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Call of Duty: Modern Warfare 4 offiziell enthüllt – Infinity Ward beendet die Last-Gen-Ära

Activision und Infinity Ward haben Call of Duty: Modern Warfare 4 offiziell angekündigt. Der neue Shooter erscheint am 23. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2. Neben einer neuen Kampagne rund um einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel verspricht das Studio das bislang authentischste Gunplay der Seriengeschichte, die Rückkehr von DMZ und das Ende der Unterstützung für PS4 und Xbox One.

Call of Duty verabschiedet sich von PS4 und Xbox One

Zum ersten Mal seit vielen Jahren erscheint ein Hauptteil der Reihe ausschließlich für aktuelle Hardware.

Modern Warfare 4 wird für PS5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2 veröffentlicht. PlayStation 4 und Xbox One gehen hingegen leer aus. Laut Activision wurde das Spiel von Beginn an für aktuelle Systeme entwickelt, um größere Schlachtfelder, mehr Details und eine höhere technische Qualität zu ermöglichen.

Auch für Warzone hat die Entscheidung Konsequenzen. Mit dem Start von Season 1 wird der Battle-Royale-Shooter auf PS4 und Xbox One eingestellt. Neue Downloads werden bereits ab dem 4. Juni nicht mehr möglich sein, bevor die Unterstützung später vollständig endet.

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Krieg auf der koreanischen Halbinsel steht im Mittelpunkt

Die Kampagne von Modern Warfare 4 dreht sich um einen eskalierenden Konflikt zwischen Nord- und Südkorea.

Spieler übernehmen die Rolle von Private Park, einem jungen südkoreanischen Soldaten, der während einer großangelegten Invasion erstmals an der Front kämpft. Währenddessen verfolgt Captain Price außerhalb offizieller Militärstrukturen seine eigene Mission und gerät dabei einer Verschwörung auf die Spur, die das Machtgleichgewicht der Welt verändern könnte.

Infinity Ward verspricht eine der bislang düstersten Geschichten der Modern-Warfare-Reihe. Die Handlung führt Spieler rund um den Globus:

  • Schützengräben und Frontkämpfe in Korea
  • Häuserkämpfe in New York
  • Verfolgungsjagden durch Paris
  • SAS-Nachteinsätze in Mumbai
  • groß angelegte Rückeroberungen besetzter Städte

Laut Entwickler laufen dabei mehrere langjährige Handlungsstränge auf einen emotionalen Höhepunkt zu.

Neues Ballistic-Authority-System soll Gunplay revolutionieren

Eine der wichtigsten Neuerungen ist das sogenannte Ballistic Authority System.

Infinity Ward beschreibt die Technologie als komplett neuen Ansatz für das Waffenhandling. Ziel sei es, jede Schussabgabe präziser, nachvollziehbarer und authentischer wirken zu lassen. Das Studio verspricht:

  • keine Bloom-Mechanik mehr
  • realistischere Geschossbahnen
  • überarbeiteten Rückstoß
  • präziseres Hipfire
  • bessere Gegnererkennung
  • realistischere Audioausbreitung
  • natürlicheres Verhalten von Waffen bei Bewegung

Der Entwickler fasst das Konzept mit dem Slogan zusammen: „Every shot tells the truth.“

Neue Bewegungsoptionen und mehr Freiheit

Auch das Movement-System wurde umfangreich überarbeitet.

Klettern, Springen, Hangeln und das Überwinden von Hindernissen sollen flüssiger ineinander übergehen. Gleichzeitig verspricht Infinity Ward mehr Freiheit bei der Navigation über vertikale Kartenbereiche und eine bessere Verbindung zwischen Bewegung und Schießmechanik.

Trotz der neuen Möglichkeiten soll der Fokus weiterhin auf einem geerdeten Militärgefühl liegen und nicht auf übertriebenen Arcade-Bewegungen.

12 Multiplayer-Karten zum Start

Zum Launch werden insgesamt 12 Core-Maps verfügbar sein.

Jede Karte soll eine eigene visuelle Identität sowie individuelle Einstiegssequenzen besitzen. Darüber hinaus werden spezielle Gunfight-Karten und mehrere groß angelegte Big-War-Schlachtfelder für Fahrzeuge und Infanterie enthalten sein.

