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Memoirium auf Steam – Soulslike im PS1-Look startet am 13. August 2026

Auf Steam steht ein neues Soulslike in den Startlöchern, das Dark-Souls-Fans gleich doppelt abholen dürfte: mit knallhartem FromSoftware-Flair und einem Retro-Look, der wirkt, als wäre das Spiel direkt aus der PS1-Ära herübergerettet worden. Der Titel heißt Memoirium und setzt nicht nur auf Low-Poly-Charme, sondern auch auf ein ungewöhnliches Setting, das seine düstere Atmosphäre konsequent ausreizt.

Statt klassischer Fantasy-Welt oder reinem Sci-Fi führt Memoirium euch in eine zerfallende Traumlandschaft voller sogenannter liminaler Räume, also Orte, die vertraut wirken, aber gleichzeitig falsch und unheimlich. Genau diese Mischung passt erstaunlich gut zu einem Soulslike, das auf Anspannung, Erkundung und riskante Entscheidungen setzt.

Der Release ist bereits terminiert: Memoirium erscheint am 13. August 2026 auf Steam. Wer nicht warten will, kann laut Store-Seite schon jetzt eine Demo ausprobieren.

PS1-Optik trifft Soulslike-DNA

Was macht Memoirium für Dark-Souls-Fans so interessant? Das Spiel trägt seine Inspirationsquellen sichtbar auf der Rüstung: Von der Art, wie Heilung und Ressourcen gehandhabt werden, bis hin zu Animationen und Kampfrhythmus erinnert vieles stark an Dark Souls. Dazu gehören Ausweichrollen, Finisher, Lock-on-Mechaniken und ein Interface, das Genre-Kenner sofort einordnen werden.

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Der PS1-Look ist dabei mehr als nur ein Gag. Die groben Modelle und kantigen Umgebungen erzeugen eine eigenwillig beklemmende Stimmung, die man sonst eher aus Retro-Horror kennt. In einem Soulslike sorgt das für einen zusätzlichen Nerv, weil Gegner und Räume noch schwerer zu lesen sind und jede falsche Bewegung schneller in Panik endet.

Spannend ist auch der Gedanke dahinter: Da es auf der originalen PlayStation nie echte Soulslikes gab, fühlt sich Memoirium wie ein Blick in eine alternative Zeitlinie an, in der das Genre schon damals existiert hätte.

Traumwelt mit vernetzten Wegen und acht Dungeons

Welche Inhalte warten in der Spielwelt? Memoirium verspricht eine vollständig miteinander verbundene Welt mit mehreren Pfaden und Abzweigungen, die zum Erkunden einladen. Insgesamt soll es acht Dungeons geben, jeweils mit eigenen Standardgegnern, Mini-Bossen und großen Bosskämpfen.

Der Traum-Ansatz erlaubt dabei extreme Stilwechsel, ohne dass es unlogisch wirkt. Laut Beschreibung könnt ihr euch durch sehr unterschiedliche Orte bewegen, etwa durch unheimliche Klassenzimmer, Friedhöfe, Wälder und Burgen. Weil alles in einem chaotischen, bröckelnden Traumreich spielt, kann die Umgebung abrupt kippen, vom vertraut Unheimlichen bis zu surreal Schönen.

Dazu passt das Ressourcen-Management: Items füllen sich nur an bestimmten Punkten wieder auf. Das sorgt dafür, dass ihr Heilung und Tools nicht beliebig spammen könnt, sondern jeden Vorstoß abwägen müsst, ganz im Sinne klassischer Genre-Spannung.

Ausrüstung, Lullabies und ein ungewöhnlicher Hub

Wie groß ist die Build-Vielfalt in Memoirium? Das Spiel setzt auf eine breite Auswahl an Ausrüstung und Fähigkeiten, die zum Experimentieren einlädt. Genannt werden folgende Inhalte:

  • 14 Rüstungssets, Masken und Off-Hand-Items
  • 25 konsumierbare Keepsakes mit passiven Buffs
  • 31 unterschiedliche Waffen
  • 67 mächtige Lullabies, also Zauber

Besonders wichtig: Die Rüstungssets sollen nicht nur kosmetisch sein, sondern echte Auswirkungen haben. Einige Sets verändern demnach sogar, wie Gegner auf euren Charakter reagieren, andere helfen gegen negative Status-Effekte. Optisch reicht die Bandbreite von Ninja-Anmutung bis hin zu einem Look, der an Electro aus dem Spider-Man-Universum erinnert.

Als Sahnehäubchen gibt es einen Hub, der das Ganze atmosphärisch verankert: Nach den brutalen Traumabschnitten wacht ihr im eigenen Schlafzimmer auf, das aus der Ego-Perspektive erkundet wird. Dort könnt ihr unter anderem in einem Journal schreiben, euch kurz sammeln und den Raum mit gefundenen Gegenständen dekorieren, etwa mit Betten, Tischen oder Computern. Das klingt nicht nach Life-Sim, dürfte aber genau den kleinen Extra-Charme liefern, der einem Soulslike eine persönlichere Note gibt.

Wie klingt Memoirium für euch: eher stylisches Retro-Experiment oder potenzieller Geheimtipp für die nächste Soulslike-Phase? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Miriam V.

Miriam schreibt bei PlayCentral über alles, was blinkt, lootet oder EXP gibt. Wenn sie nicht gerade über neue Releases berichtet, verliert sie sich wahrscheinlich in einem Open-World-RPG – auf der ewigen Suche nach dem einen Sidequest, den sie noch nicht abgeschlossen hat. Kaffee ist ihr Buff, Gaming ihr Endgame.
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