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Red Dead Redemption 2 – Mod lässt Jack Marston Arthur im Boot ziehen

Die Modding-Community von Red Dead Redemption 2 ist für schräge Ideen bekannt, aber ein aktuelles Experiment setzt dem Ganzen die Krone auf. Modder Blurbs hat ein Setup gebastelt, in dem der junge Jack Marston nicht mehr nur am Lagerfeuer herumstreunt, sondern kurzerhand die Rolle eines Schlittenhundes übernimmt und Arthur Morgan durch die Gegend zieht.

Das Ergebnis ist so absurd wie komisch: Statt Huskys oder Pferden laufen gleich mehrere Jack-Varianten voran und zerren Arthur, der dabei in einem bootähnlichen Gefährt sitzt, über den Boden. Die Szene ist ein weiteres Beispiel dafür, wie weit sich Red Dead Redemption 2 mit Mods von seiner eigentlichen Western-Atmosphäre entfernen kann, ohne den Unterhaltungswert zu verlieren.

Die Idee entstand dabei eher aus einem spontanen Einfall als aus einem großen Masterplan. Blurbs hatte zunächst Tiere an ein Boot gespannt und überlegte, wie man das Ganze noch schneller bekommt, bis aus dem Chat der Vorschlag kam, Jack Marston sei das schnellste Landtier. Der Modder musste selbst lachen, hat es dann aber trotzdem ausprobiert.

Vom Boot-Experiment zum Jack-Gespann

Wie funktioniert die Jack-als-Schlittenhund-Mod? In der gezeigten Variante sitzt Arthur Morgan in einem Boot, das über den Untergrund rutscht, während mehr als ein halbes Dutzend Jack Marstons davor laufen und das Gefährt ziehen. Der Effekt erinnert an ein Schlittenhund-Team, nur eben mitten im Wilden Westen und mit einem Kind als Zugtier.

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Besonders slapstickhaft wird es, als eine der Jack-Instanzen am Bug hängen bleibt. Ab diesem Moment kippt die Szene komplett ins Chaos: Jack überschlägt sich in einer Art Endlosschleife neben Arthur, während die übrigen Jacks weiter rennen und beide gnadenlos mitschleifen. Genau diese ungewollten Physik-Aussetzer machen solche Mod-Experimente für viele erst so sehenswert.

Blurbs blieb aber nicht bei diesem einen Gag stehen. Nachdem er sich kurz an der Situation abgearbeitet hatte, ging es direkt weiter mit dem nächsten Stunt, der die Grenze zwischen albern und leicht makaber bewusst auslotet.

Zwischen Schneebrett, Flugtricks und schwarzem Humor

Welche anderen Mod-Ideen verfolgt Blurbs in Red Dead Redemption 2? Der Schlittenhund-Jack ist nur ein weiteres Kapitel in einer Reihe von Experimenten, für die der Modder bekannt ist. Unter anderem hat Blurbs bereits mit verrückten Ideen Aufmerksamkeit erregt, die Red Dead Redemption 2 stilistisch komplett verdrehen, bis hin zu einer Version, die das Spiel in Richtung Mortal-Kombat-Anmutung schiebt.

Im aktuellen Video ging es nach dem Jack-Gespann unter anderem in den Schnee: Blurbs bastelte Arthur ein Snowboard-Setup, indem er ihm ein Brett an die Füße „montierte“. Damit rutschte Arthur eine verschneite Anhöhe hinab und zog sogar Sprünge und Tricks durch, bevor der Modder den nächsten Schritt ging und das Brett später durch Jack ersetzte.

Die Mod bewege sich irgendwo zwischen Verspieltheit und Dunkelheit.

Auch das passt zu Blurbs Stil: Er nimmt eine an sich harmlose Spielwiese und drückt sie so lange in Richtung Absurdität, bis genau dieser Moment entsteht, in dem man gleichzeitig lacht und sich fragt, ob man das gerade wirklich gesehen hat.

Jack als Werkzeug, Waffe und Running Gag der Community

Was hat es mit Jack Marston als Mod-Opferfigur auf sich? Laut Blurbs war die Idee, Jack als Zugkraft zu missbrauchen, eher ein aufdringlicher Gedanke, den er dann doch umgesetzt hat. Und es ist nicht das erste Mal, dass Jack in seinen Mods zweckentfremdet wird.

Bereits zuvor hatte Blurbs den jungen Jack in ein Tomahawk verwandelt, das Arthur nutzen konnte. In den Clips wirkte das wie ein komplett durchgedrehter Cartoon-Moment: Jack traf Gegner, blieb in Objekten stecken und ragdollte anschließend durch die Gegend. In einem anderen Experiment machte Blurbs zudem sämtliche NPCs im Spiel extrem betrunken, inklusive Jack, der in einem kurzen Ausschnitt torkelte und bei einem Angelausflug hinfiel.

Solche Clips zeigen, warum Open-World-Spiele wie Red Dead Redemption 2, GTA 5 oder auch Reihen wie The Elder Scrolls und Fallout so eine starke Modding-Kultur haben: Das System ist groß genug, um die verrücktesten Ideen aufzunehmen, und die Physik sorgt oft für die besten unbeabsichtigten Pointen.

Was haltet ihr von solchen Mods: harmloser Quatsch, der die Community bei Laune hält, oder geht euch der Humor dabei zu weit? Schreibt es gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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