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Steam-Update erleichtert Geschenke und Wunschlisten mit neuen Funktionen

Steam hat ein neues Update ausgerollt, das beim Verschenken von Games endlich mehrere lange gewünschte Hürden abbaut. Im Mittelpunkt stehen neue Funktionen rund um Wunschlisten und Geschenke, die vor allem eines erreichen sollen: Gifting soll schneller, privater und auch für Leute funktionieren, die selbst gar nicht aktiv auf der Plattform unterwegs sind.

Das Thema passt in eine Reihe von Änderungen, mit denen Valve die Geschenkoptionen in den letzten Monaten modernisiert hat. Dazu gehört auch, dass physische Steam-Guthabenkarten schrittweise auslaufen und nach Abverkauf nicht mehr nachproduziert werden sollen. Digitales Guthaben bleibt weiterhin verfügbar, und genau hier setzt das aktuelle Update mit neuen, deutlich flexibleren Wegen an.

Neue Geschenkfunktionen für Wunschlisten und Guthaben

Welche neuen Features bringt das Steam-Update für Geschenke? Eine der wichtigsten Neuerungen ist, dass Steam-Nutzer ihre Wunschlisten jetzt aktiv mit anderen teilen können, damit diese daraus direkt Spiele kaufen können. Der Clou: Der Schenkende muss dafür laut den neuen Optionen nicht einmal zwingend selbst ein Steam-Konto nutzen, um ein Geschenk zu ermöglichen.

Außerdem wurden die Voraussetzungen für digitale Geschenke spürbar vereinfacht. Digitale Steam-Geschenkkarten können künftig auch verschickt werden, ohne dass der Absender die Accountdaten der empfangenden Person kennen muss. Stattdessen reicht eine E-Mail-Adresse, und diese muss nicht einmal mit dem Steam-Konto verknüpft sein. Das ist vor allem praktisch, wenn Eltern, Verwandte oder Freunde ein Geschenk machen wollen, ohne sich erst durch Freundeslisten und Accountnamen zu wühlen.

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Ein weiterer Punkt, der viele lange genervt hat: Geschenke über Ländergrenzen hinweg sollen mit dem Update besser funktionieren. Laut den neuen Angaben können Spiele nun auch regionsübergreifend verschenkt werden, was insbesondere für Freundeskreise mit internationalen Kontakten interessant ist.

  • Wunschlisten lassen sich gezielt mit anderen teilen, damit daraus direkt Spiele gekauft werden können.
  • Digitale Geschenkkarten können per E-Mail versendet werden, ohne Accountinformationen zu benötigen.
  • Die angegebene E-Mail muss nicht die Steam-Account-E-Mail des Empfängers sein.
  • Spiele können auch über Regionen hinweg verschenkt werden.

Wunschlisten werden übersichtlicher und auf Wunsch diskreter

Wie ändern sich Steam-Wunschlisten durch das Update? Neben dem eigentlichen Gifting bekommt auch die Wunschliste selbst ein Upgrade: Du kannst sie jetzt in Kategorien organisieren. Damit wird aus der bisher oft endlosen Liste ein deutlich besser sortiertes Werkzeug, gerade wenn sich über Monate oder Jahre vieles ansammelt.

Spannend ist vor allem die Option, beim Teilen nicht mehr automatisch die komplette Wunschliste freizugeben. Stattdessen lässt sich beim Versand auswählen, ob nur eine einzelne Kategorie geteilt werden soll. Das kann zum Beispiel eine Geburtstagsliste sein, eine Kategorie nur für Lernsoftware oder einfach eine kuratierte Auswahl für die nächste Rabattaktion.

Ganz nebenbei verbessert das die Privatsphäre: Wer bestimmte Titel zwar auf die Wunschliste setzt, aber nicht unbedingt mit jedem teilen will, kann diese künftig in separaten Kategorien lassen und beim Teilen gezielt ausblenden.

  • Wunschlisten können in separate Kategorien sortiert werden.
  • Beim Teilen kann optional nur eine einzelne Kategorie verschickt werden.
  • Das ermöglicht gezielte Listen, etwa für Geburtstag, Bildung oder bestimmte Genres.
  • Nicht geteilte Kategorien bleiben privat und damit für andere unsichtbar.

Warum das Update genau zur richtigen Zeit kommt

Warum sind die neuen Steam-Geschenkoptionen so relevant? Steam wird täglich mit einer riesigen Menge neuer Veröffentlichungen gefüttert, im Schnitt kommen laut den Informationen etwa 350 neue Spiele pro Tag dazu. In so einem Dauerstrom wird es immer wichtiger, dass Wunschlisten und Empfehlungen sauber funktionieren, damit man nicht den Überblick verliert und beim Schenken nicht danebenliegt.

Steam hat in den letzten Jahren bereits an Suche, Reviews und Empfehlungen geschraubt, um das Auffinden passender Games zu erleichtern. Die neuen Wishlist-Kategorien und die vereinfachten Geschenkwege passen genau in diese Richtung. Und für die nächste große Geschenksaison dürfte das Update ebenfalls eine Rolle spielen, weil spontane Käufe aus geteilten Listen jetzt deutlich weniger Reibung haben.

Wie findet ihr die neuen Funktionen rund ums Verschenken und die Wishlist-Kategorien, und würdet ihr eure Wunschliste jetzt eher teilen oder eher stärker auf Privatheit setzen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Solider Snake

In meiner Freizeit spiele ich gerne Poker und verbringe den halben Tag im Keller, um meine Gamer-Skills zu verfeinern. Leider ist auch nach 20 Jahren Gaming immer noch nichts mit den Skills. Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden?! Peace, euer Snake!
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