

Abrissarbeiten in der virtuellen Realität

Worum geht es in Blast the Past? In der Simulation übernimmt man die Kontrolle über einen schweren Abrisskran. Das Ziel besteht darin, das letzte alte Gebäude inmitten einer modernen Stadt voller gläserner Wolkenkratzer mit einer Abrissbirne dem Erdboden gleichzumachen.

Die Bedienung setzt bewusst auf zahlreiche Handgriffe. Knöpfe müssen gedrückt, Räder gedreht und die schwere Abrissbirne präzise gegen das Gebäude geschleudert werden. Gleichzeitig lädt das Spiel dazu ein, historische Gegenstände zu bergen und damit zumindest Teile der Vergangenheit zu bewahren.

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  • Steuerung schwerer Maschinen
  • Dynamische Zerstörung
  • Musikkassetten mit unterschiedlichen Stilrichtungen
  • Zahlreiche interaktive Objekte
  • Versteckte Geheimnisse und Entdeckungen

Blast the Past ist ausschließlich für Virtual Reality ausgelegt und benötigt ein mit SteamVR kompatibles Headset. Als Mindestanforderungen nennt die Steam-Seite unter anderem Windows 10, 8 GB Arbeitsspeicher, eine GeForce GTX 1060 oder Radeon RX 570 sowie 2,3 GB freien Speicherplatz. Eine deutsche Sprachausgabe oder deutsche Texte sind nicht enthalten.

Der bevorstehende Wechsel zum Bezahlmodell

Warum wird das bisher kostenlose Spiel kostenpflichtig? Entwickler The Work Club möchte durch den Wechsel weitere Steam-Funktionen nutzen können. Dazu gehören unter anderem Rabattaktionen, individuelle Emotes und Steam-Sammelkarten.

Nach der Umstellung soll für Blast the Past lediglich ein kleiner Betrag verlangt werden. Ein konkreter Euro-Preis wird aktuell noch nicht angezeigt. Langfristig könnte die Simulation wieder kostenlos angeboten werden, sofern das neue Modell dem Projekt die gewünschte Aufmerksamkeit verschafft.

Hinter Blast the Past steht kein klassisches Entwicklerstudio. Das Projekt wurde innerhalb von drei Monaten von sieben Studierenden der Hochschule Darmstadt umgesetzt. Zum Team gehörten Entwickler, 3D-Künstler, Sounddesigner und eine Sprecherin.

Die bisherige Resonanz fällt trotz der überschaubaren Reichweite positiv aus. Auf Steam sind 86 Prozent der insgesamt 151 Rezensionen positiv, womit das VR-Spiel die Gesamtwertung Sehr positiv erreicht.

Zusätzliches Steam-Geschenk mit Moonlighter

Welches weitere Spiel ist aktuell kostenlos erhältlich? Parallel zu Blast the Past können sich Steam-Nutzer auch Moonlighter ohne zusätzliche Kosten sichern. Das Action-Rollenspiel kombiniert Kämpfe in gefährlichen Verliesen mit der Verwaltung eines eigenen Geschäfts.

Bei Moonlighter handelt es sich im Gegensatz zu Blast the Past um eine klassische Gratisaktion. Wer das Roguelike bis zum 9. August 2026 dem eigenen Konto hinzufügt, darf es dauerhaft in der digitalen Bibliothek behalten.

Während für Moonlighter damit ein festes Enddatum gilt, bleibt das Zeitfenster bei Blast the Past offen. VR-Fans sollten daher nicht zu lange warten, wenn sie kostenlos mit der Abrissbirne loslegen möchten.

Habt ihr Interesse an Blast the Past oder greift ihr lieber beim kostenlosen Moonlighter zu? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

B.J. Blazko

B.J. ist der glorreiche Bastard unter den Gaming-Redakteuren. Wenn er nicht gerade in alte Verliese oder Burgen einbricht, um fragwürdige Zeitgenossen um ihre Habe zu erleichtern, zockt er gemütlich mit seiner Familie eine Runde auf der Couch. Ein Cup in Mario Kart, Luigis Mansion und manchmal sogar Animal Crossing.
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