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Steam Deck wird teurer – Epic-CEO Sweeney stichelt gegen Valve

Valve dreht bei mehreren Steam-Deck-Modellen an der Preisschraube und ausgerechnet Epic-Games-CEO Tim Sweeney nutzt die Gelegenheit für eine Spitze gegen den Plattform-Rivalen. Nachdem Valve die Preisänderungen am 27. Mai 2026 offiziell bestätigt hat, wurden die Reaktionen in der Community schnell lauter. Sweeney legte nun nach und deutete an, dass nicht nur gestiegene Produktionskosten, sondern auch ganz persönliche Interessen im Spiel sein könnten.

Der Seitenhieb richtet sich dabei indirekt an Valve-Chef Gabe Newell und zielt auf dessen bekanntes Faible für Yachten. Aus einem reinen Hardware-Thema wird damit plötzlich ein öffentlicher Schlagabtausch zweier Firmenbosse, die sich schon seit Jahren als Wettbewerber im PC-Geschäft gegenüberstehen.

Sweeneys Seitenhieb auf Valve und Gabe Newell

Wer kritisiert die Steam-Deck-Preiserhöhung? Tim Sweeney, CEO von Epic Games, hat sich in den sozialen Medien zur Preiserhöhung geäußert und dabei klar gegen Valve ausgeteilt. Er stellte die Preissteigerungen als Entscheidung dar, von der am Ende auch Valve selbst profitiert, und legte den Fokus besonders auf die Chefetage.

In einem spöttischen Kommentar unterstellte Sweeney sinngemäß, die höheren Preise seien das Ergebnis einer angeblichen Störung in der Lieferkette für Komponenten von Megayachten. Das ist eine kaum verklausulierte Anspielung auf Gabe Newell, der in der Vergangenheit immer wieder mit dem Thema Yachten in Verbindung gebracht wurde und 2025 zudem den Yachtbauer Oceanco gekauft haben soll.

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Die Preiserhöhung sei wegen Störungen in der Lieferkette für Bauteile von Megayachten nötig.

Auch wenn das klar als Provokation gedacht ist: Der Zeitpunkt ist brisant, weil Preiserhöhungen bei Hardware gerade generell ein empfindliches Thema sind und Fans schnell das Gefühl bekommen, am Ende die Zeche zu zahlen.

Was Valve an den Steam-Deck-Preisen ändert

Welche Steam-Deck-Modelle sind betroffen? Laut der offiziellen Bestätigung von Valve steigen die Preise für mehrere Varianten des Steam Deck. Besonders stark soll es das 1-TB-Modell treffen, bei dem in der Meldung von einem Anstieg von bis zu umgerechnet rund 300 US-Dollar die Rede ist. Für Deutschland ist damit vor allem entscheidend: Eine konkrete, offiziell bezifferte Euro-Preisanpassung wurde in den vorliegenden Informationen nicht genannt, aber die Richtung ist klar.

Für viele ist das Steam Deck seit dem Start Anfang 2022 gerade deshalb attraktiv gewesen, weil es ein vergleichsweise unkomplizierter Einstieg in PC-Gaming im Handheld-Format ist. Die Kombination aus Steam-Bibliothek, komfortabler Bedienung und der Möglichkeit, auch abseits von Steam bestimmte Anwendungen zu nutzen, hat das Gerät zum Fanliebling gemacht.

Valve selbst verweist bei Hardware-Entscheidungen typischerweise auf Kostenstrukturen und Verfügbarkeit, doch die Diskussion dreht sich aktuell weniger um technische Details als um die Frage, ob der Aufpreis aus Sicht der Käuferinnen und Käufer noch gerechtfertigt ist.

Warum das Steam Deck trotz Diskussionen so populär bleibt

Warum ist das Steam Deck für viele so wichtig? Ein zentraler Punkt ist die enorme Spieleauswahl. Für das Steam Deck gelten inzwischen über 25.000 Titel als kompatibel, was im Alltag bedeutet: Ein großer Teil der populärsten Steam-Spiele läuft auf dem Handheld, ohne dass man lange basteln muss.

Dazu kommt die Offenheit des Systems. Neben Steam lassen sich auch bestimmte Drittanbieter-Anwendungen nutzen, etwa Linux-Software oder Spiele, die über das Linux-Kompatibilitätssystem Proton lauffähig gemacht werden. Genau diese Flexibilität ist für viele der Hauptgrund, warum das Gerät eher als tragbarer PC wahrgenommen wird und nicht nur als klassische Konsole.

Eine Preiserhöhung kratzt deshalb besonders am Selbstverständnis des Produkts: Es war für viele das Gerät, das PC-Gaming unterwegs zugänglicher gemacht hat. Wenn der Einstieg teurer wird, steigt automatisch die Erwartung an Leistung, Ausstattung und langfristigen Support.

Größere Hintergründe in der Branche und Blick auf Valves nächste Hardware

Warum steigen Hardware-Preise aktuell generell? Im Raum steht weiterhin, dass Engpässe bei Komponenten die gesamte Branche beeinflussen. In den Informationen wird unter anderem eine anhaltende RAM-Knappheit genannt, die wiederum mit dem massiven Ausbau von KI-Rechenzentren in Verbindung gebracht wird. Wenn Speicher teurer und schwerer verfügbar ist, trifft das am Ende auch Konsolen und Handhelds.

Die Steam-Deck-Preisanhebung wirft dadurch auch einen Schatten auf Valves nächste Hardware-Pläne. Für später in 2026 wird eine neue Heimkonsole unter dem Namen Steam Machine erwartet, die laut früheren Berichten leistungstechnisch in Richtung PlayStation 5 und Xbox Series X gehen soll. Ein offizieller Preis steht noch aus, allerdings kursieren frühe Leaks, die von umgerechnet sehr hohen Summen sprechen, teils bis in die Nähe von 950 US-Dollar für ein 512-GB-Modell.

Parallel dazu gerät auch Epic selbst wieder stärker in den Fokus: Das Unternehmen hat zuletzt mehr als 1.000 Mitarbeitende entlassen, was Sweeney zusätzlich Gegenwind eingebracht hat. Unterm Strich prallen hier nicht nur zwei Firmen aufeinander, sondern auch zwei Narrative: steigende Kosten und harte Marktbedingungen auf der einen Seite, öffentliche Spitzen und Imagekampf auf der anderen.

Wie seht ihr die Steam-Deck-Preiserhöhung: nachvollziehbarer Schritt wegen der Hardware-Lage oder unnötiger Aufpreis, der das Gerät für viele weniger attraktiv macht? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Solider Snake

In meiner Freizeit spiele ich gerne Poker und verbringe den halben Tag im Keller, um meine Gamer-Skills zu verfeinern. Leider ist auch nach 20 Jahren Gaming immer noch nichts mit den Skills. Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden?! Peace, euer Snake!
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