Arcanaut Studios schraubt aktuell an Star Wars: Fate of the Old Republic und setzt dabei auf ein Team, das sich für viele Fans wie ein Wunschzettel liest. Das kommende Action-RPG wurde bereits bei den Game Awards 2025 angekündigt, doch jetzt rückt vor allem eine Sache in den Fokus: die Namen hinter dem Projekt. Denn mehrere zentrale Rollen sind mit Branchenveteranen besetzt, die direkt an BioWares Star Wars: Knights of the Old Republic und anderen großen Rollenspielreihen mitgearbeitet haben.
Damit positioniert sich Fate of the Old Republic klar als Rollenspiel mit starker Story-DNA, großem Produktionsanspruch und einem kreativen Kern, der genau weiß, warum KOTOR bis heute einen Kultstatus genießt. Gleichzeitig ist die Erwartungshaltung dadurch natürlich hoch, selbst wenn das Spiel offiziell nicht als KOTOR-Nachfolger geführt wird.
Ein Star-Wars-RPG mit klarer BioWare-DNA
Worum geht es bei Star Wars: Fate of the Old Republic? Konkrete Details zur Handlung, zum Setting oder zu zentralen Gameplay-Systemen sind weiterhin rar, aber die Marschrichtung wirkt deutlich: Arcanaut Studios spricht Fans klassischer, erzählgetriebener Rollenspiele an und spielt bewusst mit der Idee eines spirituellen Nachfolgers zu BioWares früheren Star-Wars-Titeln.
Wichtig ist dabei die Einordnung rund um KOTOR: Die früheren BioWare-Spiele galten lange als Teil des Star-Wars-Kanons, wurden nach der Disney-Übernahme 2012 aber in die Legends-Schiene verschoben. Elemente und Figuren aus der Ära tauchen zwar immer wieder im Franchise auf, die konkreten Ereignisse der KOTOR-Spiele zählen jedoch weiterhin nicht zum aktuellen Kanon.
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Genau das öffnet für Fate of the Old Republic eine spannende Tür: Das Spiel könnte bekannte Motive und beliebte Versatzstücke aus dem KOTOR-Umfeld aufgreifen, ohne sich erzählerisch an eine direkte Fortsetzung ketten zu müssen. Wer allerdings fest mit einem KOTOR 3 rechnet, sollte die Erwartungen eher in Richtung geistiger Nachfolger mit eigener Identität justieren.
Diese Entwickler bilden das Kernteam
Welche Köpfe stecken hinter Star Wars: Fate of the Old Republic? Arcanaut Studios hat inzwischen mehrere Schlüsselpositionen öffentlich gemacht, darunter mehrere Rückkehrer aus dem KOTOR- und BioWare-Kosmos. Das Team wirkt dadurch weniger wie ein Start-up-Experiment, sondern eher wie ein gezielt zusammengestelltes Studio für ein großes Singleplayer-RPG.
- Casey Hudson als Game Director
- Dan Fessenden als Senior Technical Designer
- Caroline Livingstone als Director of Production and Performance
- Ryan Hoyle als Chief Technology Officer
- Melanie Faulknor als Director of External Development
- Pascal Blanche als Art Director
Besonders prominent ist Casey Hudson: Er war Project Director bei Star Wars: Knights of the Old Republic und prägte später als treibende Kraft auch die ursprüngliche Mass-Effect-Trilogie. Neben ihm sind mit Dan Fessenden, Caroline Livingstone und Ryan Hoyle mindestens drei weitere KOTOR-Veteranen mit an Bord.
Auch abseits von KOTOR liest sich die Liste stark: Melanie Faulknor war zuvor bei BioWare unter anderem an Mass Effect 3 sowie an mehreren Dragon-Age-Titeln beteiligt. Pascal Blanche bringt zudem rund 25 Jahre Erfahrung aus Stationen wie Ubisoft, Behaviour Interactive, Warner Bros. und Wizards of the Coast mit, was vor allem für Look, Weltendesign und visuelle Identität ein deutliches Signal ist.
Release-Zeitrahmen und Erwartungen
Wann erscheint Star Wars: Fate of the Old Republic? Einen Release-Termin gibt es aktuell nicht. In der Gerüchteküche stand zwischenzeitlich sogar ein Start im Jahr 2030 im Raum, was Casey Hudson jedoch dementiert hat. Damit bleibt das Zeitfenster offen, auch wenn klar ist, dass das Studio noch vergleichsweise jung ist und sich das Team erst seit kurzer Zeit in dieser Formation findet.
Unterm Strich wirkt die Personalaufstellung wie ein bewusstes Versprechen: Fate of the Old Republic soll nicht nur ein weiteres Star-Wars-Spiel sein, sondern ein Singleplayer-RPG, das die Stärken klassischer BioWare-Erzählkunst in eine neue Star-Wars-Interpretation überführt. Bis es so weit ist, stehen für Star-Wars-Fans immerhin noch weitere Titel an, darunter Galactic Racer, das später im Jahr 2026 erscheinen soll.
Wie wichtig ist euch bei Fate of the Old Republic das alte KOTOR-Gefühl und welche Erwartungen habt ihr an Arcanaut Studios? Schreibt es gern in die Kommentare.





