Wer gemütliche Landwirtschaft aus Stardew Valley mit der seitlichen Erkundung und dem Baufokus von Terraria verbinden möchte, findet auf Steam einen spannenden neuen Kandidaten. Doloc Town setzt vertraute Life Sim Elemente in eine postapokalyptische Welt, die trotz zerfallener Ruinen und gefährlicher Kreaturen erstaunlich einladend wirkt.
Das Einzelspieler-Abenteuer von RedSaw Games Studio startete bereits am 8. Mai 2025 im Early Access. Am 6. August 2026 folgte die vollständige Version 1.0 für den PC, die auf Steam direkt auf eine ausgesprochen positive Resonanz stieß.
Gemütliches Farmleben nach dem Weltuntergang
Was unterscheidet Doloc Town von anderen Farming-Spielen? Statt auf einer klassischen grünen Wiese beginnt das neue Leben in einem verwüsteten Ödland. Die Böden sind vielerorts nicht mehr für den Anbau geeignet, weshalb Nutzpflanzen in geschützten Kästen und vertikal angelegten Gewächshäusern wachsen.
Diese Bauweise ist mehr als ein optischer Kniff. Farmen können über mehrere Ebenen hinweg erweitert werden, wodurch die Basis zunehmend in die Höhe wächst. Zusammen mit der seitlichen Perspektive erinnert dieser Aufbau an Terraria, während Landwirtschaft, Beziehungen und die tägliche Routine deutliche Parallelen zu Stardew Valley aufweisen.
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Zum Umfang gehören zahlreiche Beschäftigungen und Sammelziele:
- mehr als 30 unterschiedliche Nutzpflanzen
- mehr als 40 verschiedene Ressourcen
- über 40 Fischarten
- mehr als 80 Herstellungsrezepte
- 13 Charaktere, zu denen Beziehungen aufgebaut werden können
- mehrere Biome zum Erkunden
- leichte Kampfelemente
- umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten
Erkundung, Beziehungen und Wiederaufbau
Welche Aktivitäten bietet Doloc Town abseits der Landwirtschaft? Das Leben im Ödland besteht nicht nur aus Aussaat und Ernte. Ihr könnt angeln, kochen, Rohstoffe sammeln, Minen und Ruinen untersuchen, Gegenstände herstellen, Tiere halten und gefährliche Gebiete nach Relikten und Schätzen absuchen.
Auf euren Reisen trefft ihr auf Monster und müsst euch mit wechselnden Umweltbedingungen arrangieren. Hitzewellen, saurer Regen und andere Wetterereignisse bedrohen die Ernte, sodass der Schutz der Farm und die Anpassung an die unwirtliche Umgebung eine wichtige Rolle spielen.
Auch die Bewohner von Doloc Town stehen im Mittelpunkt. Insgesamt warten 13 Figuren darauf, näher kennengelernt zu werden. Durch Gespräche und gemeinsame Erlebnisse entstehen persönliche Beziehungen, während nach und nach die Geschichten der Siedlung und ihrer Bewohner offengelegt werden.
Positive Steam-Bewertungen zum Start
Wie kommt die Vollversion bei der Community an? Kurz nach dem Start von Version 1.0 fällt das Urteil auf Steam äußerst positiv aus. Rund 95 Prozent der inzwischen etwa 1.900 abgegebenen Rezensionen empfehlen Doloc Town, wodurch das Spiel eine äußerst positive Gesamtwertung erreicht.
Die reguläre PC-Version kostet in Europa 19,99 Euro. Doloc Town unterstützt deutsche Bildschirmtexte, bietet Steam-Errungenschaften, Steam Workshop, Cloud-Speicherung und die Familienbibliothek. Auf dem Steam Deck wird das Farming-Abenteuer als spielbar eingestuft.
Besonders reizvoll bleibt der Kontrast zwischen der niedlichen Pixeloptik und dem melancholischen Szenario. Doloc Town erzählt nicht nur vom Überleben nach einer Katastrophe, sondern vom Wiederaufbau einer lebenswerten Heimat. Jede neue Pflanze, jedes Gebäude und jede Freundschaft trägt dazu bei, die graue Einöde schrittweise in eine farbenfrohe Oase zu verwandeln.
Wie gefällt euch die Mischung aus Stardew Valley, Terraria und postapokalyptischem Wiederaufbau? Schreibt uns eure Meinung zu Doloc Town in die Kommentare.





