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Steam Machine: Valve nennt neues Release-Fenster – der Gaming-PC soll noch diesen Sommer erscheinen

Valve hat ein neues Status-Update zur Steam Machine veröffentlicht und grenzt den geplanten Launch-Zeitraum des kompakten Gaming-PCs weiter ein.

Demnach soll die neue Steam-Hardware im Laufe des Sommers 2026 erscheinen. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen neue Details zum Verifizierungsprogramm für Spiele.

Steam Machine soll im Sommer 2026 erscheinen

Ursprünglich war die Steam Machine gemeinsam mit Steam Frame und dem neuen Steam Controller für einen früheren Start im Jahr 2026 vorgesehen. Aufgrund der angespannten Lage bei Speicher- und RAM-Komponenten musste Valve die Pläne jedoch anpassen.

Vor allem die zuletzt stark gestiegenen Preise für Speicherbausteine sorgten dafür, dass sich Valve bei Termin und Preis nicht mehr festlegen wollte. Nun wird das Zeitfenster zumindest konkreter: Die Steam Machine soll im Sommer 2026 erscheinen.

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Ein exaktes Datum nannte Valve weiterhin nicht. Auch der Preis bleibt offen. Trotzdem ist das neue Update ein klares Signal, dass der Launch der Steam Machine näher rückt.

Was ist die Steam Machine?

Bei der Steam Machine handelt es sich um einen kompakten Gaming-PC für das Wohnzimmer, der äußerlich eher an eine Konsole erinnert. Im Inneren arbeitet jedoch klassische PC-Hardware. Als Betriebssystem kommt SteamOS zum Einsatz, also dieselbe Software-Basis, die auch beim Steam Deck verwendet wird.

Valve beschreibt die neue Steam Machine als PC, der entwickelt wurde, um PC-Spiele einfacher ins Wohnzimmer zu bringen. Die Hardware soll ungefähr sechsmal so leistungsstark sein wie das Steam Deck.

Damit richtet sich die Steam Machine an Spielerinnen und Spieler, die ihre Steam-Bibliothek bequem am Fernseher nutzen möchten, ohne dafür einen klassischen Desktop-PC neben dem TV aufstellen zu müssen.

Wie beim Steam Deck setzt Valve auf SteamOS, die Steam-Benutzeroberfläche und Proton. Letzteres ermöglicht es, viele ursprünglich für Windows entwickelte Spiele unter SteamOS auszuführen.

© Valve

Steam Machine Verified: Valve erweitert das bekannte Prüfprogramm

Ein zentraler Bestandteil des neuen Updates ist das erweiterte Verifizierungsprogramm. Ähnlich wie beim Steam Deck soll künftig auch bei der Steam Machine angezeigt werden, wie gut ein Spiel auf der Hardware läuft.

Valve erklärt, dass die Anforderungen für „Steam Machine Verified“ nahezu identisch mit denen für „Steam Deck Verified“ sind. Im Mittelpunkt steht dabei das Spielerlebnis direkt nach dem Auspacken.

Entscheidend sind unter anderem folgende Fragen:

  • Funktioniert die Standard-Controller-Konfiguration gut?
  • Läuft das Spiel mit den standardmäßigen Grafikeinstellungen sauber?
  • Ist ohne zusätzliche Anpassungen ein gutes Spielerlebnis möglich?
  • Kann der Titel bequem im Wohnzimmer gespielt werden?

Da bereits zehntausende Spiele das Steam-Deck-Verified-Programm durchlaufen haben, soll der Prozess sowohl für Entwickler als auch für Spieler vertraut wirken.

Spiele vom Steam Deck sollen gute Chancen haben

Für Besitzer eines Steam Decks ist vor allem ein Punkt interessant: Laut Valve sollen Spiele, die bereits gut auf dem Steam Deck laufen, auch auf der Steam Machine ohne zusätzliche Arbeit gut funktionieren.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jedes Steam-Deck-Spiel sofort perfekt für die Steam Machine geeignet ist. Die deutlich stärkere Hardware kann aber dafür sorgen, dass Titel, die auf dem Steam Deck wegen CPU- oder GPU-Limits nicht optimal laufen, auf der Steam Machine deutlich besser abschneiden.

