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The Witcher 3: Neue Erweiterung soll deutlich größer werden als gewöhnliche DLCs

Mit Songs of the Past erhält The Witcher 3 überraschend neue Inhalte – und CD Projekt Red möchte dabei offenbar keine Missverständnisse aufkommen lassen. Das Studio betont, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen DLC handelt, sondern um eine vollwertige Erweiterung mit neuer Geschichte und vielen Stunden zusätzlichem Gameplay.

Die Überraschung war groß, als CD Projekt Red kürzlich mit The Witcher 3: Songs of the Past neue Inhalte für das inzwischen mehr als zehn Jahre alte Rollenspiel ankündigte. Während viele Spieler das Projekt zunächst als weiteren DLC bezeichneten, widerspricht das Studio dieser Einordnung inzwischen ganz offen.

Nach Angaben der Entwickler handelt es sich bei Songs of the Past um eine echte Erweiterung – und damit um deutlich mehr als nur einige zusätzliche Quests oder kosmetische Inhalte.

CD Projekt Red besteht auf dem Begriff „Erweiterung“

Für Verwirrung sorgte zuletzt Community Manager Marcin Łukaszewski, der in den sozialen Netzwerken klarstellte, dass Songs of the Past nicht als klassische DLC betrachtet werden sollte.

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Es ist echt. Es kommt. Und zum letzten Mal: Es ist keine DLC, sondern eine Erweiterung, erklärte er gegenüber Fans.

Auf die Nachfrage eines Spielers erläuterte Łukaszewski den Unterschied aus Sicht von CD Projekt Red. Demnach versteht das Studio unter DLCs kleinere Inhalte, die häufig kostenlos veröffentlicht werden. Als Beispiel nannte er die zusätzlichen Outfits und Bonus-Inhalte, die The Witcher 3 nach dem Release erhalten hatte.

Eine Erweiterung sei dagegen deutlich umfangreicher angelegt.

Neue Story und viele Stunden Spielzeit angekündigt

Laut CD Projekt Red dürfen Spieler bei Songs of the Past mit einem deutlich größeren Umfang rechnen.

Erweiterungen zeichnen sich laut dem Studio durch:

  • neue Story-Inhalte
  • zusätzliche Charaktere
  • neue Quests
  • mehrere Stunden Spielzeit
  • umfangreiche Gameplay-Erweiterungen

aus.

Damit positioniert CD Projekt Red Songs of the Past klar auf einer Ebene mit den beiden bisherigen Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine, die bis heute als einige der besten Add-ons der Rollenspielgeschichte gelten.

Zehn Jahre nach Blood and Wine

Besonders ist auch der Zeitpunkt der Ankündigung. Die letzte große Erweiterung für The Witcher 3 erschien mit Blood and Wine bereits im Jahr 2016. Zwischen dieser Veröffentlichung und Songs of the Past liegen damit mehr als zehn Jahre.

Viele Fans hatten nicht mehr damit gerechnet, dass Geralt von Riva noch einmal neue Abenteuer erleben würde, zumal CD Projekt Red inzwischen intensiv an The Witcher 4, dem Remake des ersten Witcher-Spiels und dem Nachfolger von Cyberpunk 2077 arbeitet.

Umso größer fiel die Überraschung aus, als das Studio plötzlich neue Inhalte für den Rollenspiel-Klassiker bestätigte.

Cyberpunk-Veteranen machen Fans Hoffnung

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Diskussion durch Paweł Sasko, Associate Game Director von Cyberpunk 2.

Er teilte einen älteren Clip mit Schauspieler Idris Elba, der bereits bei der Veröffentlichung von Phantom Liberty den Unterschied zwischen einer DLC und einer Erweiterung erklärte.

Damals scherzte Elba:

Wir machen Erweiterungen. Große, riesige Monster-Erweiterungen. DLCs machen wir nicht.

Ganz ernst gemeint war die Aussage zwar nicht, sie verdeutlicht aber die Philosophie von CD Projekt Red. Während kleinere Zusatzinhalte häufig kostenlos veröffentlicht werden, stehen Erweiterungen beim Studio traditionell für große Story-Pakete mit erheblichem Umfang.

Release für 2027 geplant

Songs of the Past soll nach aktuellem Stand im Jahr 2027 erscheinen. Konkrete Details zur Handlung hält CD Projekt Red bislang noch unter Verschluss.

Fest steht jedoch bereits jetzt, dass das Studio die Erwartungen bewusst hochschraubt. Wer gehofft hatte, lediglich ein paar zusätzliche Missionen zu erhalten, könnte am Ende deutlich mehr bekommen.

Sollten die Entwickler tatsächlich an die Qualität von Hearts of Stone und Blood and Wine anknüpfen können, dürfte Songs of the Past zu den ungewöhnlichsten und spannendsten Comebacks der vergangenen Jahre gehören.

Traut ihr CD Projekt Red zu, mehr als zehn Jahre nach Release noch einmal eine Erweiterung auf dem Niveau von Blood and Wine abzuliefern.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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