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Spider-Man: No Way Home – 9 Easter Eggs im MCU-Blockbuster, die ihr eventuell übersehen habt

Von Sven Raabe - News vom 24.12.2021 09:11 Uhr
Spider-Man No Way Home Easter Eggs
© Sony Pictures/Marvel Studios/Disney

Mit Spider-Man: No Way Home läuft einer der letzten Blockbuster des Jahres endlich in unseren Kinos. Wie bereits in seinen Vorgängern verstecken sich natürlich auch in Peter Parkers neuestem MCU-Abenteuer allerlei Easter Eggs und Referenzen. Neun davon möchten wir euch nachfolgend etwas genauer vorstellen.

Spoiler Warnung

Easter Egg Nr. 1: Ditko

Beginnen wir mit kleinen Anspielungen, über die sich besonders Fans der Vorlage sehr freuen dürften. In zwei Szenen könnt ihr im Kinofilm den Schriftzug „Ditko“ entdecken. Dieser verweist natürlich auf Comic-Legende Steve Ditko, der gemeinsam mit Stan Lee die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft einst erfunden hat.

Den ersten Schriftzug könnt ihr auf dem Dach der Midtown High School entdecken, wenn Peter und seine Freundin MJ dort liegen, um dem Trubel unter ihnen zu entgehen. Später steht der Name ebenfalls an der Seite eines F.E.A.S.T.-Trucks.

Easter Egg Nr. 2: F.E.A.S.T.

Apropos F.E.A.S.T.: Hierbei handelt es sich um eine Obdachlosenunterkunft, in der Peters Tante May ehrenamtlich arbeitet. Erstmals tauchte diese Einrichtung übrigens in einer ganz besonderen Comic-Geschichte auf, doch dazu kommen wir gleich.

Peter bei F.E.A.S.T. © 2018 Marvel/Sony Interactive Entertainment

Doch nicht nur Comic-Fans dürfte diese Organisation bekannt vorkommen, sondern ebenfalls Videospiel-Fans. Im PlayStation 4-Hit „Marvel’s Spider-Man“ arbeitete Tante May ebenfalls bei F.E.A.S.T., allerdings ahnte sie nicht, dass ihr Boss Martin Li in Wirklichkeit der Bösewicht Mister Negative war.

Easter Egg Nr. 3: Nur noch ein Tag

Kommen wir nun zu der eben erwähnten Geschichte, von der sich „No Way Home“ dezent inspiriert haben lassen dürfte. Diese heißt „Spider-Man: Nur noch ein Tag“ beziehungsweise im Original „One More Day“. In diesem vier Ausgaben umfassenden Event aus dem Jahr 2007 wird Peters Geheimidentität aufgedeckt, wodurch all jene, die er liebt, in die Schussbahn geraten. Tante May wird in der Folge sogar tatsächlich angeschossen und ringt mit dem Tod.

Spider-Man in „One More Day“ © Marvel Comics

Peter versucht daraufhin alles, um ihr irgendwie helfen zu können und in seiner Not wendet er sich auch an Doctor Strange. Unser Held bittet ihn, May mit einem Zauber zu retten, doch Strange lehnt dies ab. Daraufhin geht Peter einen folgenschweren Deal mit dem Dämon Mephisto ein, der zwar alles bereinigt, dafür jedoch einen hohen Preis verlangt. Die Grundstrukturen der Geschichten ähneln sich, auch wenn Strange im MCU etwas kooperativer ist.

Easter Egg Nr. 4: Agent A. Cleary

In der ersten Hälfte des MCU-Films erhalten Peter und May zudem Besuch von einem Agenten des DODC, dem Department of Damage Control. Diese Organisation kennen wir bereits aus „Spider-Man: Homecoming“, dem Auftakt der Trilogie. Unser junger Held wird von diesem Mann schließlich verhaftet und weggebracht.

Agent Cleary vom DODC © Sony Pictures/Marvel Studios/Disney

Interessant ist dabei der Name des DODC-Agenten: A. Cleary. In der Comic-Vorlage gibt es einen Albert Cleary, der für die Damage Control arbeitet. In der Vergangenheit musste er sich unter anderem mit dem Bösewicht und „Die Fantastischen Vier“-Gegenspieler Doctor Doom auseinandersetzen.

Easter Egg Nr. 5: Ned will kein Schurke sein

Nun springen wir in der Handlung des Films ein bisschen vorwärts. In einer Szene verspricht Ned seinem besten Freund Peter, dass er sich nicht in einen Superschurken verwandeln und dann versuchen wird, ihn umzubringen.

Der Hobgoblin in den Comics © Marvel Comics

Dies ist deshalb so interessant, weil Ned Leeds in den Comics eine dunkle Seite hat. Darin wird er nämlich zum Schurken Hobgoblin, einem von Spider-Mans gefährlichsten Gegenspielern.

