Activision hat sich offiziell zu den angekündigten PlayStation-Versionen von Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 geäußert und dabei eine wichtige Erwartungshaltung geradegerückt: Bei den Releases für PS4 und PS5 handelt es sich um Ports und nicht um vollwertige Remasters. Die Information kommt wenige Tage nach der überraschenden Enthüllung, dass beide Klassiker bereits im Juli 2026 auf Sonys aktuellen Konsolen zurückkehren sollen.
Ein konkretes Veröffentlichungsdatum hat Activision bislang allerdings nicht genannt. Klar ist nur: Beide Titel wurden ursprünglich auf PS3 veröffentlicht und sind dort bis heute gefangen, weil PS4 und PS5 keine Abwärtskompatibilität zur PS3 bieten.
Die offizielle Einordnung von Activision
Was hat Activision zu Black Ops 1 und 2 auf PS4 und PS5 gesagt? Laut dem Statement sind die kommenden Versionen keine Remasters, sondern reine Umsetzungen der Spiele für moderne PlayStation-Hardware. Damit dämpft Activision bewusst Spekulationen, die nach der Ankündigung am 17. Juni 2026 aufgekommen waren.
Gleichzeitig bleibt die Mitteilung inhaltlich knapp: Weitere Details zu Technik, Features, möglichen Komfortfunktionen oder Editionen wurden nicht nachgereicht. Bestätigt ist aber, dass Iron Galaxy als Hauptentwickler für die Ports verantwortlich ist.
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Auch inhaltlich soll der Kern erhalten bleiben. Activision stellt in Aussicht, dass sowohl die Kampagne als auch Mehrspieler Teil der jeweiligen Neuauflagen sind. Das gilt damit auch für die Modi, die viele mit Black Ops verbinden, inklusive des klassischen Gesamtpakets, das die Reihe damals geprägt hat.
Welche Technik und Features realistisch sind
Was bedeutet Port statt Remaster für Bild, Performance und PS5-Extras? Weil die Spiele gleichzeitig für PS4 und PS5 erscheinen, ist eher nicht damit zu rechnen, dass typische PS5-Alleinstellungsmerkmale wie 120-Hz-Modi oder VRR im Vordergrund stehen. Ein Port zielt in der Regel darauf ab, vorhandene Inhalte stabil auf neuer Hardware lauffähig zu machen, statt alles umfassend zu modernisieren.
Trotzdem kann es technische Verbesserungen geben, allein durch die deutlich stärkere Hardware. Denkbar ist beispielsweise, dass die PS5-Version intern hochskaliert und damit Auflösungen wie 1440p oder sogar 4K besser erreichbar sind. Das wäre vor allem deshalb bemerkenswert, weil die ursprünglichen PS3-Versionen teils unterhalb von 720p gerendert wurden.
Unterm Strich könnte der größte Gewinn für viele Fans schlicht die Rückkehr auf ein aktuelles System sein. Wer die beiden Teile seit Jahren auf PlayStation vermisst, bekommt damit wieder einen offiziellen, bequemen Zugang ohne alte Konsole im Wohnzimmer.
Release-Zeitfenster, Inhalte und mögliche Stolpersteine
Wann erscheinen die Ports und was ist mit DLCs? Activision nennt weiterhin nur den Juli 2026 als Zeitfenster, ohne ein exaktes Datum zu bestätigen. Ebenso offen bleibt, wie die Spiele konkret im PlayStation Store angeboten werden, ob einzeln, im Bundle oder in mehreren Editionen.
Ein Punkt, der für viele entscheidend sein dürfte, betrifft Zusatzinhalte: Es ist gut möglich, dass bereits gekaufte DLCs aus der PS3-Ära nicht automatisch übernommen werden. Wer damals Kartenpakete oder andere Erweiterungen gekauft hat, sollte sich also darauf einstellen, dass Käufe auf der neuen Plattform separat behandelt werden könnten.
Wie stark die Neuveröffentlichungen am Ende technisch über dem Original liegen und wie stabil der Online-Part läuft, wird sich erst kurz vor Release zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Activision verkauft die Rückkehr von Black Ops 1 und 2 nicht als Neuinterpretation, sondern als direkte Wiederveröffentlichung für PS4 und PS5.
Freust du dich über die Ports von Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 auf PS5 und PS4, oder hättest du dir ein richtiges Remaster gewünscht? Schreib deine Meinung in die Kommentare.





