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Directive 8020 Spielzeit: So lange dauert der Sci-Fi-Horror

Mit Directive 8020 startet die zweite Staffel der Dark Pictures Anthology und viele Spieler stellen sich vor dem Kauf eine ganz praktische Frage: Wie lange dauert das neue Horror-Abenteuer von Supermassive Games eigentlich?

Die kurze Antwort: Für einen normalen Story-Durchlauf reicht ein Wochenende locker aus. Wer aber alle Entscheidungen, Enden und Überlebenswege sehen möchte, kann deutlich mehr Zeit einplanen.

Ein Story-Durchlauf dauert rund acht Stunden

Für einen klassischen ersten Durchlauf solltet ihr bei Directive 8020 ungefähr acht Stunden einplanen. Das passt auch zu den Angaben von Supermassive Games und zu aktuellen Einschätzungen aus Tests und Previews. Gamereactor nennt ebenfalls rund acht Stunden für einen normalen Durchlauf, während zum vollständigen Erkunden aller Möglichkeiten mehr als 20 Stunden nötig sein sollen.

Damit fällt Directive 8020 etwas umfangreicher aus als viele frühere Teile der Dark Pictures Anthology. Spiele wie Man of Medan, Little Hope oder House of Ashes lagen meist eher im Bereich von fünf bis sieben Stunden.

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Directive 8020 ist aber auch spielerisch breiter aufgestellt. Neben Dialogen, Entscheidungen und Quick-Time-Events gibt es diesmal mehr klassische Third-Person-Erkundung, Stealth-Passagen und Survival-Horror-Elemente.

Eure Entscheidungen können die Spielzeit verändern

Wie bei Supermassive üblich, ist die Spielzeit nicht komplett fest. Wer vorsichtig spielt, viel erkundet und alle Charaktere möglichst lange am Leben hält, dürfte eher bei acht bis zehn Stunden landen.

Läuft dagegen einiges schief, kann ein Durchlauf kürzer ausfallen. Figuren können sterben, bestimmte Szenen können wegfallen und einzelne Story-Zweige schließen sich durch eure Entscheidungen.

Genau das ist ein wichtiger Teil der Formel: Directive 8020 erzählt keine völlig lineare Geschichte, sondern reagiert auf Fehler, Dialogentscheidungen und verpasste Chancen.

Wer alles sehen will, braucht deutlich länger

Die eigentliche Stärke liegt wieder im Wiederspielwert. Laut Supermassive können Spieler mehr als 20 Stunden investieren, wenn sie möglichst viele Story-Pfade, Enden und Konsequenzen erleben möchten. Video Games Chronicle berichtete sogar, dass das vollständige Ausfüllen der Turning-Point-Übersicht laut Studio über 40 Stunden dauern könne.

Das ist vor allem für Completionists interessant. Wer alle Figuren retten, alternative Todesfälle sehen, Sammelobjekte finden und unterschiedliche Enden freischalten möchte, wird Directive 8020 nicht nach einem einzigen Durchlauf beiseitelegen.

Die neue Turning-Points-Funktion spart Zeit

Eine der wichtigsten Neuerungen ist das Turning-Points-System. Damit könnt ihr zu zentralen Entscheidungsmomenten zurückspringen, ohne die komplette Geschichte erneut starten zu müssen.

Das ist besonders praktisch, wenn ein Charakter früh stirbt oder ihr wissen wollt, wie sich eine andere Wahl ausgewirkt hätte. Executive Producer Dan McDonald erklärte, dass viele Fans frühere Supermassive-Spiele mehrfach gespielt haben, um verschiedene Enden zu sehen. Die neue Rückspul-Funktion soll genau diesen Spielstil unterstützen und Frust reduzieren.

Gleichzeitig verlängert das Feature die Spielzeit paradoxerweise oft. Weil ihr schneller neue Varianten testen könnt, probiert ihr wahrscheinlich auch mehr aus.

Spielzeit nach Spielertyp

SpielweiseErwartbare Spielzeit
Reiner Story-Durchlaufca. 8 Stunden
Vorsichtiges Spielen mit Erkundungca. 8 bis 10 Stunden
Mehrere Entscheidungen ausprobierenca. 15 bis 20 Stunden
Möglichst viele Enden und Pfade sehen20+ Stunden
Vollständige Turning-Point-Übersichtpotenziell 40+ Stunden

Lohnt sich Directive 8020 vom Umfang her?

Für Spieler, die nur eine einmalige Horror-Story erleben möchten, ist Directive 8020 ein recht kompaktes Abenteuer. Der Umfang passt gut zu einem Wochenende und dürfte vor allem Fans von Alien, The Thing und Event Horizon ansprechen.

Der eigentliche Wert steckt aber in den Verzweigungen. Wer gerne experimentiert, Entscheidungen zurückdreht und verschiedene Ausgänge freischaltet, bekommt deutlich mehr Spielzeit aus dem Titel heraus.

Kurz gesagt: Die Story von Directive 8020 dauert etwa acht Stunden. Wer alles sehen will, sollte aber mindestens 20 Stunden einplanen.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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