Mit der überraschenden Ankündigung von Songs of the Past für The Witcher 3: Wild Hunt hat CD Projekt RED viele Fans begeistert. Doch gleichzeitig könnte die neue Erweiterung auch das Ende einer Tradition markieren, die die Witcher-Reihe über Jahre geprägt hat.
Denn laut Aussagen des Studios sind für die kommende Witcher-Trilogie aktuell offenbar keine großen Erweiterungen wie Hearts of Stone, Blood and Wine oder nun Songs of the Past geplant.
CD Projekt RED nennt den Grund
Im Rahmen einer Fragerunde zu den Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 wurde CD Projekt RED gefragt, wie die Pläne für zusätzliche Inhalte zur kommenden Witcher-Saga aussehen.
Die Antwort fiel überraschend deutlich aus.
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Laut dem Studio sei es aufgrund der aktuellen Planung äußerst schwierig, zwischen den einzelnen Spielen noch umfangreiche Erweiterungen unterzubringen.
Der Hintergrund: CD Projekt RED verfolgt das Ziel, die komplette neue Witcher-Saga innerhalb von lediglich sechs Jahren zu veröffentlichen.
Die Pläne sind ziemlich ambitioniert. Konkret wollen wir drei Witcher-Spiele innerhalb von sechs Jahren veröffentlichen. Es wäre sehr schwierig, zusätzlich noch Erweiterungen für diese Trilogie zu entwickeln.
Sollte dieser Zeitplan eingehalten werden, wäre die Veröffentlichungsfrequenz deutlich höher als bei der ursprünglichen Geralt-Saga.
Drei Witcher-Spiele in sechs Jahren
Die neue Saga beginnt mit The Witcher 4, in dem erstmals Cirilla Fiona Elen Riannon die Hauptrolle übernimmt.
CD Projekt RED hatte bereits zuvor erklärt, dass die nächsten drei Witcher-Spiele als zusammenhängende Trilogie geplant sind.
Sollte das Studio tatsächlich an einem Sechsjahresplan festhalten, könnten die Nachfolger deutlich schneller erscheinen als viele Fans erwartet haben.
Allerdings scheint dieser ambitionierte Zeitrahmen auch seinen Preis zu haben.
Erweiterungen gehören eigentlich zur DNA der Witcher-Reihe
Die Nachricht überrascht vor allem deshalb, weil Erweiterungen für viele Fans untrennbar mit der Witcher-Marke verbunden sind.
Vor allem die beiden großen Add-ons für The Witcher 3 genießen bis heute einen hervorragenden Ruf:
- The Witcher 3: Hearts of Stone
- The Witcher 3: Blood and Wine
Insbesondere Blood and Wine wird von vielen Spielern sogar als eines der besten Erweiterungspakete der Videospielgeschichte angesehen.
Mit Songs of the Past erhält The Witcher 3 nun überraschend noch eine dritte große Erweiterung, die laut CD Projekt RED ebenfalls deutlich umfangreicher ausfallen soll als gewöhnliche DLCs.
Songs of the Past könnte eine Ausnahme bleiben
Aktuell rechnen Analysten damit, dass Songs of the Past ein großer Erfolg wird. Prognosen gehen davon aus, dass die Erweiterung die Verkaufszahlen von The Witcher 3 noch einmal deutlich steigern und Millionen Exemplare verkaufen könnte.
Gleichzeitig soll die Erweiterung als Brücke zwischen Geralts Geschichte und der neuen Saga rund um Ciri dienen.
Umso überraschender ist die Aussicht, dass zukünftige Witcher-Spiele möglicherweise vollständig ohne vergleichbare Erweiterungen auskommen müssen.
Bedeutet das wirklich das Ende von DLCs?
Ganz ausgeschlossen scheint zusätzliche Unterstützung allerdings nicht zu sein.
CD Projekt RED sprach lediglich davon, dass große Erweiterungen innerhalb des aktuellen Veröffentlichungsplans nur schwer umsetzbar seien. Kleinere Inhalte, kostenlose Updates oder andere Formen von Post-Launch-Support wurden nicht ausgeschlossen.
Außerdem können sich Pläne während der Entwicklung jederzeit ändern. Schließlich liegen zwischen dem ersten Teil der neuen Saga und dem geplanten Abschluss der Trilogie noch mehrere Jahre.
Fans könnten auf mehr Inhalte hoffen
Sollte The Witcher 4 ähnlich erfolgreich werden wie sein Vorgänger, dürfte der Wunsch nach zusätzlichen Abenteuern schnell laut werden.
Die positive Resonanz auf Hearts of Stone, Blood and Wine und nun bereits die Ankündigung von Songs of the Past zeigt, wie wichtig umfangreiche Story-Erweiterungen für viele Witcher-Fans geworden sind.
Aktuell deutet jedoch vieles darauf hin, dass CD Projekt RED seine Ressourcen lieber auf einen schnelleren Ausbau der neuen Saga konzentrieren möchte, statt einzelne Spiele über Jahre hinweg mit großen Add-ons zu erweitern.





