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Crimson Desert: Angeln Guide – So fangt ihr Fische richtig

Angeln wirkt in Crimson Desert zunächst wie eine kleine Nebenbeschäftigung, ist aber deutlich mehr als nur Zeitvertreib. Fische werden für Rezepte benötigt, können euch direkt heilen und spielen sogar eine Rolle, wenn ihr Begleiter freischalten wollt. Gleichzeitig ist das System aber nicht ganz selbsterklärend. Wer einfach nur die Angel auswirft, wird schnell merken, dass Timing und Kontrolle entscheidend sind.

Damit euch der Einstieg leichter fällt, erklären wir euch Schritt für Schritt, wie Angeln funktioniert und worauf ihr achten solltet.

So bekommt ihr eine Angel

Relativ früh im Spiel trefft ihr auf Annabella, die euch eine kleine Aufgabe rund ums Angeln gibt. Sie schickt euch an ein Gewässer, wo ihr euren ersten Fisch fangen sollt. Sobald ihr das erledigt habt, dürft ihr die Angel behalten und könnt jederzeit selbst loslegen.

Falls ihr diese Quest verpasst oder schneller starten wollt, könnt ihr euch auch einfach eine Angel bei einem Händler kaufen, zum Beispiel in Hernand. Es lohnt sich, das Thema früh mitzunehmen, weil ihr so nebenbei Ressourcen sammelt, die euch später Zeit sparen.

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Angeln erklärt: So funktioniert das System wirklich

Das Angeln in Crimson Desert ist kein simples „Taste drücken und warten“, sondern eher ein kleines Minispiel, das aus mehreren Phasen besteht. Wenn ihr einmal verstanden habt, wie diese zusammenhängen, wird es deutlich entspannter.

Leine auswerfen und Position wählen

Zuerst rüstet ihr die Angel über das Item-Rad aus und werft die Leine ins Wasser. Grundsätzlich könnt ihr fast jedes Gewässer nutzen, aber die Position spielt eine größere Rolle, als man denkt.

Ruhige, offene Wasserflächen funktionieren deutlich besser als flache Bereiche oder Stellen mit vielen Steinen. Dort kann es passieren, dass sich das Angeln unpräzise anfühlt oder Fische gar nicht richtig reagieren. Wenn ihr also merkt, dass nichts passiert, lohnt es sich oft schon, ein paar Meter weiterzugehen.

© Pearl Abyss

Den richtigen Moment abpassen

Sobald sich ein Fisch nähert, verändert sich die Wasseroberfläche leicht. Ihr seht kleine Spritzer und hört ein deutliches Geräusch. Genau hier entscheidet sich, ob ihr Erfolg habt oder nicht.

Der wichtigste Punkt ist das Timing. Ihr müsst im richtigen Moment die Taste drücken, um den Fisch zu haken. Reagiert ihr zu früh oder zu spät, verschwindet der Fisch wieder und ihr müsst von vorne anfangen. Mit etwas Übung entwickelt ihr schnell ein Gefühl dafür, wann der perfekte Zeitpunkt ist.

Es hat einer angebissen, jetzt schnell reagieren! © Pearl Abyss

Den Fisch kontrollieren statt einfach einzuholen

Sobald der Fisch angebissen hat, beginnt der eigentliche Kern des Systems. Viele machen hier den Fehler, sofort einzuholen, aber genau das solltet ihr zunächst vermeiden.

Stattdessen geht es darum, den Fisch zu ermüden. Ihr bewegt die Angel immer in die entgegengesetzte Richtung, in die der Fisch schwimmt. Dadurch baut ihr Druck auf und haltet die Leine gespannt.

Das Spiel gibt euch dabei sogar Feedback. Über Blasen im Wasser und Vibrationen am Controller merkt ihr, ob ihr richtig reagiert oder gegen die Bewegung arbeitet. Wenn ihr zu früh versucht, den Fisch einzuholen, riskiert ihr, dass die Leine reißt und der Fang verloren geht.

© Pearl Abyss

Einholen im richtigen Moment

Erst wenn die Blasen verschwinden und der Fisch sichtbar langsamer wird, ist er erschöpft. Genau dann ist der Moment gekommen, um ihn einzuholen.

Jetzt könnt ihr die Angel einziehen, entweder über den Stick oder das Mausrad. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, landet der Fisch sicher bei euch. Dieses Zusammenspiel aus Geduld und Timing macht das Angeln deutlich aktiver, als man es vielleicht erwartet.

© Pearl Abyss

Was ihr mit Fischen machen könnt

Fische sind in Crimson Desert weit mehr als nur Sammelobjekte. Ihr könnt sie direkt nutzen, sobald ihr sie gefangen habt.

Zum einen lassen sie sich im Inventar essen, wodurch ihr sofort Lebenspunkte zurückbekommt. Alternativ könnt ihr sie verarbeiten und daraus Zutaten für Rezepte gewinnen, die später deutlich stärker sind.

Eine eher versteckte Funktion ist der Einsatz bei Tieren. Wenn ihr einer Katze begegnet, könnt ihr ihr Fisch geben, um Vertrauen aufzubauen. Sobald dieses hoch genug ist, lässt sich die Katze sogar als Begleiter adoptieren. Gerade solche kleinen Systeme zeigen, wie vielseitig selbst einfache Mechaniken im Spiel genutzt werden.

Angeln lohnt sich mehr, als man denkt

Auch wenn Angeln auf den ersten Blick wie ein Nebenfeature wirkt, steckt überraschend viel Tiefe dahinter. Wer das System einmal verstanden hat, bekommt eine zuverlässige Quelle für Heilung, Crafting-Materialien und sogar Fortschritt bei Begleitern.

Vor allem am Anfang kann euch Angeln das Leben deutlich erleichtern, weil ihr ohne großen Aufwand an nützliche Ressourcen kommt. Und genau deshalb lohnt es sich, die Mechanik früh zu lernen und regelmäßig zu nutzen.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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