Ein neues Free-to-Play-Spiel schickt euch nach dem Vorbild von Pokémon GO wieder nach draußen, aber diesmal stehen keine Fantasiewesen im Mittelpunkt, sondern echte Katzen aus eurer Umgebung. Die frisch enthüllte Mobile-App CatchCat ist bereits für Android veröffentlicht worden und hat in kurzer Zeit so viel Aufmerksamkeit erzeugt, dass der Entwickler sie vorübergehend offline nehmen musste, um gemeldete Probleme zu beheben.
Die Grundidee klingt simpel, hat aber einen charmanten Twist: Statt per AR nach Monstern zu suchen, fotografiert ihr Katzen in der Nachbarschaft. Aus diesem Foto erstellt das Spiel anschließend eine sammelbare Karte, die optisch an Trading-Card-Games erinnert und eurer Sichtung eine spielerische Form gibt.
So funktioniert CatchCat im Alltag
Wie spielt sich CatchCat im Vergleich zu Pokémon GO? Der Ablauf startet mit einem Foto: Ihr knipst eine Katze, das Spiel klassifiziert sie und bereitet daraus die Basis für eine virtuelle Version auf. Andere Nutzerinnen und Nutzer in der Nähe können anschließend über eine Art Mini-Game versuchen, diese virtuelle Katze zu fangen, ohne dass dafür zwingend an exakt derselben Stelle ein Marker gesetzt wird.
Jede entdeckte Katze bekommt dabei mehr als nur einen Namen: CatchCat vergibt Seltenheitsstufen, ordnet die Tiere einem Stamm zu und ergänzt sie um Werte, die später für Kämpfe relevant sein sollen. Obendrauf gibt es für jede Katze eine individuelle Karte, wobei das Spiel die Katze visuell aus dem ursprünglichen Foto extrahiert und daraus die Sammelkarte generiert.
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Wer bei AR-Spielen schnell an Datenschutz denkt, dürfte hier genauer hinschauen: Laut den bisher bekannten Infos werden keine Bilder auf einen Server hochgeladen, und sowohl Erkennung als auch Fang-Minispiel sollen offline funktionieren. Außerdem wird nicht der exakte Fundort geteilt, sondern nur eine grobe Region markiert, was auch dem Schutz der Tiere zugutekommen soll.
Features, Pläne und warum das Spiel gerade offline ist
Welche neuen Inhalte sind für CatchCat bereits angekündigt? Die Roadmap klingt nach klassischer Mobile-Langzeitmotivation: Unter anderem sind Kämpfe zwischen eingefangenen Katzen geplant, was sich voraussichtlich an PvP-Ideen wie in Pokémon GO orientiert, nur eben mit den eigenen Karten und Werten aus CatchCat.
Zusätzlich arbeitet das Team an einer iOS-Version, damit auch Apple-Geräte später einsteigen können. Einen konkreten Termin gibt es bislang nicht, aber die Entwicklung ist offiziell in Arbeit.
Spannend ist auch die Community-Richtung, die der Entwickler andeutet: Im Austausch mit Fans wurde die Möglichkeit angesprochen, Features einzubauen, die dabei helfen könnten, entlaufene Katzen mit ihren Besitzern wieder zusammenzubringen oder sogar Adoptionen von Katzen zu fördern, die ein Zuhause suchen.
Aktuell ist CatchCat allerdings nicht durchgehend verfügbar. Der Entwickler hat die App wegen des großen Andrangs und gemeldeter Bugs vorübergehend aus dem Verkehr gezogen und angekündigt, dass sie bald in verbesserter Form zurückkehrt.
Gleichzeitig wurden bereits neue Karten-Items angeteasert, darunter Golden Fish und Whipped, die offenbar als Boosts für Kämpfe gedacht sind. Wie stark diese Boni ausfallen und wie sie ins Balancing eingebunden werden, dürfte dann klarer werden, sobald die App wieder live ist und das Kampfsystem konkrete Formen annimmt.
Wäre CatchCat für euch eine witzige Alternative zu Pokémon GO, oder wäre euch das Konzept mit realen Katzen in der Umgebung zu heikel? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.



