Die Gerüchteküche rund um Resident Evil Requiem brodelt weiter: Ein umfangreicher Story-DLC soll zwar weiterhin geplant sein, könnte aber erst nach dem Release eines Resident Evil Code: Veronica-Remakes erscheinen. Das würde bedeuten, dass Fans der Hauptkampagne deutlich länger auf neue Story-Inhalte warten müssen als zunächst erhofft.
Auslöser ist ein neuer Bericht des bekannten Serien-Insiders Dusk Golem, der sich in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Capcom-Projekten geäußert hat. Laut seinen aktuellen Informationen soll Capcom die eigene Release-Strategie für das Franchise gerade spürbar umstellen.
Für Kontext: Resident Evil Requiem ist bereits am 27. Februar 2026 erschienen und setzt laut offizieller Einordnung auf Psychological Horror. Entsprechend groß ist das Interesse daran, wie Capcom die Story nach dem Abspann weiterführen könnte.
Die neue DLC-Strategie für Resident Evil
Warum soll der Story-DLC zu Resident Evil Requiem später kommen? Laut Dusk Golem hängt das mit einer internen Kurskorrektur zusammen: Capcom wolle sich temporär stärker auf längere Story-DLCs konzentrieren, statt zusätzliche Side-Games in der bisherigen Form zu veröffentlichen.
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Der Insider spricht davon, dass Capcom in jüngerer Vergangenheit Schwierigkeiten mit Nebenprojekten hatte und deshalb eine Art Zwischenlösung fährt. Heißt übersetzt: Statt ein kleineres Extra-Spiel zu riskieren, soll lieber ein erzählerisch dichter Zusatzinhalt erscheinen, der stärker an die Hauptveröffentlichung gekoppelt ist.
Für euch als Fans könnte das ein zweischneidiges Schwert sein. Einerseits bedeutet es potenziell mehr Substanz, andererseits eben auch: mehr Geduld, bis es überhaupt so weit ist.
Wie groß könnte der Requiem-DLC ausfallen
Welche Größenordnung wird für den Story-DLC erwartet? Der Bericht deutet an, dass Capcom den Umfang deutlich anheben will und sich dabei an Kampagnen orientiert, die ihr aus neueren Releases kennt. Als Referenzen fallen dabei Separate Ways aus dem Resident Evil 4 Remake sowie Shadow of Rose aus Resident Evil Village.
Das ist eine klare Ansage, denn beide Zusatzkampagnen waren nicht nur Beiwerk, sondern fühlten sich in weiten Teilen wie eigenständige Story-Happen an, inklusive neuer Setpieces, eigener Dramaturgie und spürbarer Spielzeit. Wenn Capcom diese Messlatte bei Requiem anlegt, könnte der DLC deutlich mehr werden als ein kurzer Epilog.
Spannend bleibt dabei vor allem die Frage, worauf sich der Zusatzinhalt narrativ fokussiert. Gerade weil Requiem bei der Horror-Ausrichtung stärker psychologisch aufgestellt ist, wäre ein DLC prädestiniert, offene Story-Fäden aufzugreifen oder eine zweite Perspektive auf zentrale Ereignisse zu liefern.
Release-Reihenfolge und Zeitfenster bis 2027
Wann könnte der Story-DLC zu Resident Evil Requiem erscheinen? Laut Dusk Golem soll der DLC erst nach dem Release des gemunkelten Resident Evil Code: Veronica-Remakes erscheinen. Und genau hier wird es für alle, die schnell Nachschub wollen, etwas ernüchternd.
Der Insider nennt als Ziel für das Veronica-Remake aktuell 2027. Sollte sich das bewahrheiten, würde sich der Requiem-DLC entsprechend in die Zeit danach verschieben. Unterm Strich könnte also zwischen Hauptspiel und Story-Erweiterung ein ungewöhnlich großer Abstand liegen, selbst für ein Franchise, das DLCs gern mit etwas Verzögerung nachschiebt.
Gleichzeitig würde diese Reihenfolge Capcom die Möglichkeit geben, die Aufmerksamkeit im Resident Evil-Kosmos über einen längeren Zeitraum hochzuhalten: erst Requiem, dann das Veronica-Remake, danach wieder ein Requiem-Story-Schub.
Wie würdet ihr es lieber haben: ein schneller, kleiner DLC kurz nach Release oder eine größere Story-Erweiterung, selbst wenn ihr dafür bis nach 2027 warten müsst? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.



