Auf Steam macht gerade ein neues Survival-Projekt die Runde, das sich anfühlt wie ein wilder Genre-Mix aus Terminator-Spannung, Metroid-Dread-Tempo und dem Basisdrang, den viele nach The Last of Us Online vermisst haben. Gemeint ist Ghostless, ein kommendes Singleplayer-Spiel von coffeenauts, das Action-Adventure und Kolonieaufbau in einer 2.5D-Perspektive zusammenpackt.
Die Prämisse ist schnell erklärt: Eine korrupte Super-KI hat die Welt ins Chaos gestürzt, Maschinen jagen die letzten Überlebenden, und du sollst mit einem Widerstand die nächste große Waffenentwicklung der KI verhindern. Klingt vertraut, ist aber in eine eigene Welt gegossen, die laut Beschreibung in einer alternativen Version des 20. Jahrhunderts spielt und stark vom klassischen Techno-Apokalypse-Gefühl lebt.
Auf Steam scheint das Konzept bereits anzukommen: Rund 10.000 Nutzer haben Ghostless schon auf ihre Wunschliste gesetzt. Ein Release-Zeitfenster gibt es aktuell allerdings noch nicht.
Eine Welt im KI-Krieg
Worum geht es in Ghostless? In Ghostless erkundest du eine zerstörte Welt, die aus dem Kalten Krieg heraus in eine Maschinen-Dystopie gekippt ist. Deine Figur, der Envoy, ist eigentlich auf einer Mission gegen die KI, wird aber nach einem Abschuss zur Improvisation gezwungen und muss sich mit dem durchschlagen, was die Ruinen hergeben.
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Das Spiel setzt dabei nicht nur auf Endzeit-Kulisse, sondern auch auf das klassische Widerstandsgefühl: Du rekrutierst Überlebende, baust eine Guerilla-Truppe auf und versuchst, Schritt für Schritt wieder Kontrolle über gefährliche Gebiete zu gewinnen. Dabei wird laut Spielbeschreibung auch Lore eine Rolle spielen, die du in der düsteren Pixel-Art-Welt nach und nach freilegst.
Spannend ist der Ton: Ghostless wirkt nicht wie reiner Action-Run, sondern wie ein Survival-Abenteuer, das dich konstant unter Druck setzt. Ressourcen sind knapp, neue Verbündete sind wertvoll, und der Blick nach vorn wird immer wieder von der Frage überlagert, ob du gerade wirklich einem Menschen hilfst oder einem Feind die Tür öffnest.
Metroid-like Action trifft auf Erkundung
Wie spielt sich Ghostless im Kern? Mechanisch setzt Ghostless auf 2.5D-Action mit Schießen, Plattforming und Exploration. In den Kampfabschnitten nimmst du es mit unterschiedlichen Robotertypen auf, weichst Angriffen aus und nutzt Fernkampfwaffen wie Gewehre, um dich durch Maschinenpatrouillen zu arbeiten.
Zwischen den Gefechten geht es deutlich ruhiger zu: Du löst Umgebungsrätsel, bahnst dir Wege durch Trümmerlandschaften und erschließt neue Areale, um an wichtige Ressourcen zu kommen. Das erinnert vom Grundgefühl an moderne Metroidvanias, bei denen Tempo, Movement und Erkundung Hand in Hand gehen.
Während du unterwegs bist, findest du nicht nur Material zum Craften und Überleben, sondern triffst auch auf Überlebende, die du für deine Basis gewinnen kannst. Diese Mischung aus Action und systematischem Fortschritt dürfte vor allem Fans ansprechen, die sich gerne durch gefährliche Gebiete kämpfen, aber trotzdem eine greifbare Meta-Ebene wollen, die jede Expedition sinnvoll macht.
Kolonieaufbau mit Misstrauensmechanik
Was macht das Camp-System so besonders? Der größte Twist steckt im Siedlungs- und Rekrutierungssystem. Dein Basiscamp wächst mit jeder geretteten Person, aber nicht jeder Ankömmling ist ein Verbündeter. In Ghostless gibt es Maschinen, die sich als Menschen tarnen und versuchen, in deine Kolonie einzudringen, um sie von innen heraus zu zerstören.
Bevor du neue Leute aufnimmst, musst du sie deshalb prüfen und auf Anzeichen achten, die nicht menschlich wirken. Das können auffällige Verhaltensmuster sein oder wiederholte Phrasen, die zu glatt klingen. Lässt du einen Androiden durch, kann das im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass alles, was du aufgebaut hast, plötzlich kippt.
Parallel dazu managst du Versorgung und Ausbau: Du errichtest Werkbänke und Einrichtungen, platzierst sie nach deinem Geschmack, und hältst den Laden am Laufen, indem du regelmäßig Ressourcen anschleppst. Rekrutierte Verbündete übernehmen Jobs im Camp und schalten dadurch Vorteile frei, etwa bessere Ausrüstung oder stärkere Waffen, die dir draußen in den Kämpfen helfen.
- Erkunden einer zerstörten Welt mit Robotern, rekrutierbaren Überlebenden und sammelbaren Ressourcen
- Kämpfen mit Fernkampfwaffen wie Schusswaffen
- Schrittweiser Ausbau des Basiscamps inklusive Crafting und Versorgung der Camp-Bewohner
- Aufdecken und Stoppen von Maschinen, die sich als Menschen tarnen und das Camp infiltrieren wollen
- Entdecken von Lore und Hintergrundgeschichten in einer düsteren Pixel-Art-Optik
Wie schaut es bei dir aus: Wärst du bei einem Mix aus 2.5D-Action, Survival-Scavenging und Basismanagement dabei, oder wirkt das eher wie zu viele Ideen auf einmal? Schreib es gern in die Kommentare.




