Mit Grain Rot ist am 7. August 2026 ein neuer Koop-Titel auf Steam erschienen, der Extraction-Horror, Roguelike-Fortschritt und Basenbau miteinander kombiniert. Das Konzept erinnert zunächst an REPO und Lethal Company, erweitert die bekannte Mischung aus Beutezügen und chaotischer Teamarbeit jedoch um einen dauerhaft ausbaubaren Außenposten.
Hinter dem PC-Spiel steht Beck & Branch Games, ein kleines Team aus Michel Strömbeck und Nikolai Nyqvist. Grain Rot ist die erste kommerzielle Veröffentlichung des Studios und zugleich das Debüt des Publishers Neem Interactive.
Gefährliche Expeditionen in wandelnden Ruinen
Wie funktioniert das Gameplay von Grain Rot? Gemeinsam steigt eine Gruppe mit einem verfluchten Aufzug in prozedural veränderte Untergrundruinen hinab. Dort gilt es, Möbel herauszureißen, Ressourcen zu sammeln und möglichst viel Beute zum Ausgang zu transportieren, bevor die Verdorbenen den Rückweg versperren.
Die zerbrechlichen Spielfiguren dienen dabei lediglich als Gefäße für sogenannte Funken. Wird ein Körper zerstört, bleibt der betroffene Teilnehmer als Funke im laufenden Durchgang und kann nach einem neuen Wirt mit anderen Fähigkeiten suchen. Scheitert jedoch die gesamte Gruppe, geht die gesammelte Beute verloren.
Magischen Merch entdecken! ✨
Zauberstäbe, Deko & Sammlerstücke – jetzt auf Zauberkram.de. 🧙♂️
Mit zunehmender Tiefe steigt nicht nur der Schwierigkeitsgrad. Körperverfall, Mutationen und weitere Modifikatoren verändern den Durchgang und sorgen dafür, dass der Rückzug irgendwann die vernünftigere Entscheidung sein kann. Gegner reagieren zudem auf Geräusche und Bewegungen, während die Physik für unvorhersehbare Situationen sorgt. Teammitglieder können Feinde wegtreten, Möbel zweckentfremden oder sich gegenseitig versehentlich ins Verderben befördern.
Der Außenposten wächst mit jedem erfolgreichen Durchgang
Warum hebt sich Grain Rot von REPO und Lethal Company ab? Der wichtigste Unterschied liegt im Basenbau. Sämtliche erfolgreich geborgenen Gegenstände fließen in den Wiederaufbau des Außenpostens, der zwischen den Expeditionen als dauerhafte Heimat der Gruppe dient.
Dort lassen sich interaktive Möbel, Verbesserungen der Charakterwerte und gerettete Überlebende freischalten. Ein stärker ausgebauter Außenposten erhöht wiederum die Chancen, bei späteren Expeditionen tiefer in die Ruinen vorzudringen und wertvollere Beute zu bergen.
- Prozedural veränderte Untergrundruinen mit Möbeln und anderer Beute
- Dauerhafter Wiederaufbau des Außenpostens
- Kooperatives Gameplay mit freiwilliger oder unfreiwilliger Teamarbeit
- Neue Modifikatoren und steigender Verfall in tieferen Ebenen
- Kämpfe oder Flucht vor den Verdorbenen
- Weiterspielen als Funke nach der Zerstörung des eigenen Körpers
- Physikbasiertes Chaos während der Expeditionen
- Anpassbare Figuren mit fragwürdigen kosmetischen Gegenständen
Positiver Start auf Steam
Wie kommt Grain Rot bei der Steam-Community an? Bereits am 8. August 2026 trägt das Spiel die Gesamtwertung Sehr positiv. Zu diesem Zeitpunkt fallen 86 Prozent von 223 gewerteten Rezensionen verifizierter Steam-Käufer positiv aus. Gelobt werden vor allem der technische Feinschliff, die überraschende Spieltiefe und die dauerhafte Entwicklung des Außenpostens.
Der bisherige Höchstwert lag am ersten Wochenende bei 4.388 gleichzeitig aktiven Nutzern. Damit startet Grain Rot vergleichsweise überschaubar, besitzt aber gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum durch Empfehlungen und unterhaltsame Clips in sozialen Netzwerken.
Kooperative Chaos-Spiele wie PEAK, RV There Yet, REPO und Meccha Chameleon haben bereits gezeigt, wie schnell sich solche Produktionen auf Steam verbreiten können. Grain Rot ergänzt diese Formel um eine umfangreichere Progression und könnte dadurch auch Gruppen länger beschäftigen, die nach mehreren erfolgreichen Beutezügen ein gemeinsames Ausbauziel benötigen.
Was haltet ihr von der Kombination aus Extraction-Horror, Roguelike und Basenbau? Schreibt uns eure Meinung zu Grain Rot in die Kommentare.




