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Kingdom Come: Salvation aufgetaucht – steckt im neuen Mittelalter-Abenteuer ein Multiplayer?

Warhorse Studios hat sich offenbar den Namen seines nächsten Mittelalter-Abenteuers gesichert. Eine neue Markenanmeldung beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum führt den Titel Kingdom Come: Salvation auf. Erste Berichte bringen das bislang nicht offiziell vorgestellte Spiel sogar mit einem möglichen Multiplayer-Modus in Verbindung. Dafür gibt es allerdings nur einen äußerst vagen Hinweis.

Warhorse meldet Kingdom Come: Salvation als Marke an

Wie könnte das nächste Kingdom Come heißen? In der Datenbank des EUIPO ist seit dem 23. Juli 2026 eine Markenanmeldung für Kingdom Come: Salvation zu finden. Als Inhaber wird inzwischen ausdrücklich Warhorse Studios genannt.

Auch das hinterlegte Logo lässt kaum Zweifel an der Verbindung zur bekannten Rollenspielreihe: Schriftart und Gestaltung orientieren sich deutlich an Kingdom Come: Deliverance und dessen Nachfolger. Bemerkenswert ist jedoch, dass Warhorse den bisherigen Untertitel offenbar gegen Salvation austauschen möchte.

Ob es sich dabei tatsächlich um Kingdom Come: Deliverance 3 oder stattdessen um ein kleineres Spin-off handelt, lässt sich der Anmeldung nicht entnehmen. Selbst der Titel ist erst dann endgültig bestätigt, wenn Warhorse das Spiel offiziell vorstellt.

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Dass ein weiteres Spiel im historischen Universum entsteht, steht dagegen bereits fest. Im Mai bestätigte das Studio neben seinem Open-World-Rollenspiel zu Der Herr der Ringe auch ein neues Kingdom-Come-Abenteuer. Salvation dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses zweite Projekt sein.

Vager Hinweis löst Gerüchte über Multiplayer aus

Bekommt Kingdom Come: Salvation erstmals einen Multiplayer? Für entsprechende Spekulationen sorgt die Beschreibung der geschützten Waren und Dienstleistungen. Darin ist unter anderem von Unterhaltungsdiensten die Rede, die Nutzer mit Computerspielen zusammenbringen.

Mehrere internationale Medien deuten diese Formulierung als möglichen Hinweis auf Matchmaking und damit auf einen Koop- oder Multiplayer-Modus. Bestätigt wird eine solche Funktion durch die Markenanmeldung jedoch nicht. Die verwendeten Beschreibungen dienen in erster Linie dazu, den rechtlichen Schutzbereich einer Marke festzulegen, und können bewusst weiter gefasst sein als die tatsächlich geplanten Inhalte.

Ein Multiplayer-Schwerpunkt, wie er teilweise bereits kolportiert wird, lässt sich daraus erst recht nicht ableiten. Warhorse hat bislang weder Koop noch kompetitive Online-Elemente angekündigt. Die beiden bisherigen Teile wurden konsequent als reine Einzelspieler-Rollenspiele entwickelt.

Denkbar wäre theoretisch auch eine optionale Online-Komponente, ohne dass Warhorse deshalb die klassische Einzelspieler-Erfahrung aufgeben müsste. Aktuell bleibt aber selbst das reine Spekulation.

Salvation könnte eine neue Geschichte beginnen

Was verrät der neue Untertitel über das Spiel? Der Wechsel von Deliverance zu Salvation könnte darauf hindeuten, dass Warhorse ein neues Kapitel innerhalb des Kingdom-Come-Universums aufschlägt. Die Geschichte von Heinrich von Skalitz wurde mit Kingdom Come: Deliverance 2 schließlich weitgehend abgeschlossen.

Unter Fans wird bereits über einen Zeitsprung zu den Hussitenkriegen spekuliert, die Böhmen einige Jahrzehnte nach den Ereignissen der bisherigen Spiele erschütterten. Der Begriff Salvation würde thematisch zu den religiösen und politischen Konflikten dieser Epoche passen. Konkrete Belege für dieses Szenario existieren bislang allerdings nicht.

Die Markenanmeldung zeigt zumindest, dass die Vorbereitungen für das nächste Kingdom Come voranschreiten. Wann Warhorse das Projekt offiziell enthüllt und ob Salvation tatsächlich Multiplayer-Elemente enthält, bleibt abzuwarten.

Würdet ihr euch einen Koop-Modus in Kingdom Come wünschen oder sollte die Reihe ein reines Einzelspieler-Erlebnis bleiben?

Jens A.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.
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