Steven Ogg hat schon 2025 eine Idee für GTA 6 ausgesprochen, die gleichzeitig absurd, brutal und erstaunlich passend klingt: Trevor Philips könnte im neuen Rockstar-Spiel auftauchen, nur um direkt am Anfang getötet zu werden.
Der Schauspieler hinter einer der bekanntesten Figuren aus GTA 5 sagte damals in einem Interview mit ScreenRant, es wäre witzig, wenn Trevor in GTA 6 nur kurz erscheint und dann sofort stirbt. Nicht als großer Held oder lange Fanservice-Mission, sondern als makabrer Staffelstab-Moment für die neue Generation.
Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr muss ich leider sagen: Das wäre ziemlich perfekt für Rockstar!
Trevor bekam selbst genau so seinen großen Auftritt
Der Gedanke ist deshalb so fies, weil er direkt an Trevors eigene Einführung in GTA 5 erinnert. Als wir ihn damals erstmals richtig kennenlernen, trifft er auf Johnny Klebitz aus GTA 4: The Lost and Damned.
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Johnny war nicht irgendein NPC, sondern selbst einmal Hauptfigur. In GTA 5 wird er dann trotzdem innerhalb weniger Minuten brutal aus der Geschichte gerissen. Der Moment war respektlos, unangenehm und für viele Fans ein Schock. Aber er erfüllte genau seinen Zweck: Rockstar machte sofort klar, wer Trevor ist.
Er war kein cooler Antiheld mit sauberem Kodex. Er war Chaos auf zwei Beinen.
Wenn GTA 6 Trevor nun ähnlich behandeln würde, hätte das eine ziemlich bittere Ironie. Der Mann, der einst einen alten GTA-Protagonisten aus dem Weg räumte, würde selbst von der nächsten Generation aus dem Spiel gekickt werden.
So ein Cameo wäre besser als nostalgischer Fanservice
Natürlich gibt es viele Fans, die Trevor, Michael oder Franklin gerne in GTA 6 wiedersehen würden. Das verstehe ich komplett. GTA 5 begleitet uns inzwischen seit über einem Jahrzehnt, und seine Figuren sind für viele Spieler längst mehr als nur Missionsgeber mit markanten Stimmen.
Aber genau deshalb wäre ein kurzer, brutaler Trevor-Auftritt vielleicht spannender als ein gemütliches Wiedersehen.
Rockstar war immer dann am stärksten, wenn die Reihe nicht zu ehrfürchtig mit der eigenen Vergangenheit umgeht. GTA ist keine Wohlfühl-Serie, in der alte Helden zurückkommen, um noch einmal Applaus abzuholen. GTA ist gemein, respektlos und manchmal geradezu stolz darauf, Erwartungen kaputtzutreten.
Ein Trevor-Cameo, der nur dazu dient, „Schaut mal, da ist Trevor!“ zu rufen, wäre nett. Ein Trevor-Cameo, der uns kurz wehtut und gleichzeitig zeigt, dass GTA 6 nicht im Schatten von GTA 5 stehen will, wäre viel stärker.
GTA 6 braucht keinen Trevor
Ich glaube nicht, dass GTA 6 Trevor braucht. Im Gegenteil: Lucia und Jason müssen ihre eigene Geschichte bekommen, ohne ständig von Los Santos und seinen alten Chaos-Göttern überschattet zu werden.
Aber falls Rockstar wirklich einen alten Charakter zurückholt, dann bitte nicht als harmloses Nostalgie-Souvenir.
Trevor war nie harmlos oder bequem. Und vielleicht wäre sein passendster letzter Auftritt genau der, den Steven Ogg vorgeschlagen hat: kurz, brutal, gemein und mit einem ziemlich klaren Signal.
Danke für alles, Trevor. Aber jetzt ist jemand anderes dran!





