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Final Fantasy 17: Hat Square Enix gerade den Director des nächsten Hauptteils verraten?

Square Enix hat Final Fantasy 17 bislang weder angekündigt noch offiziell bestätigt. Trotzdem sorgt ausgerechnet ein kurzer Austausch zwischen zwei der wichtigsten Köpfe der Rollenspielreihe für neue Spekulationen.

Beim Final Fantasy XIV Fan Festival 2026 in Berlin trat Naoki Yoshida gemeinsam mit Naoki Hamaguchi auf die Bühne. Yoshida erwähnte dabei den Wunsch zahlreicher Fans, Hamaguchi könne nach der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie die Verantwortung für Final Fantasy 17 übernehmen.

Als Hamaguchi daraufhin zu einer Antwort ansetzte, fiel ihm Yoshida lachend ins Wort und verhinderte damit eine möglicherweise verräterische Aussage.

Hamaguchi durfte die Frage lieber nicht beantworten

Die Szene ereignete sich im Rahmen von „Naoki’s Room“, einem Programmpunkt des Fan Festivals, bei dem Yoshida mit unterschiedlichen Gästen über ihre Arbeit bei Square Enix sprach.

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Am 26. Juli 2026 war Naoki Hamaguchi zu Gast, der aktuell als Director am dritten und abschließenden Teil der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie arbeitet.

Während des Gesprächs griff Yoshida Kommentare aus dem Publikum beziehungsweise dem Livestream auf. Einer Übersetzung des japanischen Austauschs zufolge erklärte er, es sei eines der größten Komplimente für Hamaguchi, dass sich viele Fans ihn als Director von Final Fantasy 17 wünschen würden.

Hamaguchi begann daraufhin mit den Worten: „Wenn ich antworte …“ Weiter kam er allerdings nicht. Yoshida unterbrach ihn sofort lachend:

„Nein, nein, tu es nicht!“

Die Reaktion des Publikums fiel entsprechend begeistert aus. Ein Video der Szene verbreitete sich anschließend schnell in den sozialen Netzwerken

Ist Final Fantasy 17 bereits in Entwicklung?

Die Szene lässt sich durchaus als augenzwinkernde Andeutung verstehen. Ein Beleg dafür, dass Final Fantasy 17 bereits aktiv entwickelt oder tatsächlich von Hamaguchi geleitet wird, ist sie allerdings nicht.

Yoshida bezog sich zunächst lediglich auf die Wünsche der Fans. Hamaguchis abgebrochene Antwort könnte ebenso gut eine scherzhafte Reaktion auf die Spekulationen gewesen sein.

Bemerkenswert ist dennoch, wie schnell Yoshida das Gespräch beendete. Hätte Hamaguchi keinerlei Verbindung zum nächsten Hauptteil, wäre eine einfache Verneinung vermutlich problemlos möglich gewesen. Dass Yoshida ihn vorsichtshalber am Antworten hinderte, dürfte die Gerüchte deshalb eher verstärken als beenden.

Auch der genaue Entwicklungsstand eines möglichen Final Fantasy 17 ist unbekannt. Square Enix hat bislang weder den Titel noch ein verantwortliches Studio, ein Kreativteam oder ein Veröffentlichungsfenster genannt.

Dass intern bereits erste Planungen laufen, wäre angesichts der langen Produktionszeiten moderner AAA-Rollenspiele nicht überraschend. Final Fantasy 16 erschien ursprünglich im Juni 2023. Seitdem sind mehr als drei Jahre vergangen.

Hamaguchi arbeitet noch an Final Fantasy 7 Revelation

Eine mögliche Beteiligung Hamaguchis wirft allerdings Fragen auf. Der Entwickler ist derzeit mit Final Fantasy 7 Revelation beschäftigt, dem abschließenden Teil der Remake-Trilogie.

Square Enix hat den Namen des dritten Spiels inzwischen offiziell bestätigt. Wann das Rollenspiel erscheint, ist derzeit jedoch noch nicht bekannt. Hamaguchi dürfte bis zum Abschluss des Projekts stark mit dessen Entwicklung ausgelastet sein.

