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Red Dead Online: Bohnen teurer als Eheringe: Die Online-Preise in der Kritik

Von Patrik Hasberg - News vom 02.12.2018 13:53 Uhr

Spieler kritisieren Red Dead Online derzeit vor allem für den fehlenden Passiv-Modus sowie die unverhältnismäßig hohen Online-Preise. Schließlich bringen Missionen kaum Geld, während goldene Ringe weniger wert sind als gebackene Bohnen.

Der Online-Modus zu Red Dead Redemption 2 steckt momentan noch in einer Beta-Version und verfügt deshalb über die eine oder andere Baustelle, die Entwickler Rockstar in der nächsten Zeit unbedingt noch in den Griff bekommen muss.

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Unverhältnismäßige hohe Online-Preise

Neben dem wohl größten Problem in Bezug auf den derzeit fehlenden Passiv-Modus betrifft derzeit die teils unverhältnismäßigen Preise in dem Multiplayer. Durch das erfolgreiche Abschließen von Missionen oder diverse Nebenaktivitäten wie Angeln, Jagen etc. können sich Hobby-Cowboys in Red Dead Online ihren Lebensunterhalt verdienen. Allerdings fallen die Erlöse Online deutlich geringer als es im Singleplayer der Fall ist. Hinzu kommt, dass Inhalte wie neue Waffen, Kleidung oder Zubehör fürs eigene Pferd ziemlich teuer bezahlt werden wollen.

Selbst wenn ihr einen vermeintlich teuren Gold-Ring verkauft, könnt ihr euch von dem erwitschafteten Erlös überraschenderweise nicht einmal Nahrungsmittel leisten. Der Reddit-Nutzer hat dies ausprobiert und für goldene Eheringe bei einem Händler gerade einmal 1,10 Dollar erhalten. Im Vergleich: gebackene Bohnen brachten dem Spieler immerhin 1,20 Dollar, während er für Kidney-Bohnen sogar 1,50 Dollar erhielt. Aber warum sind goldene Ringe weniger wert als Bohnen?

Der Reddit-Nutzer AccomplishedPicture schreibt scherzhaft:

"Wir waren zu sehr damit beschäftigt, Postkutschen und Banken auszurauben, um zu realisieren, dass das wahre Geld in der Bohnenkonserve steckt."

1899 vs. 2018

Viele Spieler beschweren sich dabei vor allem um die Unverhältnismäßigkeit. Schließlich spielen Red Dead Redemption 2 und auch Red Dead Online im Jahr 1899. Diese Preise lassen allerdings eher vermuten, dass man sich im Jahr 2018 befindet.

So hat beispielsweise der Nutzer Ford117 recherchiert wie viel eine Mauser-Pistole im Jahr 1899 tatsächlich gekostet hat. Das Ergebnis sind gerade einmal 35 Dollar im Gegensatz zu 250 Dollar in Red Dead Redemption 2. In Red Dead Online setzt Rockstar den Preis auf satte 1000 Dollar nach oben.

Zwar befindet sich Red Dead Online noch in der Beta, es ist aber ungewiss, ob Rockstar die Preise in der nächsten Zeit verändernt und entsprechend anpassen wird.

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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