Easter Egg Nr. 6: Spider-Verse

Jetzt widmen wir uns einem zentralen Handlungspunkt, denn ja, die Gerüchte waren tatsächlich wahr: Tobey Maguire und Andrew Garfield kehren wirklich in „No Way Home“ zurück und spielen noch einmal die Versionen der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft aus ihren eigenen Filmreihen. Dabei sprechen sie mit ihrem jüngeren MCU-Gegenstück auch über ihre Erlebnisse. Sie tauschen sich unter anderem darüber aus, gegen welche Gegner sie in der Vergangenheit bereits gekämpft haben.

In „No Way Home“ treffen drei Spider-Men aufeinander © Sony Pictures/Marvel Studios/Disney

Tobey erzählt beispielsweise, er habe einmal gegen ein Alien (Venom) gekämpft. Andrew berichtet derweil von seinem Kampf gegen einen Russen in einem Nashorn-Anzug (Rhino). Tom sagt, er sei sogar im Weltall gewesen und habe dort mit den Avengers gekämpft, allerdings wissen seine Gegenstücke nicht, was ein Avenger sein soll.

In einer späteren Szenen können wir zudem die Umrisse verschiedener Spider-Man-Schurken am Himmel erkennen. Bei einem scheint es sich um Rhino zu handeln, ein anderer erinnert derweil frappierend an Scorpion.

Easter Egg Nr. 7: Der Mann ohne Furcht

Neben Tobey Maguire und Andrew Garfield gab es noch einen weiteren Marvel-Rückkehrer, über dessen Comeback bereits seit Monaten spekuliert wurde. Hierbei handelt es sich um Charlie Cox, den Hauptdarsteller der Netflix-Serie „Marvel’s Daredevil“. Nun kehrt der Mann ohne Furcht offiziell zurück ins neue MCU.

Daredevil, der Mann ohne Furcht, ist zurück © Marvel Television/Netflix, Disney

Richtig gelesen, Matt Murdock alias Daredevil ist nun wieder Teil des Marvel Cinematic Universe. Er hilft Peter als Anwalt und darf während seines kurzen Auftritts auch seine übermenschliche Wahrnehmung demonstrieren, die unseren jungen Helden ordentlich überrascht. Witziges Detail: Happy-Darsteller Jon Favreau spielte im „Daredevil“-Film von 2003 den besten Freund des blinden Superhelden, Foggy Nelson.

Easter Egg Nr. 8: Berühmte letzte Worte

Wie seine Vorgänger muss auch unser junger Peter in diesem Film einen großen persönlichen Verlust erleiden. Anders als in den beiden vorherigen Filmreihen und in der Comic-Vorlage ist es jedoch nicht sein Onkel Ben, von dem er sich verabschieden muss, sondern seine Tante May. Vor ihrem Tod sagt sie ihm noch einige berühmte Worte.

Tante May gibt Peter eine wichtige Lektion © Sony Pictures/Marvel Studios/Disney

„Mit großer Macht geht auch große Verantwortung einher“ oder im englischen Original: „With great power there must also come great responsibility.“ Wenn ihr die vorherigen Filme in der Originalfassung gesehen habt, werdet ihr merken, dass dieser Satz etwas anders ist als die, die in den alten Filmreihen gesagt wurden. Die Änderung geschah jedoch nicht zufällig, denn dies sind die exakten Worte, die so auch in der Comic-Vorlage vorkommen.

Easter Egg Nr. 9: Bekannte Moves

Nun schwingen wir uns auch ans Ende des Films. Peter wohnt mittlerweile alleine in seinem eigenen Apartment und wie wir sehen, hat er sich ein neues Outfit angefertigt. Dieses erinnert mit seiner Farbkombi aus Rot und Blau an den ikonischen Anzug aus den Comics und mit ihm schwingt sich Peter hinaus in die Nacht.

Das „No Way Home“-Kostüm ist auch in „Marvel’s Spider-Man“ verfügbar © 2021 Marvel/Sony Interactive Entertainment

PlayStation-Spielern könnten die Moves, die Peter dabei ausführt, übrigens bekannt vorkommen, denn diese wurden direkt aus dem bereits zuvor erwähnten „Marvel’s Spider-Man“ übernommen. Bereits im Vorfeld des Kinostarts deutete Hauptdarsteller Tom Holland an (via Comic Book), Fans dürften sich auf eine Anspielung auf das Game freuen.

„Spider-Man: No Way Home“ startete am 15. Dezember 2021 in den deutschen Kinos.

Anime-Liebhaber, Dragon Ball-Fan auf Super-Saiyajin Blue-Level, Videospiel-Enthusiast mit einem Hang zu Action-Adventures und abgedrehten Hack'n'Slays. Außerdem Sith-Lord (oder vielleicht doch Jedi?) mit einer Schwäche für DC- und Marvel-Adaptionen.
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