Kill Block verändert sich nach jeder Runde

Besonders interessant klingt die neue Multiplayer-Umgebung Kill Block.

Dabei handelt es sich um ein Trainingsgelände für Elite-Soldaten, das sich zwischen den Runden automatisch neu konfiguriert. Sichtlinien, Deckungen und Laufwege verändern sich ständig.

Laut Activision sind mehr als 500 verschiedene Layouts möglich. Das soll dafür sorgen, dass keine Partie exakt gleich abläuft. Kill Block wird unter anderem für Gunfight-, 3v3- und 10v10-Modi genutzt.

DMZ feiert sein großes Comeback

Nach langer Pause kehrt auch der beliebte Extraktionsmodus zurück.

In DMZ übernehmen Spieler die Rolle inoffizieller Spezialkräfte, die hinter feindlichen Linien militärische Technologie bergen sollen. Dabei setzt Infinity Ward stärker als zuvor auf dynamische Systeme.

Zu den bestätigten Features gehören:

  • wechselnde Wetterbedingungen
  • dynamische Militäroperationen
  • sich bewegende KI-Fraktionen
  • unterschiedliche Missionsziele
  • permanente Risiko-Entscheidungen während eines Einsatzes

Activision bezeichnet DMZ bereits als die „ultimative Call-of-Duty-Extraction-Erfahrung“. Weitere Details und Gameplay-Material sollen am 7. Juni vorgestellt werden.

Größere Fortschrittssysteme und neue Prestige-Optionen

Auch bei der Charakterentwicklung gibt es Änderungen.

Das überarbeitete Create-a-Class-System vereint Operatoren, Waffen, Ausrüstung und Killstreaks in einem gemeinsamen Menü. Gleichzeitig kehrt der beliebte Gunsmith zurück und wird um neue Funktionen erweitert.

Neu sind sogenannte Apex Attachments, die vollständig aufgelevelte Waffen mit besonderen Eigenschaften ausstatten können.

Außerdem führt Infinity Ward erstmals zwei Prestige-Wege ein:

Classic Prestige

  • traditioneller Fortschritts-Reset
  • höhere XP-Belohnungen
  • exklusive Prestige-Gegenstände

Regular Prestige

  • Neustart auf Level 1
  • freigeschaltete Ausrüstung bleibt erhalten
  • separate Belohnungen und Fortschrittsziele

Starker Fokus auf PC-Spieler

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält diesmal die PC-Version.

Infinity Ward und Beenox versprechen umfangreiche technische Optionen für unterschiedlichste Hardware-Konfigurationen. Unterstützt werden unter anderem:

  • DLSS 4.5
  • Frame Generation
  • erweiterte Upscaling-Technologien
  • Raytracing in Kampagne, Multiplayer und DMZ
  • zusätzliche Grafikoptionen
  • spezielle Competitive-Einstellungen für maximale Bildraten

Damit soll Modern Warfare 4 sowohl High-End-PCs als auch E-Sport-Spieler besser unterstützen als frühere Serienteile.

Erstmals seit über zehn Jahren wieder auf Nintendo

Eine weitere Überraschung ist die Rückkehr der Reihe auf Nintendo-Hardware.

Modern Warfare 4 erscheint auch für die Nintendo Switch 2 und wird dort nativ von Infinity Ward gemeinsam mit Digital Legends entwickelt. Es handelt sich um den ersten Modern-Warfare-Ableger auf einer Nintendo-Konsole seit mehr als einem Jahrzehnt.

Season 1 verbindet Modern Warfare 4 und Warzone

Kurz nach dem Launch startet Season 1 und bildet die Grundlage für die zukünftige Verzahnung von Modern Warfare 4 und Warzone.

Sämtliche Inhalte, Fortschrittssysteme und saisonalen Updates sollen künftig eng miteinander verbunden werden. Activision spricht von einer gemeinsamen Plattform für beide Spiele.

Vorbestellungen bereits gestartet

Vorbestellungen sind ab sofort für PS5, Xbox Series X|S und PC möglich. Spieler auf Nintendo Switch 2 müssen sich noch etwas gedulden – weitere Informationen dazu sollen im Laufe des Sommers folgen.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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