Microsoft dreht beim Xbox Game Pass Ultimate an zwei zentralen Stellschrauben und sorgt damit gleichzeitig für Erleichterung und Frust: Der Premium-Tarif soll günstiger werden, dafür verliert das Abo einen seiner größten Day-One-Magnete. Die Ankündigung kommt von Microsoft-Gaming-CEO Asha Sharma, die erst seit wenigen Monaten im Amt ist und nun direkt eine sichtbare Kurskorrektur einleitet.
Konkret sinkt der Preis von Xbox Game Pass Ultimate von bislang 29,99 US-Dollar auf 22,99 US-Dollar pro Monat. In der Community wird vor allem die Richtung gefeiert, aber schnell wird klar, dass Microsoft den Schritt nicht ohne Gegenleistung macht.
Preissenkung mit klarer Gegenleistung
Was ändert sich beim Xbox Game Pass Ultimate? Mit dem günstigeren Ultimate-Preis geht eine entscheidende Anpassung beim Line-up einher: Neue Call-of-Duty-Teile erscheinen künftig nicht mehr zum Release-Tag im Abo. Damit fällt ein Argument weg, das für viele Abonnenten gerade in den vergangenen Monaten ein Hauptgrund für Ultimate gewesen ist.
Sharma hat den Schritt über Social Media kommuniziert und betont, dass der Dienst insgesamt weiterentwickelt werden soll, um nutzerfreundlicher zu werden. Was genau das in den nächsten Monaten bedeutet, ist offen, die aktuelle Änderung ist jedoch sehr konkret und direkt spürbar.
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Damit ihr den Überblick habt, hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Xbox Game Pass Ultimate wird günstiger: von 29,99 US-Dollar auf 22,99 US-Dollar pro Monat.
- Neue Call-of-Duty-Spiele erscheinen nicht mehr Day One im Abo.
- Bereits verfügbare Call-of-Duty-Spiele bleiben weiterhin im Game Pass Ultimate.
- Neue Call-of-Duty-Releases sollen später nachgereicht werden, etwa ein Jahr nach dem normalen Verkaufsstart.
Call of Duty verschwindet nicht, kommt aber später
Wann kommen neue Call-of-Duty-Spiele in den Game Pass? Laut der Ansage sollen neue Teile der Shooter-Reihe künftig erst deutlich später im Ultimate-Tarif landen, grob rund ein Jahr nach Release. Für alle, die bisher fest damit gerechnet haben, jedes neue Call of Duty direkt über das Abo mitzunehmen, ist das eine ziemlich harte Umstellung.
Immerhin: Es handelt sich nicht um einen kompletten Abschied der Marke aus dem Abo. Die vorhandenen Spiele bleiben verfügbar, und neue Teile sollen später folgen. Das dürfte vor allem für alle interessant sein, die Call of Duty sowieso eher zeitversetzt nachholen oder auf rabattierte Seasons warten.
Hinter den Kulissen spielt dabei offenbar auch Geld eine Rolle: Im Umfeld der Diskussion wird darauf verwiesen, dass Call of Duty im Game Pass Microsoft zuletzt hohe Summen gekostet haben soll, unter anderem durch entgangene Verkäufe in dreistelliger Millionenhöhe. In diesem Licht wirkt der neue Kurs wie ein Kompromiss, der den Ultimate-Preis drückt, aber den teuersten Day-One-Blocker aus dem unmittelbaren Abo-Angebot nimmt.
Strategiewechsel unter neuer Xbox-Führung
Warum justiert Microsoft den Game Pass jetzt neu? Die Maßnahme fällt in eine Phase, in der viele genau hinschauen, wohin Xbox strategisch steuert. Asha Sharma ist erst seit kurzem Microsoft-Gaming-CEO, doch sie setzt früh Akzente. Auch ein zuvor aufgetauchtes internes Memo soll bereits angedeutet haben, dass sie Game Pass grundsätzlich für zu teuer hält.
Für euch in Deutschland bleibt vor allem spannend, wie Microsoft diese Änderung hierzulande konkret umsetzt. Die US-Preisangabe ist eine klare Ansage, aber entscheidend wird sein, welche Euro-Preise am Ende im deutschen Microsoft Store aufgerufen werden und ab wann die Umstellung greift. Ebenso wichtig: Wie aggressiv Microsoft die Lücke füllt, die ein fehlender Call-of-Duty-Day-One-Release im Ultimate-Angebot reißt, etwa durch andere große Launches oder bessere Vorteile im Gesamtpaket.
Was meint ihr: Ist ein günstigerer Xbox Game Pass Ultimate den Verzicht auf Call of Duty zum Release wert, oder war genau das für euch der Dealbreaker? Schreibt es gerne in die Kommentare.





