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007 First Light angespielt – so spielen sich Stealth, Gadgets und Action

007 First Light will James Bond zurück zu seinen Wurzeln führen und das spürbar in jeder Spielsituation. In einer Vorschau-Session, die der offizielle PlayStation-Blog begleitet hat, standen die ersten drei Missionen im Mittelpunkt. Gezeigt wurde eine Mischung aus Stealth, direkter Action und klassischen Spionage-Tools, bei der ihr häufig selbst entscheidet, ob ihr euch leise durchschlängelt, Informationen abgreift oder die Lage eskalieren lasst.

IO Interactive erzählt dabei eine eigenständige Ursprungsgeschichte in der Gegenwart. Statt direkt als unantastbarer Superagent zu starten, wächst Bond in die Rolle hinein. Genau das soll sich auch spielerisch widerspiegeln, mit Systemen, die sowohl vorsichtiges Vorgehen als auch improvisierte Eskalation unterstützen.

Auftakt vor Island mit Fokus auf Stealth

Wie startet 007 First Light inhaltlich und spielerisch? Der Einstieg setzt Bond in der Royal Navy an und wirft ihn unmittelbar in eine brenzlige Lage: Bei einem Einsatz vor Island kommt es zu einem Angriff, zwei Helikopter stürzen ab, und Bond schlägt sich an die Küste durch. Dort wartet bereits ein Gebiet, das von feindlichen Söldnern kontrolliert wird.

In dieser ersten Mission geht es vor allem um Orientierung und verdecktes Vorgehen. Bond kann sich tarnen, Gegner umgehen und dabei gezielt Informationen sammeln, statt sofort den Weg mit Waffengewalt freizuräumen. Über Funk erhält er den Auftrag, ein Objekt zu sichern, was den Ablauf klar strukturiert, ohne das Gefühl zu nehmen, selbst Entscheidungen zu treffen.

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Typisch Bond bleibt er dabei nicht einfach auf Linie, sondern greift auch ein, um gefangene Agenten zu retten. Zum Abschluss dreht die Mission dann kurz auf und endet in einer Verfolgungssequenz, bei der ihr aus einem Lager entkommen müsst. Der Ton ist damit gesetzt: Schleichen ist wichtig, aber das Spiel will euch nicht dauerhaft in Zeitlupe halten.

MI6-Training auf Malta erklärt Systeme, Gadgets und Nahkampf

Welche Kernmechaniken und Gadgets werden früh eingeführt? Direkt danach folgt eine Trainingsmission beim MI6 auf Malta, die als spielbares Tutorial für die grundlegenden Systeme dient. Hier wird deutlich, dass 007 First Light seine Spionagefantasie nicht nur über Schusswechsel verkaufen will, sondern über Werkzeuge, Timing und Kontrolle von Situationen.

Im Mittelpunkt stehen drei Bausteine, die euch später in Missionen kombinieren lassen sollen:

  • Stealth mit Deckung und Verstecken im Gelände
  • Direkter Nahkampf mit Timing-basierten Angriffen und Paraden
  • Einsatz von Gadgets zur Ablenkung und Kontrolle von Gegnern

Als zentrale Tools werden unter anderem die Q Lens und Bonds Armbanduhr vorgestellt. Mit der Q Lens lassen sich Gegner durch Wände erkennen und Objekte markieren, die gehackt werden können. Die Uhr geht in eine klassisch verspielte Bond-Richtung: Sie kann Laserstrahlen einsetzen, um Geräte zu manipulieren oder Umgebungsobjekte zu zerstören.

Wenn Bond auffliegt, wechselt das Spiel spürbar den Rhythmus und schaltet in den Nahkampf. Angriffe, Ausweichbewegungen und Konter hängen an festen Eingaben, wobei das Timing entscheidend ist. Zusätzlich könnt ihr Gegner über die Umgebung ausschalten oder improvisierte Waffen nutzen, um sie außer Gefecht zu setzen.

London-Mission verbindet Dialoge, Tarnung und Setpieces

Welche spielerische Freiheit bietet die dritte Mission in London? Mission drei soll laut Vorschau besonders gut zeigen, wie viele Systeme in einem Ablauf zusammenspielen. Nach einem Angriff in Bonds Apartment folgt zunächst eine Flucht über Dächer. Danach führt die Spur zu einer Gala in einem Museum, wo sich 007 First Light stärker an sozialer Infiltration versucht.

In diesem Abschnitt wird soziale Interaktion als Mechanik genutzt: Bond kann Gespräche belauschen, Rollen übernehmen und sich so Zugang zu gesperrten Bereichen verschaffen. Dialog-Entscheidungen beeinflussen den Verlauf direkt, etwa wenn falsche Angaben auffallen und eine Situation kippt. Gadgets dienen erneut dazu, Personen abzulenken oder kurzfristig auszuschalten, um unbemerkt an Informationen zu kommen oder neue Bereiche zu öffnen.

Später mündet die Mission in einen Bosskampf gegen einen Auftragskiller. Weil Bond zunächst unbewaffnet ist, wird das Spiel kurz zur Improvisationsprüfung: Fallen und Umgebungselemente werden wichtig, um den Gegner zu bezwingen. Danach folgt eine Flucht aus dem Gebäude, in der Stealth, Schusswaffen und Gadgets kombiniert werden, bevor die Mission mit einer Verfolgungsfahrt durch London endet. Hier müsst ihr nicht nur fliehen, sondern Hindernisse aktiv einsetzen, um Abstand zwischen euch und mehrere Fahrzeuge zu bringen.

007 First Light erscheint am 27. Mai 2026 für PS5, Xbox Series und PC.

Wie gefällt euch die Mischung aus Stealth, sozialer Tarnung und Action, und welche der gezeigten Missionen klingt für euch bislang am spannendsten? Schreibt es gern in die Kommentare.

Jens A.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.
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