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Final Fantasy 14 auf Switch 2 – dunkle Ladebildschirme stören Dungeons und PvP

Final Fantasy 14 ist am 4. August 2026 für Nintendo Switch 2 erschienen und bringt das riesige Online-Rollenspiel erstmals auf eine aktuelle Nintendo-Konsole. Der grundsätzlich gelungene Start wird allerdings von einem technischen Problem überschattet, das besonders in anspruchsvollen Gruppeninhalten schnell zum ernsten Nachteil werden kann.

Auf Nintendo Switch 2 kann der Bildschirm bei bestimmten Ladevorgängen ungewöhnlich lange dunkel bleiben. Square Enix hat den Fehler bereits bestätigt und arbeitet an einer Optimierung, nennt bislang jedoch keinen konkreten Termin für das benötigte Update.

Lange Ladezeiten mitten im Spielgeschehen

Wann tritt das Problem in Final Fantasy 14 auf Nintendo Switch 2 auf? Die Verzögerungen entstehen vor allem, wenn ein Inhalt aus einem Gebiet mit einer großen Anzahl dargestellter Charaktere betreten wird. Anschließend können die innerhalb dieses Inhalts benötigten Daten länger als vorgesehen geladen werden.

Besonders auffällig soll die verlängerte Dunkelphase in mehreren Situationen sein. Dazu gehören Phasenwechsel während eines Kampfes sowie der Transport auf eine andere Karte innerhalb eines Dungeons. Auch nach einer Wiederbelebung kann es länger dauern, bis das Bild zurückkehrt und der eigene Charakter wieder gesteuert werden kann.

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Das Problem betrifft außerdem Ladevorgänge beim Einsatz von Rückführung oder dem Ätherytennetz innerhalb entsprechender Inhalte. Damit handelt es sich nicht nur um längere Ladezeiten beim Betreten eines Gebiets. Die Verzögerungen können direkt während laufender Kämpfe auftreten und dadurch den Spielfluss erheblich stören.

Besonders kritisch in Dungeons und PvP

Warum sind die dunklen Bildschirme ein ernstes Gameplay-Problem? In normalen Gebieten dürften einige zusätzliche Sekunden vor allem lästig sein. In Dungeons, Prüfungen, Raids oder PvP-Partien können sie dagegen entscheidend werden, da die übrigen Gruppenmitglieder den Kampf bereits fortsetzen, während Switch-2-Nutzer noch auf den Abschluss des Ladevorgangs warten.

Besonders problematisch ist die Verzögerung nach einer Wiederbelebung. Wer nach einer Niederlage zurück in den Kampf geholt wird, muss normalerweise möglichst schnell reagieren, seine Position korrigieren und erneut Aufgaben innerhalb der Gruppe übernehmen. Bleibt der Bildschirm stattdessen länger dunkel, können Mechaniken verpasst werden oder weitere Gruppenmitglieder zu Boden gehen.

Auch bei Phasenwechseln mit knapp bemessenen Zeitfenstern entsteht ein klarer Nachteil. Während Final Fantasy 14 auf Nintendo Switch 2 insgesamt ordentlich laufen soll, betrifft dieser Fehler ausgerechnet Situationen, in denen zuverlässige Reaktionen und eine präzise Abstimmung besonders wichtig sind.

Square Enix testet bereits eine Lösung

Wie will Square Enix die Ladezeiten auf Nintendo Switch 2 verkürzen? Nach Angaben des Unternehmens benötigen das erneute Laden von Daten und das Leeren des Zwischenspeichers in manchen Fällen zu viel Zeit. Diese Prozesse dienen einer sicheren Darstellung der Spielwelt, bremsen die Switch-2-Version unter bestimmten Bedingungen jedoch deutlich aus.

Das Entwicklerteam hat die betreffenden Abläufe inzwischen weiter optimiert. Eine aktualisierte Programmversion befindet sich bereits in der Testphase und soll Daten auch unter vergleichbaren Bedingungen schneller laden. Der Fehler soll gemeinsam mit mehreren weiteren Problemen durch ein kommendes Update behoben werden.

Bis zur Veröffentlichung des Patches müssen Abenteurer auf Nintendo Switch 2 weiterhin mit möglichen Verzögerungen rechnen. Gerade für besonders schwierige Raids oder kompetitive PvP-Partien bleibt die Konsolenversion damit vorerst nur eingeschränkt empfehlenswert.

Habt ihr Final Fantasy 14 bereits auf Nintendo Switch 2 ausprobiert und seid ebenfalls auf ungewöhnlich lange Dunkelphasen gestoßen? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare.

Miriam V.

Miriam schreibt bei PlayCentral über alles, was blinkt, lootet oder EXP gibt. Wenn sie nicht gerade über neue Releases berichtet, verliert sie sich wahrscheinlich in einem Open-World-RPG – auf der ewigen Suche nach dem einen Sidequest, den sie noch nicht abgeschlossen hat. Kaffee ist ihr Buff, Gaming ihr Endgame.
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