Sony hat im Juni 2026 bei PlayStation Plus Extra und Premium an einer Stellschraube gedreht, die viele von euch vermutlich als gesetzt angesehen haben: dem Release-Rhythmus der Neuzugänge. Während auf dem europäischen Festland weiterhin der gewohnte Ablauf galt, testete Sony in ausgewählten Märkten wie den USA, Großbritannien und Japan eine gestaffelte Freischaltung über den gesamten Monat.
Statt dass alle neuen Titel gesammelt an einem einzigen Termin im Katalog landen, wurden die Spiele in mehreren Wellen verteilt. Genau dieser Ansatz sorgt aktuell allerdings für ordentlich Gegenwind aus der Community.
So lief der neue PS-Plus-Rhythmus im Juni 2026
Welche Termine hat Sony im Juni 2026 für Extra und Premium gesetzt? In Regionen wie den USA und Großbritannien ging es bereits am 10. Juni 2026 los, bevor am 16. Juni 2026 eine weitere Welle folgte. Später im Monat standen dann weitere Freischaltungen am 23. Juni 2026 und sogar erst am 30. Juni 2026 an.
Damit entfernte sich Sony in diesen Ländern von der bisherigen Routine, bei der neue Extra- und Premium-Inhalte traditionell am Dienstag nach der offiziellen Ankündigung gesammelt freigeschaltet werden. Auf dem europäischen Festland blieb dieser klassische Rhythmus im Juni 2026 dagegen bestehen.
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| Datum | Freischaltungen in ausgewählten Regionen |
|---|---|
| 10. Juni 2026 | Sonic X Shadow Generations |
| 16. Juni 2026 | Final Fantasy 16, Gitaroo Man |
| 23. Juni 2026 | Kingdom Come: Deliverance, Life Is Strange: Double Exposure |
| 30. Juni 2026 | Black Desert, Blades of Fire |
Deutliche Kritik aus der Community
Warum sorgt die gestaffelte Veröffentlichung für Ärger? Vor allem in Großbritannien und den USA äußerten sich in den vergangenen Tagen viele Abonnenten sehr kritisch. Der Tenor: Wer sich auf bestimmte Spiele freut, muss teils Wochen länger warten, obwohl der Monat der Neuzugänge bereits kommuniziert wurde.
Zusätzlich kommt bei einigen der Eindruck auf, dass eine gestückelte Veröffentlichung eher Nachteile bringt als Vorteile. Ein Punkt, der immer wieder genannt wird: Wenn ein Abo zeitnah ausläuft, fühlt sich die späte Freischaltung einzelner Highlights wie ein Nachteil an, weil man entweder verlängern muss oder Inhalte verpasst.
Die gestaffelten Veröffentlichungstermine sind das mit Abstand verbraucherfeindlichste überhaupt. Wenn dein Abo bald ausläuft, wirst du benachteiligt. Das hat für mich den Beigeschmack von Shrinkflation.
Die Spiele über den Monat zu verteilen ist einfach furchtbar. Und dann machen sie es auch nur in drei Regionen. Das hat mich total verwirrt, und jetzt bin ich sauer, weil ich dachte, ich bekomme die Spiele heute.
Vielleicht dachten sie, dass es das Interesse am Service aufrechterhält. Aber ehrlich gesagt zerstört es den Hype, wenn das Spiel, auf das du dich freust, erst am 30. Juni verfügbar wird.
Sony schweigt zu den Gründen
Welche Überlegung könnte hinter dem Test stecken? Eine offizielle Erklärung steht bislang aus. Entsprechend ist unklar, ob Sony den gestaffelten Rhythmus nur als Experiment betrachtet oder ob daraus ein dauerhaftes Modell werden könnte.
In der Community wird vor allem eine mögliche Motivation diskutiert: Sony könnte versuchen, die Aktivität im Service über den ganzen Monat zu verteilen, damit Abonnenten regelmäßiger zurückkehren. Ob dieser Plan aufgeht, ist fraglich, denn aktuell ist die öffentliche Wahrnehmung in den betroffenen Regionen eher negativ.
Spannend wird damit auch die Frage, ob Sony das Modell künftig auf weitere Regionen ausweitet oder nach dem Test wieder zur bisherigen Veröffentlichungspolitik zurückkehrt.
Wie seht ihr das: Wäre eine gestaffelte Freischaltung über den Monat für euch ein Upgrade, weil öfter etwas passiert, oder nervt euch das Warten auf einzelne Titel eher? Schreibt es gern in die Kommentare.




