In Pokémon GO sorgt seit dem Start der Nachhaltigkeitswoche im April 2026 ein neues Sammelziel für Kopfzerbrechen: Viele wollten Schligda finden, bekamen aber im Spiel nur den vagen Hinweis auf wüstenähnliche Biome. Jetzt verdichten sich die Hinweise aus der Community, dass das Rätsel um die Spawn-Punkte des Boden-Pokémon zumindest teilweise geknackt ist.
Der Knackpunkt: Wüste ist in Pokémon GO nicht zwingend das, was man im Kopf hat, wenn man an Sahara-Feeling denkt. Statt echter Sanddünen scheint Niantic bei der Einordnung der Umgebung stärker auf Kartendaten und Vegetationsabdeckung zu setzen. Dadurch können theoretisch auch Orte in Deutschland in Frage kommen, die ihr im Alltag nie als Wüste bezeichnen würdet.
Besonders fleißig wurde zuletzt in Community-Projekten rund um Spawn-Daten diskutiert, und dabei tauchte eine konkrete Theorie auf, die sich mit ersten Sichtungen decken soll.
So ordnen Fans die Spawn-Zonen von Schligda ein
Wo kann man Schligda in Pokémon GO am ehesten finden? Der entscheidende Hinweis dreht sich um die Definition von wüstenähnlichen Biomen. Community-Analysen gehen davon aus, dass Niantic sich bei der Auswahl an einer globalen Ökosystem-Karte orientiert, die Flächen nach Vegetationsgrad klassifiziert.
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Nach dieser Theorie soll Schligda vor allem dort auftauchen, wo Gebiete als spärlich bewachsen oder nicht bewachsen eingestuft werden. Das würde erklären, warum Sichtungen nicht nur in klassischen Wüstenregionen gemeldet werden, sondern auch in Arealen, die eher karg wirken oder wenig Grünflächen haben.
Welche Orte könnten in der Praxis helfen? Zusätzlich berichten einige Trainer davon, dass sie Schligda häufiger in Gegenden mit sichtbaren Sandflächen gesehen haben. Das kann je nach Stadt und Umgebung zum Beispiel an sandigen Wegen, offenen Kiesflächen oder großflächigen Baustellenbereichen anknüpfen, wenn diese im Kartenmaterial passend erfasst sind.
Warum sich Schligda fast wie ein Regional-Exklusiv anfühlt
Warum wirkt Schligda trotz globaler Verfügbarkeit so selten? Offiziell ist Schligda kein Regional-exklusives Pokémon, aber die starke Bindung an bestimmte Landabdeckungs-Kategorien sorgt dafür, dass die Verfügbarkeit für viele trotzdem stark eingeschränkt ist. Wer in einer sehr grünen Region spielt, kann schnell das Gefühl bekommen, dass das Pokémon praktisch nicht existiert.
