Steam bekommt 2026 weiter Nachschub im Extraction-Shooter-Genre, doch ein kommender Titel sticht mit einem ungewöhnlichen Mix sofort heraus: HUNGER kombiniert die dichte, morbide Gothic-Atmosphäre, die viele mit Bloodborne verbinden, mit der Expeditionen-Struktur moderner Extraction-Shooter im Stil von ARC Raiders. Das Besondere: Statt Sci-Fi-Rüstung oder Militär-Outfit steckt ihr in einer Art Pestdoktor-Montur und zieht in ein verfallenes Europa, das nach Krieg und Seuche nur noch aus Ruinen, Angst und Beutezügen zu bestehen scheint.
Das Szenario spielt in einer alternativen Version des napoleonischen Europas. Eine neue Bakterien-Bedrohung hat die Welt ins Chaos gestürzt, und ihr brecht aus einem sicheren Knotenpunkt auf, um Ressourcen zu beschaffen, Quests zu erledigen und lebend wieder zu entkommen. Wer stirbt, verliert die Ausrüstung aus dem Run, genau dieser Druck soll jede Expedition spannend machen.
Setting, Ton und Grundidee
Worum geht es in HUNGER? Der Multiplayer-Titel wirft euch in eine von Krieg und Seuche gezeichnete Welt, in der zwei Gefahren gleichzeitig lauern: die von der Plage befallenen Kreaturen, die als Hunger auftreten, und andere Überlebende, die euch als Konkurrenz im Einsatzgebiet begegnen. Damit setzt HUNGER auf eine Mischung aus PvE und PvP, bei der jede Begegnung kippen kann.
Als zentraler Treffpunkt dient ein Hub namens Chateau. Dort trefft ihr andere, interagiert mit NPCs wie Händlern oder Kopfgeldjägern und nehmt Quests an, die die Geschichte Stück für Stück vorantreiben. Gerade dieser stärker erzählerische Ansatz erinnert an moderne Genrevertreter, die nicht nur auf Loot, sondern auch auf Weltaufbau und Figuren setzen.
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Optisch und thematisch geht HUNGER klar in Richtung düsterer Verfall, groteske Gegner und eine bedrohliche Stimmung, wie man sie aus Action-RPGs mit Horror-Einschlag kennt. Der Twist ist, dass das Ganze aus der Ego-Perspektive und mit Expeditionen-Struktur gespielt wird, statt als klassisches Soulslike.
Gameplay-Mix aus Schusswaffen, Klingen und Risiko
Wie spielt sich HUNGER im Kern? Jede Expedition ist ein riskanter Ausflug: Ihr sammelt Materialien, sucht nach Ausrüstung und versucht, mit dem Fund heil zu extrahieren. Dabei müsst ihr euch sowohl gegen KI-Gegner als auch gegen menschliche Gegner behaupten, denn der Run endet schnell, wenn ihr überrumpelt werdet.
Im Kampf setzt HUNGER auf eine Hybrid-Formel aus Schießen und Nahkampf. Neben Schwarzpulver-Gewehren und Pistolen stehen auch grobe halbautomatische Schusswaffen und klassische Nahkampf-Werkzeuge wie Äxte oder Claymores bereit. Dazu kommen experimentelle Optionen wie Glasgranaten und Handmörser, die dem Arsenal einen improvisierten, gefährlichen Anstrich geben.
Spannend ist außerdem die Ausrichtung aufs Endgame: HUNGER will nicht nur das übliche Loop aus Einlaufen, Looten und Auslaufen bieten, sondern darüber hinaus Inhalte wie Dungeons und Bosskämpfe integrieren. Das könnte gerade für alle interessant werden, die bei Extraction-Shootern langfristig mehr Ziele suchen als nur die nächste bessere Waffe.
Features, Progression und Early-Access-Pläne
Welche Features sind zum Start von Early Access geplant? HUNGER soll 2026 in den Early Access gehen, ein konkretes Datum steht derzeit nicht fest. Zum Start ist bereits eine recht umfangreiche Feature-Liste angekündigt, die das Spiel klar als Extraction-RPG positioniert:
- Early Access startet mit drei großen und sehr unterschiedlichen Maps, weitere sollen folgen.
- Mehr als dreißig Waffen zum Early-Access-Launch, weitere sollen folgen.
- Große Auswahl an Gadgets, Medizin und Tools, ebenfalls mit angekündigtem Nachschub.
- Ein einzigartiger Mix aus Schuss- und Nahkampf.
- Umfangreiche Anpassung von Charakteren, Taschen und Waffen, ein Großteil soll kostenlos im Spiel freischaltbar sein.
- Tiefes, permanentes RPG-Skill-System für langfristigen Fortschritt.
- Multiplayer-Hubwelt Chateau zum Treffen anderer, für NPCs, Berufe und Questgeber.
- Sehr große Build-Vielfalt mit vielen spielbaren Stilen.
- Questing und Storylines als fester Bestandteil.
- Abwechslungsreicher Endgame-Content inklusive Dungeons und Boss-Begegnungen.
- Keine erzwungenen Wipes.
- Proximity-VOIP in Expeditionen.
- Sammel- und Crafting-Berufe.
- Spielergetriebener Marktplatz.
Gerade die permanente Progression hebt HUNGER von vielen Genre-Konkurrenten ab: Geplant sind freischaltbare Passive-, Taktik- und Ultimate-Fähigkeiten, die sich zusätzlich über ein Mastery-Tree-System mit über 100 Talenten weiter spezialisieren lassen. Wer gern Builds baut und nicht nur Ausrüstung stapelt, dürfte hier besonders aufmerksam werden.
Was sagt ihr zu HUNGER: klingt der Mix aus düsterer Pestdoktor-Ästhetik, Extraction-Spannung und RPG-Fortschritt nach dem nächsten Steam-Hit, oder ist euch das Genre inzwischen zu voll? Schreibt es gern in die Kommentare.




