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The Witcher 3 bekommt 2027 neuen DLC Songs of the Past – Lob aus Destiny-Team

Mehr als zehn Jahre nach dem Original-Release sorgt The Witcher 3: Wild Hunt plötzlich wieder für echtes DLC-Fieber. CD Projekt Red hat am 27. Mai 2026 offiziell eine neue Erweiterung mit dem Namen The Witcher 3: Wild Hunt Songs of the Past angekündigt und bekommt dafür unerwarteten Applaus aus einer ganz anderen Ecke der Branche: Mark Noseworthy, ehemaliger Vice President des Destiny-Universums bei Bungie, lobt den Schritt öffentlich als kluges Signal für Marke und Zukunft.

Die Ankündigung kommt nicht komplett aus dem Nichts, nachdem der DLC bereits im vergangenen Sommer geleakt worden war. Trotzdem ist es ein Statement: Songs of the Past soll 2027 erscheinen und lässt euch erneut in die Rolle von Geralt von Riva schlüpfen.

Rückenwind aus der Destiny-Ecke

Wer hat die Witcher-3-DLC-Ankündigung gelobt? Mark Noseworthy hat sich kurz nach der Enthüllung in sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet und die Entscheidung von CD Projekt Red ausdrücklich begrüßt. Er bezeichnete die Ankündigung sinngemäß als eine gute Idee auf mehreren Ebenen.

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Inhaltlich zielt sein Lob vor allem auf den Timing-Aspekt: Songs of the Past bringt The Witcher wieder sichtbar ins Gespräch, während The Witcher 4 in den kommenden Jahren näher rückt. Noseworthy betont außerdem, dass ein großer Teil der aktuellen Gaming-Generation 2015 noch nicht alt genug war, um The Witcher 3 beim Launch zu spielen.

Der Gedanke dahinter ist klar: Ein neuer DLC ist nicht nur Fanservice für Veteranen, sondern auch ein Einstiegspunkt, um neue Zielgruppen für das Franchise zu gewinnen, bevor das nächste große Kapitel startet.

Songs of the Past soll eine Brücke schlagen

Was ist über The Witcher 3 Songs of the Past bekannt? Offiziell steht bisher vor allem der Rahmen: Es handelt sich um die dritte Erweiterung für The Witcher 3: Wild Hunt, Release ist für 2027 geplant. CD Projekt Red teast zudem, dass die Geschichte dabei helfen soll, die Lücke zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4 zu überbrücken.

Konkrete Story-Details wurden bislang nicht genannt. Klar ist aber: Geralt steht erneut im Mittelpunkt, was die Erweiterung auch für alle interessant macht, die nach Hearts of Stone und Blood and Wine eigentlich einen Schlusspunkt gesetzt hatten.

Spannend ist auch ein Detail aus dem Key Art: Geralt trägt darauf ein neues Ausrüstungsstück, was in der Community bereits als möglicher Hinweis auf neue Inhalte, einen frischen Handlungsbogen oder eine bestimmte Region interpretiert wird.

  • Ankündigung: 27. Mai 2026
  • Geplanter Release: 2027
  • Rolle: Geralt von Riva
  • Ausrichtung: Verbindung zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4

Fool’s Theory als Partner mit Relevanz für The Witcher 4

Welche Studios arbeiten am neuen Witcher-3-DLC? Songs of the Past entsteht nicht nur bei CD Projekt Red, sondern in Zusammenarbeit mit Fool’s Theory, einem kleineren polnischen Studio, das von ehemaligen CD-Projekt-Red-Entwicklern mitgegründet wurde.

Noseworthy hebt genau diesen Punkt als zusätzlichen Plusfaktor hervor: Für CD Projekt Red ist das eine Chance, einen Partner aufzubauen, der sich im Witcher-Kosmos beweisen kann. Seine Aussage zielt darauf ab, dass Fool’s Theory durch die Arbeit am DLC gewissermaßen Routine sammelt, was perspektivisch auch für The Witcher 4 hilfreich sein kann.

Fool’s Theory war zuvor unter anderem an Seven: The Days Long Gone und The Thaumaturge beteiligt und ist außerdem für das kommende Remake von The Witcher verantwortlich. Mit Songs of the Past bekommt das Studio nun auch offiziell eine Rolle im Witcher-3-Universum.

Mark Noseworthy und sein Hintergrund bei Bungie

Warum hat Mark Noseworthy in der Branche Gewicht? Noseworthy war über viele Jahre eine prägende Figur hinter Destiny. Nach Stationen unter anderem bei Nokia Games Publishing und Relic Entertainment wechselte er 2009 zu Bungie und arbeitete zunächst als Engineering Producer an Halo: Reach.

In den folgenden Jahren stieg er bei Bungie auf, wurde unter anderem Executive Producer und übernahm 2019 die Rolle als General Manager von Destiny 2. Im November 2020 wurde er laut Profilangaben Vice President des Destiny-Universums. Dieses Führungskapitel endete jedoch im Zuge der massiven Entlassungswelle bei Bungie im Juli 2024, als insgesamt 220 Mitarbeitende gehen mussten. Berichten zufolge war Noseworthy zu diesem Zeitpunkt an Payback beteiligt, einem eingestellten Third-Person-Spin-off im Destiny-Universum.

Wie seht ihr die Rückkehr von The Witcher 3 als DLC-Projekt, und glaubt ihr, dass Songs of the Past wirklich als Brücke zu The Witcher 4 funktionieren kann? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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