Auf Steam schickt sich ein neues Koop-Abenteuer an, genau die Lücke zu füllen, die Fans von It Takes Two so lieben: verspielte Rätsel, eine charmante Präsentation und ein Design, das konsequent auf Zusammenarbeit ausgelegt ist. Der Titel heißt Hela: Of Mice and Magic und setzt euch als mutige Mäuse in eine farbenfrohe Naturwelt, die nicht nur hübsch aussieht, sondern auch mit Physikspielereien und Interaktionen vollgestopft ist.
Das Besondere: Hela kombiniert diese It Takes Two-Energie mit einer offenen Welt und einem Bewegungssystem, das überraschend stark an moderne Action-Abenteuer erinnert. Statt sich strikt von Level zu Level zu hangeln, erkundet ihr ein zusammenhängendes Gebiet, klettert, schwingt und gleitet durch die Landschaft und stoßt unterwegs auf Puzzle-Herausforderungen, die Teamwork belohnen.
Koop-Ansatz und Spielmodi
Welche Spielmodi bietet Hela: Of Mice and Magic? Neben klassischem Koop setzt Hela auf Flexibilität: Ihr könnt solo spielen, lokal im Zwei-Personen-Splitscreen antreten oder online mit bis zu vier Personen losziehen. Damit zielt das Spiel nicht nur auf eingespielte Zweierteams, sondern auch auf größere Freundesgruppen, die bei vielen Koop-Puzzlespielen oft außen vor bleiben.
Damit das Solo-Spiel nicht zum Kompromiss wird, gibt es ein zentrales System, das viele Aufgaben aus dem Mehrspielermodus abfedert. Laut Spielbeschreibung könnt ihr euch magische Schattenklone erzeugen, die an Ort und Stelle bleiben, Gegenstände halten oder Mechaniken bedienen, die sonst weitere Mitspielende übernehmen würden.
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Ein Überblick über die wichtigsten Features:
- Solo-Spiel, lokaler Zwei-Personen-Splitscreen und Online-Koop für bis zu vier Personen
- Shade-System für Schattenklone, die Koop-Aufgaben im Alleingang ermöglichen
- Koop-typische Interaktionen wie Plattformen bauen, Objekte gemeinsam bewegen und Aufgaben aufteilen
- Zusätzliche Nebenaktivitäten und kleine Spielereien abseits der Hauptpfade, etwa mit interaktiven Objekten
Offene Welt, Rätsel und Physik
Was macht die Open-World-Struktur von Hela besonders? Statt klar abgegrenzter Abschnitte setzt Hela auf ein einziges, frei erkundbares Gebiet, das als Hommage an Landschaften in Nordschweden beschrieben wird. Euch erwarten bunte Biome, Bergpassagen zum Erklimmen und Areale, in denen ihr euch über Bäume und Vorsprünge voranarbeitet.
Inhaltlich liegt der Fokus klar auf Umweltpuzzles, die mit realistisch wirkender Physik spielen. Das bedeutet: Situationen, in denen ihr euch gegenseitig Starthilfe gebt, Objekte stabilisiert oder Mechaniken so kombiniert, dass am Ende ein Weg entsteht, der allein nicht erreichbar wäre. Gleichzeitig soll es auch bewusst ruhigere Momente geben, in denen ihr einfach mit der Umgebung herumalbern oder kleine Aktivitäten gemeinsam ausprobiert, ohne dass direkt der nächste Puzzleblock wartet.
Bewegung wie bei einem Netzschwinger
Wie funktioniert die Fortbewegung in Hela? Ein Kernreiz scheint das Traversal zu sein: Mäuse klettern und erklimmen Strukturen, ähnlich wie man es aus aktuellen Open-World-Abenteuern kennt. Dazu kommt ein magischer Frosch-Rucksack, der dem Spiel einen deutlichen Mobilitäts-Boost gibt.
Damit sind nicht nur Schwünge durch die Umgebung möglich, sondern auch akrobatische Sprünge und Tricks in der Luft. Zusätzlich könnt ihr durch Areale gleiten, was die offene Welt weniger nach Pfadarbeit und mehr nach spielerischer Bewegungsparty klingen lässt. Wenn das am Ende so präzise funktioniert, wie es die Idee verspricht, könnte Hela genau die Art Wohlfühl-Koop werden, die man abends zu zweit oder mit einer Viererrunde anwirft.
Ein Release-Zeitfenster ist bereits grob abgesteckt: Auf Steam wird derzeit eine Veröffentlichung für das vierte Quartal 2026 genannt.
Wie klingt Hela: Of Mice and Magic für euch: eher der nächste Pflichttermin für Koop-Fans oder nur ein hübsches Konzept auf dem Papier? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.





