Ein ehemaliger Entwickler von Naughty Dog hat in einem aktuellen Podcast-Interview einen spannenden Hinweis fallen lassen, der Fans von The Last of Us sofort aufhorchen lässt. Demnach könnte ein möglicher Schauplatz von The Last of Us Part 3 eine Siedlung sein, die aus Menschen besteht, die wie Ellie immun gegen die Cordyceps-Infektion sind.
Offiziell angekündigt ist ein dritter Teil weiterhin nicht, doch die Aussagen sorgen für neue Spekulationen darüber, welche Richtung die Serie als Nächstes einschlagen könnte und was Neil Druckmann inhaltlich möglicherweise schon lange in der Hinterhand hat.
Ein Hinweis aus dem Entwickler-Umfeld
Wer hat den möglichen Schauplatz angedeutet? Der Hinweis stammt von Gabriel Betancourt, einem ehemaligen Senior Lighting Artist bei Naughty Dog, der von Juli 2012 bis Februar 2019 im Studio tätig war. In einer Episode des Podcasts Kiwi Talkz sprach Betancourt mit Host Reece Reilly über Inhalte, die es nie in die fertigen Spiele geschafft haben.
Betancourt erinnerte sich dabei an eine Aussage von Neil Druckmann, dem kreativen Kopf der Reihe. Demnach habe Druckmann einst erwähnt, dass es im The-Last-of-Us-Universum eine deutlich größere Hintergrundgeschichte gebe, als in den ersten beiden Teilen am Ende wirklich erzählt wurde.
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Es gebe eine ganze Gemeinde von Menschen, die gegen alle Formen der Cordyceps-Infektion immun sind.
Warum eine Immunen-Siedlung zur Story passen könnte
Wie würde eine Gemeinschaft wie Ellie ins Universum passen? In den bisherigen Spielen und auch in der TV-Adaption wurde Ellies Immunität als außergewöhnlich dargestellt. Bislang gab es keine eindeutigen Hinweise darauf, dass noch weitere Figuren dieselbe Eigenschaft besitzen. Genau deshalb wäre eine komplette Siedlung mit Immunen ein massiver Umbruch für die erzählerische Ausgangslage.
Gleichzeitig wirkt die Idee nicht komplett aus der Luft gegriffen. In The Last of Us Part 1 wird angedeutet und im Finale von Staffel 1 der HBO-Serie klarer bestätigt, dass Ellie bereits vor ihrer Geburt mit dem Pilz in Kontakt kam. Wenn eine solche vorgeburtliche Exposition der Schlüssel zur Immunität ist, wäre es innerhalb der Serienlogik plausibel, dass Ellie nicht der einzige Fall geblieben ist.
Eine Gruppe Immuner müsste ihre Besonderheit vermutlich ebenso verbergen wie Ellie, schon allein, weil in der Welt von The Last of Us jeder Vorteil sofort politisch oder militärisch ausgeschlachtet werden könnte. Genau daraus ließe sich für Part 3 reichlich Konfliktstoff ziehen, etwa zwischen Schutz, Ausbeutung, Wissenschaft und Ideologie.
Was das für The Last of Us Part 3 bedeuten könnte
Welche Rolle könnte der Ort im dritten Teil spielen? Sollte Naughty Dog das Konzept aus dem unveröffentlichten Lore-Fundus wieder aufgreifen, könnte eine Immunen-Siedlung gleich mehrere Funktionen erfüllen: als neue Fraktion mit eigener Agenda, als moralischer Gegenpol zu bisherigen Gruppierungen oder als Schauplatz, an dem Ellies Identität nicht länger ein Geheimnis sein muss.
Ob dieser Ansatz tatsächlich in The Last of Us Part 3 landet, bleibt offen. Klar ist aber: Die Aussage eines ehemaligen Teammitglieds befeuert erneut die Gerüchte rund um eine Fortsetzung, zumal Neil Druckmann in der Vergangenheit mehrfach angedeutet hat, dass er grundsätzlich Ideen für einen dritten Teil im Kopf hat, unter anderem im Februar 2024 und im September 2025.
Parallel dazu ist bekannt, dass Naughty Dog aktuell an Intergalactic: The Heretic Prophet arbeitet, das Gerüchten zufolge auf einen Release im Jahr 2027 zusteuern könnte. Selbst wenn The Last of Us Part 3 intern längst Thema ist, gilt ein Release eher als langfristige Perspektive, womöglich erst in den 2030ern und damit in der PlayStation-6-Ära.
Wie würdet ihr eine Siedlung voller Immuner finden: als frischen Twist oder als Risiko für den bisherigen Ton der Reihe? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.




