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Xbox Game Pass Ultimate – Millionen Abos weg nach Preiserhöhung 2025

Die Preiserhöhung beim Xbox Game Pass im Oktober 2025 hat Microsoft spürbar getroffen. Wie Xbox-Strategiechef Matthew Ball in einer Session von The Game Business erklärte, habe der Abo-Dienst in kurzer Zeit massiv an Nutzern eingebüßt. Eine konkrete Zahl nannte Ball zwar nicht, die Größenordnung ist aber klar.

Der entsprechende Ausschnitt seiner Aussage wurde unter anderem von Geoff Keighley, dem Moderator der Game Awards, weiterverbreitet. Ähnliches war zuvor bereits von Xbox-Chefin Asha Sharma zu hören. Offiziell kommuniziert Microsoft weiterhin nur selten aktuelle Abonnentenzahlen.

Die Aussage des Xbox-Strategiechefs

Wie viele Abonnenten hat der Xbox Game Pass verloren? Laut Matthew Ball hat Microsoft nach der Preiserhöhung innerhalb weniger Monate Millionen von Abonnenten verloren. Eine exakte Zahl blieb aus, doch die Wortwahl lässt kaum Spielraum für Interpretation.

Wir haben innerhalb weniger Monate Millionen von Abonnenten verloren.

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Als letzter offiziell greifbarer Stand gilt eine frühere Angabe von Microsoft: Im Februar 2024 lag der Xbox Game Pass demnach bei rund 34 Millionen Abonnenten. Im September 2025 meldete das Unternehmen außerdem, dass die Einnahmen des Dienstes im davorliegenden Geschäftsjahr erstmals rund 5 Milliarden US-Dollar erreicht hätten.

Preissprung, Korrektur und spürbare Abwertung

Warum hat die Preiserhöhung beim Xbox Game Pass so stark eingeschlagen? Anfang Oktober 2025 erhöhte Microsoft den Preis für den Xbox Game Pass Ultimate von 17,99 Euro auf 26,99 Euro pro Monat. Das entsprach einem Plus von rund 50 Prozent und machte das Jahresabo rechnerisch deutlich teurer.

Microsoft stellte im Gegenzug zusätzliche Spiele und Vorteile in Aussicht. In der Community kam die Ansage trotzdem schlecht an, viele Bestandskunden kündigten öffentlich. Preissteigerungen sind zwar in der gesamten Branche zu beobachten, der Sprung beim Game Pass stach aber besonders heraus.

Welche Schritte hat Microsoft danach umgesetzt? In diesem Jahr reagierte Microsoft mit einer Preissenkung: Xbox Game Pass Ultimate kostet nun 20,99 Euro pro Monat. Damit liegt das Abo weiterhin 3 Euro über dem Niveau vor der Erhöhung.

Parallel wurde das Angebot jedoch spürbar abgewertet. Neue Call of Duty Spiele erscheinen nicht mehr direkt zum Start im Abo. Laut Ball sei genau das ein Punkt, den Abonnenten ausdrücklich begrüßen würden. Unterm Strich passt der Schritt aber auch zu Berichten, wonach die Day-one-Aufnahme von Call of Duty im Abo teils enorme Einnahmen außerhalb des Game Pass ausgebremst habe.

ZeitraumXbox Game Pass Ultimate
vor Oktober 202517,99 Euro pro Monat
ab Oktober 202526,99 Euro pro Monat
seit 202620,99 Euro pro Monat

Exklusivtitel als Zugpferde für den Abo-Dienst

Welche Spiele sollen den Xbox Game Pass wieder attraktiver machen? Microsoft erklärte zuletzt, dass der Xbox Game Pass wieder zulegen konnte. Diese Aussage fiel allerdings nach dem Launch von Forza Horizon 6, also genau einem Titel, der als starkes Aushängeschild für das Angebot gilt.

Teil der neuen Ausrichtung ist ein stärkerer Fokus auf Exklusivtitel. Gleichzeitig bleibt Microsoft bei einer Mischstrategie: Bereits für PS5 angekündigte Games sollen weiterhin für Sonys Konsole erscheinen, darunter Fable. Live-Service-Spiele bleiben plattformübergreifend, während Microsoft bei einzelnen First-Party-Titeln von Fall zu Fall entscheiden will.

Welche Rolle spielen kommende Exklusivspiele für den Erfolg? Entscheidend wird, ob künftige Exklusivspiele wie Gears of War: E-Day und Clockwork Revolution einen ähnlichen Effekt wie Forza Horizon 6 auslösen können. Denn auch in der Xbox-One-Ära und den ersten Jahren der Xbox Series setzte Microsoft schon einmal auf Exklusivität, ohne damit den erhofften langfristigen Rückenwind zu erzeugen. Die spätere Öffnung der Marken für mehr Plattformen galt vielen deshalb als logischer Schritt, zeitweise war Microsoft sogar der erfolgreichste Publisher im PlayStation Network.

Der größere Trend hinter Abo-Müdigkeit

Woran könnte sinkendes Interesse an Gaming-Abos noch liegen? Neben dem Preis ist auch ein genereller Stimmungswechsel möglich: Berichten zufolge wenden sich manche Jugendliche bereits vom Binge-Watching ab. Denkbar ist, dass ein ähnlicher Effekt beim Binge-Gaming einsetzt, also bei der All-you-can-eat-Nutzung großer Abo-Bibliotheken.

Für Microsoft ist das eine doppelte Herausforderung: Der Xbox Game Pass muss nicht nur wieder besser bepreist wirken, sondern auch dauerhaft Inhalte liefern, die genug Gesprächswert haben, um Kündigungen zu verhindern und Rückkehrer zu überzeugen.

Wie seht ihr die Entwicklung: Ist der Xbox Game Pass Ultimate euch aktuell 20,99 Euro im Monat wert, oder seid ihr nach der Preiserhöhung ausgestiegen? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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