Auf Steam sorgt ein frisches Roguelike gerade für Aufsehen, das gleich mehrere Stimmungen zusammenbringt: die schnelle, waffenlastige Progression von Brotato, die brachiale Härte von Doom und die düsterreligiöse Lore, die viele mit Diablo verbinden. Das Spiel heißt Arms of God und hat sich seit dem Early-Access-Start am 8. Juni 2026 in der Bullet-Heaven-Ecke überraschend schnell festgebissen.
Statt knuffiger Optik setzt Arms of God auf eine finstere, gotische Welt voller Dämonen, Kathedralen und Metall-Atmosphäre. Ihr schlüpft in die Rolle eines futuristischen Templers, der mit einer heiligen Superwaffe durch Horden schnetzelt und dabei eher an kompromisslose Arena-Action als an gemütliches Wellen-Abfarmen erinnert.
Auch bei den Bewertungen ist das Debüt stark unterwegs: Zum Zeitpunkt der aktuellen Einordnung kommt Arms of God auf rund 1.000 Nutzerstimmen und liegt bei 89 Prozent positiven Reviews, was auf Steam als Sehr positiv geführt wird.
Düstere Arena-Action mit klaren Vorbildern
Wodurch hebt sich Arms of God im Bullet-Heaven-Genre ab? Während Brotato mit comicartigem Look und lockerem Ton punktet, nimmt Arms of God dieselbe Grundidee und verpasst ihr ein düsteres, ernstes Gewand. Die Beschreibung auf Steam spricht von einem Roguelite-Bullet-Heaven-Arena-Autoshooter mit Doom-artigen Gore-Vibes, Metal-Musik und einem wuchtigen Kampfgefühl.
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Die Optik und das Kreaturendesign erinnern dabei stark an moderne Höllen-Shooter, während Perspektive und Effektspektakel im isometrischen Blickwinkel viele automatisch an Diablo denken lassen. Dazu kommen religiöse Motive in der Hintergrundgeschichte, die dem Ganzen einen eigenen, deutlich schwereren Ton geben als die meisten Genre-Kollegen.
Unterm Strich ist Arms of God genau diese Mischung, die sich viele wünschen: kurzweilige Runs, aber mit mehr Welt, mehr Gravitas und einem deutlich aggressiveren Style.
Inhalte, Features und Progression im Überblick
Was steckt aktuell im Early Access von Arms of God? Inhaltlich fährt das Spiel schon jetzt einiges auf und wirkt weniger wie ein Mini-Prototyp, sondern wie ein solides Fundament, das weiter ausgebaut werden soll. Laut Beschreibung bietet Arms of God derzeit zehn spielbare Charaktere mit eigenen Skill-Sets, dazu 60 handgefertigte Levels inklusive Gegnern, Bossen und Zielen.
- Zehn spielbare Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten
- 60 handgefertigte Levels mit eigenen Gegnern, Bossen und Objectives
- Isometrische Kamera
- Singleplayer ohne Koop-Unterstützung
- Steam-Deck-Kompatibilität
Wie funktioniert das Buildcrafting im Vergleich zu Brotato? Der Ablauf erinnert an Brotato: kurze, fokussierte Abschnitte, in denen ihr überleben, Gegnerwellen zerlegen und Erfahrung sammeln müsst. Arms of God baut das System aber in Richtung Tiefe aus. Ihr könnt bis zu fünf Waffen gleichzeitig tragen, die im Spiel als Arme bezeichnet werden.
Diese Arme lassen sich aufwerten und über Seelen, die von besiegten Gegnern stammen, in neue Ausrüstung schmieden. Der entscheidende Unterschied: Statt nur schnell zwischen Runden zu klicken, lädt Arms of God eher zum planvollen Basteln ein. Über Upgrades und Verzauberungen könnt ihr Werte und Effekte gezielt formen, was manche bereits an Path-of-Exile-artige Build-Ideen erinnert, nur deutlich zugänglicher und weniger überwältigend.
Welche Updates sind bereits angekündigt? Ein Endlosmodus ist in Arbeit und soll in einem zukünftigen Update nachgereicht werden. Zusätzlich gibt es auf Steam ein Supporter-Pack, das laut aktuellem Stand keine spielrelevanten Vorteile bietet, sondern vor allem grundlegende Anpassungsoptionen für Figuren. Dieses Paket soll später noch erweitert werden.
Preis, Rabattzeitraum und technische Daten
Wann ist Arms of God günstiger erhältlich? Aktuell läuft zum Launch ein zeitlich begrenzter Rabatt von 38 Prozent bis zum 22. Juni 2026. Danach soll der Preis wieder steigen. Umgerechnet auf den deutschen Markt bewegt sich das Spiel damit grob im Bereich von unter 15 Euro während der Aktion und rund 15 Euro ohne Rabatt, abhängig von der jeweiligen Steam-Preisrunde.
Welche Systemanforderungen werden genannt? Auf technischer Seite bleibt Arms of God vergleichsweise moderat. Genannt werden Windows 10 oder 11 in 64-Bit, ein Intel Core i5-6600 oder AMD Ryzen 5 1400, 8 GB RAM, eine GeForce GTX 960 4 GB oder Radeon RX 470 4 GB, DirectX 12 sowie 9 GB Speicherplatz.
| Komponente | Anforderung |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 oder Windows 11 (64-Bit) |
| CPU | Intel Core i5-6600 (3,3 GHz) oder AMD Ryzen 5 1400 (3,2 GHz) |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM |
| GPU | NVIDIA GeForce GTX 960 4 GB oder AMD Radeon RX 470 4 GB |
| DirectX | Version 12 |
| Speicherplatz | 9 GB |
Habt ihr Arms of God schon ausprobiert, und reizt euch eher die Brotato-nahe Progression oder die Doom-Diablo-Atmosphäre? Schreibt eure Eindrücke in die Kommentare.




