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Far Cry 7 klingt plötzlich wie ein völlig anderes Spiel: Neuer Leak nennt Survival, PvEvP und Zeitlimit

Ubisoft hat Far Cry 7 noch immer nicht offiziell angekündigt, doch rund um den nächsten großen Teil der Shooter-Reihe tauchen erneut spannende Gerüchte auf. Diesmal geht es nicht nur um eine neue Story oder ein anderes Setting, sondern um mögliche Gameplay-Änderungen, die die bekannte Far-Cry-Formel deutlich verändern könnten.

Der Leaker Rogue I Tx, der in der Vergangenheit bereits mehrfach Ubisoft-Themen aufgegriffen hat, nennt auf X mehrere angebliche Details zu Far Cry 7. Demnach soll der neue Teil auf einen „High-stakes PvEvP scavenge and extract survival loop“ setzen. Das klingt nach einem Mix aus Erkundung, Ressourcen-Suche, Survival-Elementen und Extraction-Mechaniken, bei denen Spieler Beute sichern und wieder heil herauskommen müssen.

Offiziell bestätigt ist davon bislang nichts. Trotzdem sind die neuen Angaben interessant, weil sie zu älteren Berichten passen, die schon vor einiger Zeit über einen ungewöhnlichen Kurswechsel für Far Cry 7 sprachen.

Far Cry 7 angeblich mit 72-Stunden-Zeitlimit

Besonders auffällig ist die erneute Erwähnung eines Zeitlimits. Laut Rogue I Tx soll Far Cry 7 weiterhin einen Timer enthalten, der bis zu 72 Stunden umfassen soll. Dieses Detail ist nicht komplett neu: Schon 2023 berichtete Insider Gaming, dass der nächste Hauptteil eine nicht-lineare Story bekommen soll, in der die Spieler mehrere Familienmitglieder innerhalb eines bestimmten Zeitfensters retten müssen.

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Damals hieß es, der Timer liege bei 72 Stunden Ingame-Zeit beziehungsweise rund 24 Stunden Echtzeit. Außerdem soll die Zeit pausieren, wenn Spieler eines ihrer Safehouses betreten.

Der neue Leak spricht nun erneut davon, dass bis zu sechs Familienmitglieder gerettet werden müssen. Auch die Gruppierung Sons of Truth taucht wieder auf. Diese Organisation wurde bereits in früheren Gerüchten als zentrale Bedrohung genannt.

Survival statt klassisches Far Cry?

Neu beziehungsweise besonders spannend ist die angebliche Ausrichtung auf PvEvP und Survival. Sollte der Leak stimmen, könnte Far Cry 7 stärker als frühere Teile auf Ressourcen, sichere Rückzugsorte und gefährliche Expeditionen setzen.

Genannt werden unter anderem:

  • Safehouses
  • Waffenverschleiß
  • Grizzlybären
  • Wölfe
  • Füchse
  • Hirsche
  • ein Scavenge-and-Extract-Loop
  • PvEvP-Elemente

Das würde deutlich stärker nach Survival-Shooter klingen als nach dem klassischen Far-Cry-Ablauf. Bisher war die Reihe vor allem für große offene Welten, Außenposten, Fahrzeuge, Tierjagd, chaotische Gefechte und markante Bösewichte bekannt. Ein stärkerer Fokus auf Zeitdruck, Extraktion und Waffenhaltbarkeit wäre ein spürbarer Bruch mit dieser Formel.

Fans dürften beim Timer gespalten sein

Gerade das angebliche Zeitlimit dürfte für Diskussionen sorgen. Für manche Spieler könnte ein 72-Stunden-Timer mehr Spannung erzeugen, weil Entscheidungen plötzlich Gewicht bekommen. Wen rettet man zuerst? Welche Route nimmt man? Wie viel Zeit investiert man in Erkundung, Ausrüstung oder Nebenaktivitäten?

Für andere wäre genau das aber ein Problem. Far Cry lebt traditionell auch davon, dass man sich treiben lassen kann: Außenposten angreifen, jagen, Fahrzeuge klauen, Chaos verursachen oder einfach die Karte erkunden. Ein dauerhafter Timer könnte dieses Sandbox-Gefühl einschränken.

Deshalb bleibt die entscheidende Frage, wie streng diese Mechanik im fertigen Spiel wirklich wäre. Denkbar wäre auch, dass der Timer nur für bestimmte Story-Abschnitte gilt oder in Safehouses beziehungsweise zwischen Einsätzen pausiert.

Noch ist nichts offiziell

So spannend die Angaben klingen: Ubisoft hat Far Cry 7 bislang nicht offiziell enthüllt. Auch ein Release-Termin, Plattformen oder ein Trailer stehen noch aus.

Trotzdem verdichten sich die Hinweise, dass Ubisoft bei der Reihe einen größeren Umbau plant. Wenn die aktuellen Gerüchte stimmen, könnte Far Cry 7 weniger wie ein klassischer Nachfolger wirken und stärker in Richtung Survival, Extraction und nicht-linearer Rettungsmission gehen.

Das wäre mutig, aber auch riskant. Denn die große Frage lautet: Wollen Far-Cry-Fans wirklich mehr Zeitdruck und Waffenverschleiß oder einfach wieder eine starke Open World, in der sie tun können, was sie wollen?

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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