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Borderlands Mobile startet überraschend im App Store – iOS-Release, Zynga an Bord

Borderlands ist plötzlich um einen Ableger reicher: Am 9. April 2026 ist ohne Vorankündigung ein neues Mobile-Spiel im Apple App Store aufgetaucht. Damit bekommt die Loot-Shooter-Reihe ihren ersten Smartphone-Release, der zum Start allerdings exklusiv auf iOS verfügbar ist.

Der Überraschungsstart kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Serie ohnehin in Bewegung ist. Borderlands 4 ist noch kein Jahr alt, hatte zuletzt aber mit einem deutlichen Rückgang der Steam-Aktivität zu kämpfen. Gearbox reagierte mit mehreren Patches, einem neuen Vault Hunter und dem Versprechen, weiter zu optimieren und Inhalte nachzuschieben. Jetzt gibt es neben Updates für den Haupttitel also auch frisches Futter für unterwegs.

Start im App Store und Entwicklung durch Zynga

Was ist Borderlands Mobile? Laut App-Store-Seite handelt es sich um ein Free-to-play-Spiel, das den typischen Mix aus Chaos, Cel-Shading-Optik und Ballerei auf iPhone und iPad bringen soll. Entwickelt wurde der Titel von Zynga, dem Mobile-Spezialisten, den Take-Two bereits 2022 für 12,7 Milliarden US-Dollar übernommen hatte.

Inhaltlich orientiert sich das Spiel an der klassischen Borderlands-Formel, setzt aber auf kürzere Missionen und kleinere Gefechte. Trotzdem bleibt der Kern erhalten: Gegner ausschalten, Loot einsammeln, Builds zusammenstellen und sich durch immer neue Herausforderungen schießen.

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Ob und wann eine Android-Version nachgereicht wird, ist aktuell offen. Auffällig ist außerdem der kostenlose Einstieg, der nach der Preisdebatte rund um Borderlands 4 bei vielen sicher positiv ankommen dürfte.

Modi, Klassen und Live-Service-Pläne

Welche Inhalte sind zum Release schon spielbar? Zum Start sind bereits sieben Spielmodi verfügbar, was für einen Mobile-Launch dieser Art ungewöhnlich umfangreich wirkt. Dazu kommen bekannte Gegner wie Skags und Banditen sowie Bosskämpfe, die klar auf Serienfans zielen.

Bei den spielbaren Klassen ist zunächst nur ein Vault Hunter verfügbar: der Summoner. Drei weitere Klassen sind bereits angekündigt und sollen später folgen.

  • Summoner
  • Exo-Tank
  • Outrider
  • Assassin

Dazu passt, dass Borderlands Mobile auch auf einen Battle Pass setzt. Details zu Preis, Umfang und Fortschrittssystem wurden zum Start allerdings noch nicht konkret beziffert. Ebenfalls angekündigt ist weiterer Content, der nach und nach ins Spiel kommen soll.

Als Fanservice ist unter anderem eine Rückkehr der Circles of Slaughter an Bord, die viele aus Borderlands 3 als eines der stärkeren Nebeninhalte kennen. Der Mobile-Ableger versucht damit sichtbar, nicht nur ein Name auf einer App zu sein, sondern eine ernsthafte Ergänzung für zwischendurch.

Ein neuer Versuch für Borderlands abseits von Borderlands 4

Warum könnte der Shadow Drop für die Reihe wichtig sein? Mobile-Ableger sind für große Marken längst mehr als ein Experiment, und andere Reihen haben gezeigt, dass ein guter Smartphone-Spin-off sehr groß werden kann. Für Borderlands könnte Borderlands Mobile genau das sein: ein zusätzlicher Einstiegspunkt für Neugierige und eine Alternative, wenn man gerade nicht am PC oder an der Konsole sitzt.

Spannend wird sein, wie Zynga das Spiel in den kommenden Wochen ausbaut, wie fair das Free-to-play-Modell ausfällt und ob die versprochenen Klassen und Inhalte zügig nachgeliefert werden. Gleichzeitig könnte der Release auch helfen, die Wartezeit zu überbrücken, bis Borderlands 4 weitere DLCs und Optimierungen bekommt.

Habt ihr Borderlands Mobile schon im App Store entdeckt und ausprobiert, und würdet ihr euch eine Android-Version wünschen? Schreibt eure Eindrücke und Meinungen in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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