Eine parallele frühe Beteiligung an Final Fantasy 17 wäre trotzdem denkbar. Während ein Teil des Teams den dritten Remake-Ableger fertigstellt, könnte Hamaguchi bereits an Konzepten oder grundlegenden Entscheidungen für das nächste Hauptspiel mitarbeiten. Bestätigt ist ein solcher Ablauf jedoch nicht.

Hamaguchi verfügt mittlerweile über rund zwei Jahrzehnte Erfahrung mit der Reihe. Er arbeitete bereits an Final Fantasy 12 und Final Fantasy 13 mit, war bei Final Fantasy 7 Remake als Co-Director beteiligt und übernahm anschließend die alleinige Leitung von Final Fantasy 7 Rebirth sowie Revelation.

Insbesondere Rebirth wurde vielfach für seine abwechslungsreiche Spielwelt, das Kampfsystem und die Inszenierung gelobt. Entsprechend häufig fällt Hamaguchis Name in Diskussionen über die kreative Zukunft der Reihe.

Yoshida wollte die Richtung nicht für andere Entwickler festlegen

Final Fantasy 17 war bereits vor dem Bühnenauftritt in Berlin mehrfach Thema bei Naoki Yoshida. Im vergangenen Jahr wurde der Director von Final Fantasy 14 und Produzent von Final Fantasy 16 unter anderem gefragt, ob der nächste Hauptteil wieder ein rundenbasiertes Kampfsystem erhalten könnte.

Eine eindeutige Antwort lehnte Yoshida damals ab. Die Wahl des Kampfsystems müsse von der Geschichte, der visuellen Gestaltung und dem Gesamtkonzept des jeweiligen Spiels abhängen. Zudem könne ein anderes Team für Final Fantasy 17 verantwortlich sein.

Yoshida erklärte, er wolle den künftigen Entwicklern keine Vorgaben machen und ihre kreativen Möglichkeiten nicht durch frühzeitige Aussagen einschränken. Ob er selbst an Final Fantasy 17 beteiligt ist, ließ er ebenfalls offen.

Damit unterscheidet sich die Situation deutlich von Final Fantasy 16. Bei diesem Teil fungierte Yoshida als Produzent, während Hiroshi Takai die Rolle des Directors übernahm.

Sollte Hamaguchi tatsächlich Final Fantasy 17 leiten, könnte das neue Spiel stärker an den Systemen der Remake-Trilogie anknüpfen. Auch hierbei handelt es sich momentan allerdings ausschließlich um Spekulation.

Eine Bestätigung war der Auftritt nicht

Die ursprüngliche Meldung von Insider Gaming interpretiert den Austausch als Hinweis auf die Entwicklung von Final Fantasy 17 und eine mögliche Beteiligung Hamaguchis. So weit reichen die tatsächlich bekannten Informationen jedoch nicht.

Sicher festhalten lässt sich lediglich:

  • Final Fantasy 17 wurde von Yoshida öffentlich erwähnt.
  • Viele Fans wünschen sich Hamaguchi als Director.
  • Hamaguchi wollte darauf reagieren.
  • Yoshida verhinderte scherzhaft eine Antwort.
  • Square Enix hat das Spiel weiterhin nicht offiziell angekündigt.

Die Behauptung, Hamaguchi arbeite gleichzeitig an Revelation und Final Fantasy 17, lässt sich aus dem kurzen Video nicht ableiten. Trotzdem dürfte der ungewöhnliche Wortwechsel bewusst Raum für Spekulationen gelassen haben.

Eine offizielle Vorstellung des nächsten Hauptteils könnte noch längere Zeit auf sich warten lassen. Zunächst steht bei Square Enix der Abschluss der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie im Mittelpunkt.

Würdet ihr Naoki Hamaguchi gerne als Director von Final Fantasy 17 sehen? Und sollte der nächste Hauptteil auf Echtzeitkämpfe setzen oder zum klassischen rundenbasierten System zurückkehren? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

Jens A.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.
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