Valve testet nach eigenen Angaben bereits Spiele auf der Steam Machine, die die Leistungsanforderungen für das Steam Deck nicht erfüllen. Dadurch könnten einige Titel, die auf dem Handheld nicht verifiziert wurden, auf der Wohnzimmer-Hardware dennoch ein gutes Ergebnis erzielen.

Steam Frame erscheint ebenfalls im Sommer

Neben der Steam Machine bestätigte Valve auch für Steam Frame einen Launch im Sommer 2026. Dabei handelt es sich um ein neues VR-Headset, das vor allem für hochwertiges Streaming von PC-Spielen entwickelt wurde.

Steam Frame soll aber nicht ausschließlich als Streaming-Gerät funktionieren. Laut Valve handelt es sich ebenfalls um einen vollwertigen PC mit SteamOS und eigenständigen Funktionen. Spiele können also direkt auf dem Headset ausgeführt werden, ohne dass eine Verbindung zu einem anderen Gerät bestehen muss.

Auch für Steam Frame führt Valve ein eigenes Prüfprogramm ein. „Steam Frame Standalone Verified“ soll anzeigen, wie gut Spiele direkt auf dem Headset laufen. Bewertet werden unter anderem die Performance der Standard-Grafikeinstellungen, die Lesbarkeit von Texten und UI-Elementen sowie die Controller-Unterstützung.

Preis bleibt die große offene Frage

Während der Zeitraum nun klarer eingegrenzt wurde, bleibt der Preis der Steam Machine weiter offen. Und genau hier dürfte für viele Spielerinnen und Spieler die größte Frage liegen.

Die Steam Machine soll leistungsstärker als das Steam Deck sein und richtet sich als Wohnzimmer-PC an eine andere Zielgruppe. Gleichzeitig haben die stark gestiegenen Preise für RAM und Speicher die Hardware-Branche zuletzt spürbar unter Druck gesetzt.

Insider und Marktbeobachter gehen daher davon aus, dass die Steam Machine kein günstiges Gerät wird. Preise von rund 1.000 US-Dollar oder mehr wurden zuletzt immer wieder diskutiert. Offiziell bestätigt ist das aber nicht.

Dass Valve den Preis bislang nicht nennt, dürfte die Spekulationen weiter befeuern. Gerade nach den jüngsten Preisanpassungen beim Steam Deck schauen viele Fans genau hin.

Mögliche Ankündigung beim Summer Game Fest?

Ob Valve den finalen Preis und das konkrete Veröffentlichungsdatum schon bald nennt, bleibt abzuwarten. Zuletzt gab es Spekulationen, dass das Summer Game Fest 2026 als Bühne für neue Hardware-Details dienen könnte.

Offiziell bestätigt ist ein Auftritt mit Steam-Machine-Neuigkeiten allerdings nicht. Sollte Valve tatsächlich noch im Sommer starten wollen, dürfte eine ausführlichere Ankündigung aber nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Für Spielerinnen und Spieler wäre vor allem der Preis entscheidend. Die Steam Machine könnte eine spannende Alternative zwischen klassischer Konsole und Gaming-PC werden. Fällt der Preis jedoch zu hoch aus, dürfte Valve es schwer haben, über die Steam-Enthusiasten hinaus ein größeres Publikum zu erreichen.

Steam Machine könnte Valves nächster großer Hardware-Test werden

Mit dem Steam Deck bewies Valve, dass PC-Gaming auch abseits des klassischen Schreibtischs funktionieren kann. Die Steam Machine verfolgt nun einen ähnlichen Ansatz, nur eben für das Wohnzimmer statt für unterwegs.

Der Erfolg dürfte davon abhängen, wie gut Valve drei Punkte zusammenbringt: Performance, Bedienkomfort und Preis. Das neue Verified-Programm soll zumindest beim Thema Kompatibilität für mehr Vertrauen sorgen.

Noch fehlen die wichtigsten Details. Doch mit dem nun genannten Sommer-Fenster wird klar: Die Steam Machine ist kein ferner Ausblick mehr, sondern steht offenbar kurz vor dem Start.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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