Piratenabenteuer konzentrieren sich häufig auf das Leben eines einzelnen Kapitäns oder auf spektakuläre Gefechte auf hoher See. Corsair Cove schlägt einen anderen Kurs ein und verbindet die Freibeuterfantasie aus Assassin’s Creed Black Flag Resynced mit dem umfangreichen Siedlungsmanagement einer Städtebau-Simulation wie Cities: Skylines.
Das Strategiespiel von Limbic Entertainment und Publisher Hooded Horse erscheint am 31. Juli 2026 für den PC. Geplant sind Veröffentlichungen auf Steam, im Epic Games Store und im Microsoft Store. Gleichzeitig wird Corsair Cove direkt zum Release in den deutschen PC Game Pass aufgenommen.
Eine Piratenstadt wächst in die Höhe
Was macht Corsair Cove besonders? Statt einen einzelnen Piratenkapitän zu steuern, sollt ihr das goldene Zeitalter der Piraterie vor dem Untergang bewahren. Die Krone vertreibt Freibeuter von den Weltmeeren, weshalb eine verlassene Insel zum letzten großen Rückzugsort ausgebaut werden muss.
Zu Beginn stehen lediglich ein Schiffswrack und wenige Überlebende zur Verfügung. Weil die Insel von steilen Klippen, Schluchten und Hügeln geprägt ist, bleibt nur wenig Platz für klassische Siedlungen. Gebäude können deshalb an Felswänden und auf Bergkuppen errichtet sowie durch Brücken, Seilrutschen und weitere Transportsysteme miteinander verbunden werden.
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Wie in Cities: Skylines entscheidet nicht allein die Größe der Siedlung über den Erfolg. Rohstoffe müssen Produktionsgebäude erreichen, fertige Waren zu Verteilungszentren gelangen und abgelegene Ressourcen erschlossen werden. Ineffiziente Transportwege können eine wachsende Piratenkolonie schnell ausbremsen.
Umfangreiche Produktion und eigene Flotten
Welche Inhalte bietet der Piraten-Städtebau? Die Bewohner des Hafens besitzen abhängig von ihrer Aufgabe unterschiedliche Bedürfnisse. Einfache Freibeuter geben sich mit Eintopf, Bier und Rum zufrieden, während erfahrene Spezialisten unter anderem Medizin, Ferngläser, Säbel, Pistolen, Tabak und Augenklappen verlangen.
Insgesamt lassen sich mehr als 50 verschiedene Waren herstellen und verteilen. Dazu gehören Nahrung, Kleidung, Alkohol, Schmuck, Kanonen und sogar Holzbeinprothesen. Größere Kriegsschiffe benötigen außerdem ausgebildete Kanoniere, Navigatoren und weitere Spezialisten, bevor sie zu gefährlichen Expeditionen aufbrechen können.
- Uneingeschränkter vertikaler Städtebau an Klippen und auf Bergkuppen
- Komplexe Produktionsketten über große Höhen und Entfernungen
- Mehr als 50 herstellbare und verteilbare Waren
- Aufbau und Verwaltung einer eigenen Piratenflotte
- Erkundung, Raubzüge, Schatzsuchen und legendäre Begegnungen
- Rundenbasierte Seeschlachten gegen feindliche Flotten
- Vier Fortschrittspfade mit Ruhm, Imperium, Seefahrt und Reichtum
- Geschütztürme und Küstenfestungen zur Verteidigung gegen die Krone
Raubzüge gegen die Krone
Wie funktioniert das Piratenleben außerhalb der Siedlung? Mit der eigenen Flotte lassen sich Handelsrouten erkunden, benachbarte Inseln überfallen und Ressourcen erbeuten, die in der Heimat nicht verfügbar sind. Expeditionen führen zu Schmugglern, alten Tempeln, feindlichen Festungen und wertvollen Schatzkammern.
Auf hoher See warten nicht nur Schiffe der Krone. Auch monströse Wale, Kraken und weitere übernatürliche Bedrohungen gehören zu den möglichen Begegnungen. Treffen mehrere Flotten aufeinander, wird der Kampf rundenbasiert ausgetragen, wobei Schiffstyp, Kapitän, Ausrüstung und Besatzung über den Ausgang entscheiden.
Während die Flotte unterwegs ist, schützen Kanonentürme und Küstenfestungen den Hafen vor Angriffen. Damit verbindet Corsair Cove wirtschaftliche Planung, vertikalen Städtebau und taktische Seeschlachten zu einer ungewöhnlichen Piratenmischung. Die deutsche Steam-Version unterstützt zudem deutsche Texte und eine deutsche Sprachausgabe.
Was haltet ihr von der Kombination aus Assassin’s Creed Black Flag Resynced und Cities: Skylines? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.





