Aus einer Halloween-Dekoration wird ein Feuer-Pokémon: Der LEGO-Fan Brad Barber hat die Halloweenkürbis-Laterne mit der Setnummer 40872 vollständig in Glumanda verwandelt. Besonders beeindruckend ist die selbst auferlegte Einschränkung, denn für den alternativen Bau kommen keine zusätzlichen Steine zum Einsatz.
Barber präsentiert seine Kreationen unter den Namen Minute_Food_2881 und CreationCaravan. Sein neues Modell zeigt, wie vielseitig die 323 Teile des am 1. August 2026 veröffentlichten Sets genutzt werden können. Im offiziellen deutschen LEGO-Shop kostet die Halloweenkürbis-Laterne 29,99 Euro.
Halloween-Steine ergeben ein überraschend passendes Glumanda
Wie entstand Glumanda aus einer Kürbislaterne? Die zahlreichen orangefarbenen Elemente des ursprünglichen Modells bilden den Körper und den Kopf des Pokémon. Gelbe Bauteile aus dem Inneren der Laterne wurden für den helleren Bauch verwendet, während kleine grüne Steine Glumandas Augen und einen Teil des Sockels darstellen.
Auch die weiße Farbe stammt direkt aus dem Halloween-Set. Barber zerlegte dafür das enthaltene, im Dunkeln leuchtende Gespenst und verbaute dessen Elemente in seinem Pokémon-Modell. Selbst die Lichtfunktion der Kürbislaterne erhielt eine neue Aufgabe.
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Der Leuchtstein sitzt nun an Glumandas Schwanz und stellt die charakteristische Flamme dar. Dadurch nutzt der alternative Bau nicht nur die Formen und Farben der Vorlage geschickt aus, sondern übernimmt sogar deren zentrale Funktion. Das Ergebnis ist deutlich als Glumanda zu erkennen und wirkt trotz der begrenzten Teileauswahl erstaunlich detailreich.
Eine Alternative zu den offiziellen Pokémon-Sets
Warum begeistert der Fan-Bau die LEGO-Community? LEGO hat sein Pokémon-Angebot am 1. August 2026 um mehrere Modelle erweitert. Dazu gehören klassische Bausets für Pokémon wie Arkani und Rayquaza sowie interaktive Smart Play Modelle, bei denen unter anderem Glumanda auftaucht.
Das offizielle Smart Play Glumanda setzt jedoch auf eine kleinere und stärker abgerundete Gestaltung. Barbers Kreation orientiert sich dagegen deutlicher an der bekannten Silhouette des Feuer-Pokémon. Gerade für Fans, die ein traditionelles Ausstellungsmodell bevorzugen, dürfte der alternative Bau deshalb interessant sein.
Eine offizielle, größere Umsetzung von Glumanda ohne Smart Play gibt es bislang nicht. Zwar erschien bereits ein umfangreiches Set mit Bisaflor, Glurak und Turtok, die drei ursprünglichen Kanto-Starter Bisasam, Glumanda und Schiggy wurden aber noch nicht gemeinsam als klassische Modelle umgesetzt.
Weitere Pokémon-Kreationen des Baumeisters
Welche alternativen Modelle hat der LEGO-Fan bereits gebaut? Glumanda ist nicht Barbers erster ungewöhnlicher Umbau. Zuvor verwandelte er das offizielle Evoli-Set ohne zusätzliche Teile in Bidiza. Später entstand aus demselben Set außerdem eine überraschend genaue Version von Pinsir.
Der Baumeister ist darüber hinaus für zahlreiche alternative Konstruktionen aus Millennium-Falke-Sets bekannt. Seine Entwürfe entstehen stets mit einer begrenzten Auswahl vorhandener Teile, wodurch aus bekannten Sets völlig neue Raumschiffe, Figuren und Kreaturen werden.
Für das Glumanda-Modell bietet CreationCaravan bereits eine kostenpflichtige Bauanleitung über Rebrickable an. Wer die Halloweenkürbis-Laterne besitzt, benötigt für den Umbau keine weiteren Steine und kann jederzeit zwischen der saisonalen Dekoration und dem Feuer-Pokémon wechseln.
Wie gefällt euch das Glumanda aus der LEGO-Halloweenkürbis-Laterne? Würdet ihr das Set nachbauen oder lieber als leuchtende Dekoration stehen lassen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.