Passend dazu wurde im Umfeld der Diskussion auch wieder sichtbar, wie viele echte Regional-Exklusivs Pokémon GO inzwischen hat. Hier ist die vollständige Liste der Regional-Exklusiv-Pokémon, wie sie aktuell kursiert:
- Ostasien-Regionen: Porenta
- Australien-Region: Kangama
- Europa-Region: Pantimos
- Europa-Region: Pantimimi (nur aus Eiern)
- Nordamerika-Region: Tauros
- Iberische Halbinsel: Kampf-Breed Paldea-Tauros
- Östliche Hemisphäre: Flammen-Breed Paldea-Tauros
- Östliche Hemisphäre: Sonnfel
- Östliche Hemisphäre: Ostmeer-Muschas
- Östliche Hemisphäre: Rotgestreiftes Barschuft
- Östliche Hemisphäre: Muramura
- Westliche Hemisphäre: Wasser-Breed Paldea-Tauros
- Westliche Hemisphäre: Lunastein
- Westliche Hemisphäre: Westmeer-Muschas
- Westliche Hemisphäre: Blaugestreiftes Barschuft
- Westliche Hemisphäre: Kopplosio
- Mexiko, Zentral- und Südamerika-Regionen: Skaraborn
- Wendekreis des Krebses und des Steinbocks: Corasonn
- Europa, Asien und Australien: Volbeat
- Europa, Asien und Australien: Sengo
- Europa, Asien und Australien: Jiutesto
- Europa, Asien und Australien: Furnifraß
- Amerika und Afrika: Illumise
- Amerika und Afrika: Vipitis
- Amerika und Afrika: Karadonis
- Amerika und Afrika: Sichlor
- Südasien-Region: Qurtel
- Afrika, Levante, Malta und Südspanien: Tropius
- Ozeanien-Region: Relicanth
- Nördliche Arktis: Pachirisu
- Südliche Hemisphäre: Palimpalim
- Südliche Hemisphäre: Katagami
- Nördliche Hemisphäre: Schabelle
- Südost-USA: Tropius
- Asien-Pazifik-Region: Selfe
- Asien-Pazifik-Region: Vegimak
- Asien-Pazifik-Region: Blaue Flabébé
- Asien-Pazifik-Region: Oricorio Sensu-Stil
- Asien-Pazifik-Region: Voltriant
- Asien-Pazifik-Region: Zappeliges Tatsugiri
- Europa, Naher Osten, Afrika und Indien: Vesprit
- Europa, Naher Osten, Afrika und Indien: Grillmak
- Europa, Naher Osten, Afrika und Indien: Rote Flabébé
- Europa, Naher Osten, Afrika und Indien: Oricorio Baile-Stil
- Europa, Naher Osten, Afrika und Indien: Anego
- Europa, Naher Osten, Afrika und Indien: Kringeliges Tatsugiri
- Amerika und Grönland: Tobutz
- Amerika und Grönland: Sodamak
- Amerika und Grönland: Gelbe Flabébé
- Amerika und Grönland: Oricorio Pom-Pom-Stil
- Amerika und Grönland: Masskito
- Amerika und Grönland: Hängendes Tatsugiri
- Südliche USA, Mexiko, Zentralamerika, Karibik und Südamerika: Maracamba
- Ägypten und Griechenland: Symvolara
- New York: Yorkleff
- Mexiko: UHaFnir
- Frankreich: Clavion
- Afrikanische, asiatische, pazifische und karibische Inseln: Oricorio Pa’u-Stil
- UK: Humanolith
Unterm Strich heißt das: Auch wenn Schligda nicht auf eine Weltregion festgenagelt ist, kann die Suche ähnlich zäh sein wie bei echten Regionalen. Die gute Nachricht ist aber, dass ihr nicht zwingend in einem realen Wüstenklima leben müsst, um Chancen zu haben.
Tipps für die Jagd während der Nachhaltigkeitswoche
Wie erhöht ihr eure Chancen auf Schligda kurzfristig? Wenn ihr in den nächsten Tagen gezielt losziehen wollt, lohnt es sich, karge Flächen in eurer Umgebung anzusteuern und dabei Items mitzunehmen, die die Begegnungsrate indirekt pushen. Viele setzen dabei auf Rauch und auf Sananabeeren, um beim Fangen direkt mehr Bonbons mitzunehmen.
Wie viele Bonbons braucht ihr für die Entwicklung? Für die Entwicklung von Schligda zu Sanaconda werden 50 Schligda-Bonbons benötigt. Wer das Pokémon also endlich findet, will idealerweise nicht nur ein Exemplar, sondern gleich mehrere Fänge am Stück.
Gleichzeitig ist klar: Selbst mit den neuen Hinweisen wird nicht jeder bis zum Ende des Events erfolgreich sein. Pokémon GO ist allerdings bekannt dafür, strenge Standort-Anforderungen bei späteren Aktionen zu lockern oder über zeitlich begrenzte Forschungen Alternativen anzubieten.
Wie läuft eure Schligda-Suche bisher, und habt ihr in eurer Gegend schon ein Muster bei den Spawn-Punkten erkannt? Schreibt eure Erfahrungen gern in die Kommentare.




