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The Undergrowth auf Steam – Survival-MMO lässt euch als Insekt leben

Grounded 2 lässt euch als geschrumpfte Jugendliche durch den riesig wirkenden Brookhollow Park ziehen, Ressourcen sammeln und gegen gefährliche Insekten kämpfen. Ein neues Survival-Spiel auf Steam dreht dieses Konzept nun kurzerhand um: In The Undergrowth seid ihr nicht länger ein Mensch auf Käfergröße, sondern schlüpft direkt in die Rolle eines Insekts.

Das von Opendix Studios entwickelte Multiplayer-Spiel verbindet eine offene Welt mit Survival-Mechaniken, PvE-Gefahren und einem starken PvP-Fokus. Einen konkreten Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht, auf Steam wird The Undergrowth derzeit lediglich als kommender Titel geführt.

Vom hilflosen Jungtier zum Spitzenräuber

Wie funktioniert die Entwicklung in The Undergrowth? Jede Kreatur beginnt ihr Leben als kleines und verletzliches Jungtier. In dieser Phase stehen Tarnung, Flucht und die Suche nach sicheren Verstecken im Vordergrund, da stärkere Tiere jederzeit zur tödlichen Gefahr werden können.

Wer lange genug überlebt, erreicht die Jugendphase und kann zunehmend um Nahrung sowie Territorien kämpfen. Als ausgewachsene Kreatur bestimmen schließlich Werte wie Stärke, Geschwindigkeit und Intelligenz, ob ihr euch an der Spitze der Nahrungskette behaupten könnt. Zu den grundlegenden Bedürfnissen gehören Hunger, Durst, Ausdauer, Verletzungen, Temperatur, Erschöpfung und ein sicherer Unterschlupf.

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Die einzelnen Lebensphasen sollen den Spielstil spürbar verändern und langfristige Fortschritte besonders wertvoll machen. Der Tod bleibt dabei eine ernsthafte Konsequenz, wodurch selbst Begegnungen mit vermeintlich schwächeren Tieren riskant werden können.

Eine lebendige Welt voller Konkurrenz

Welche Gebiete bietet das Survival-MMO? Die offene Welt von The Undergrowth soll weit über einen einzelnen Garten hinausgehen. Vorgesehen sind dichte Wälder, unterirdische Höhlensysteme, felsige Klippen, Flüsse, Feuchtgebiete, verlassene Bauten, versteckte Nistplätze und gefährliche offene Flächen.

Wetter, Tageszeit und Naturereignisse wirken sich unmittelbar auf das Überleben aus. Starker Regen kann etwa bislang verborgene Tunnel freilegen, während Trockenperioden Räuber und Beute an den wenigen verbliebenen Wasserstellen zusammenbringen. Unterschiedliche Umgebungen begünstigen zudem verschiedene Kreaturen und Taktiken.

Besonders wichtig ist das dynamische Ökosystem. Übermäßige Jagd kann lokale Beutebestände reduzieren, territoriale Tiere können komplette Regionen kontrollieren und das Verhalten von Gruppen verändert die Entwicklung einzelner Gebiete. Auch Wanderungsbewegungen und Nistmuster sollen sich abhängig von den Aktionen der menschlichen Teilnehmer verschieben.

PvP statt gemütlicher Käfer-Kooperation

Warum unterscheidet sich The Undergrowth deutlich von Grounded 2? Während Obsidian Entertainment und Eidos Montréal in Grounded 2 vor allem gemeinsames Überleben fördern, stellt The Undergrowth Konkurrenz und Misstrauen in den Mittelpunkt. Kämpfe können um Reviere, Nester, Nahrungsquellen und andere überlebenswichtige Ressourcen entstehen.

Alleingänge sind ebenso möglich wie Rudel, Kolonien, Jagdgruppen und territoriale Bündnisse. Kooperation kann die Jagd erleichtern, Jungtiere schützen oder die Verteidigung eines Nests ermöglichen. Garantiert ist diese Zusammenarbeit allerdings nie, denn Verrat und rivalisierende Interessen gehören ausdrücklich zum Konzept.

Die eigene Kreatur lässt sich mit Farben, Mustern, Markierungen und weiteren optischen Merkmalen anpassen. Geplant sind außerdem zusätzliche Varianten und kreaturenspezifische Optionen. Damit spielt The Undergrowth tatsächlich die sprichwörtliche Uno-Reverse-Karte: Statt eine von Insekten bevölkerte Welt als winziger Mensch zu überleben, seid ihr selbst Teil ihres gnadenlosen Kreislaufs.

Wie gefällt euch die Idee, ein Survival-Spiel vollständig aus der Perspektive eines Insekts zu erleben? Schreibt uns eure Meinung zu The Undergrowth in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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