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Diablo 4 Season 13 – Paladin scheitert als einzige Klasse an Pit Tier 150

In Diablo 4 Season 13 ist die Diskussion um die Meta endgültig entschieden: Der Paladin gilt nun offiziell als schwächste Klasse der Saison. Der Grund ist ausgerechnet das Endgame-Aushängeschild The Pit, das als Härtetest für Builds und Schadensspitzen gilt. Während sich die meisten Klassen längst auf dem Maximalniveau austoben, bleibt der Paladin hinterher.

Besonders bitter: Der Absturz kommt direkt nach einer Phase, in der der Paladin in den Seasons 11 und 12 noch als Top-Pick galt. Dass eine Klasse innerhalb nur einer Saison vom dominanten Standard zur Schlusslaterne wird, ist selbst für ein Live-Service-Spiel mit regelmäßigen Balance-Patches ein auffälliger Bruch.

Der aktuelle Beleg im Endgame

Warum gilt der Paladin in Season 13 als schlechteste Klasse? Weil er als einzige Klasse keinen bestätigten Abschluss von The Pit auf Stufe 150 vorweisen kann. In den Pit-Ranglisten von Helltides ist damit schwarz auf weiß zu sehen: Sieben von acht Klassen haben Tier 150 geschafft, der Paladin nicht.

Der beste dokumentierte Paladin-Run liegt aktuell bei Tier 146, und selbst dieser wurde vergleichsweise langsam abgeschlossen. Die Zeit beträgt 13 Minuten und 29 Sekunden. Zum Vergleich: Alle anderen Klassen haben nicht nur Tier 150 erreicht, sondern ihre 150er-Läufe auch schneller absolviert als der bislang höchste Paladin-Wert.

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Zur Einordnung, warum das so viel Gewicht hat: The Pit ist eines der beliebtesten Endgame-Formate in Diablo 4. Ihr räumt ein komplettes Dungeon unter Zeitdruck auf, erledigt am Ende einen Boss und arbeitet euch über immer höhere Schwierigkeitsstufen nach oben. Insgesamt gibt es 150 Tier-Stufen, weshalb Tier 150 als Messlatte für die stärksten Builds der Saison gilt.

Kategorie Status in Season 13
Maximaler Pit-Tier (Gesamt) 150
Klassen mit abgeschlossenem Tier 150 7 von 8
Paladin-Bestwert Tier 146
Zeit des besten Paladin-Runs 13 Minuten 29 Sekunden

Vom Spitzenreiter zur Problemklasse

Wie konnte der Paladin in einer Saison so stark abrutschen? Ein Teil der Erklärung liegt in der typischen Live-Service-Dynamik: Neue Klassen sind zum Start häufig sehr stark, um sich attraktiv zu spielen, und werden anschließend schrittweise eingefangen. In Seasons 11 und 12 gehörte der Paladin noch zu den stärksten Optionen, nun wirkt er im direkten Vergleich ausgebremst.

Wichtig ist dabei: Das bedeutet nicht, dass der Paladin grundsätzlich unspielbar ist oder keine starken Builds besitzt. Im normalen Endgame, in Gruppen oder bei moderateren Pit-Zielen kann die Klasse weiterhin funktionieren. Aber wenn es darum geht, die absoluten Grenzen der Saison zu pushen, scheint der Paladin aktuell schlicht nicht die nötige Effizienz und Skalierung mitzubringen.

Gleichzeitig ist Season 13 die erste Saison der Erweiterung Lord of Hatred. Dadurch wurden mehrere Klassen auf ein extrem hohes Power-Level gehoben, was die Messlatte zusätzlich verschoben hat. Vor Season 13 hatte es seit Season 7 keine Klasse mehr geschafft, The Pit auf Tier 150 zu schlagen. Dass es jetzt gleich sieben Klassen schaffen, zeigt, wie viel stärker das Gesamt-Meta geworden ist.

Ausblick auf Season 14

Wann startet Diablo 4 Season 14 und was ändert sich? Season 14 soll am 30. Juni 2026 starten und bringt laut Erwartung eine Rückkehr zu klassischen Saison-Mechaniken. Während Season 13 als Expansion-Saison ohne einen zentralen Saison-Loop auskam, sollen die kommenden Pandemonium Ruptures wieder stärker den Rahmen setzen, um den herum Builds und Balance ausgerichtet werden.

Spannend wird, ob Blizzard den Paladin bis dahin wieder näher an die Spitze heranführt oder ob sich der Abstand zunächst verfestigt. Nach dem aktuellen Stand ist der Paladin zumindest der einzige Ausreißer nach unten, während der Rest des Feldes bereits auf dem maximalen Pit-Level angekommen ist.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Paladin in Season 13: Merkt ihr den Abstand im Endgame deutlich, oder spielt ihr die Klasse trotzdem gern? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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