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Hardware: Razer Ripsaw HD Review – Die perfekte Capture Card zum Streamen?

Von Philipp Briel - Test vom 09.04.2019 12:00 Uhr
© Razer

Vor knapp drei Jahren veröffentlichte der Peripherie-Hersteller Razer seine eigene Capture Card, die dank USB 3.0 nahezu latenzfreies Streaming auf fast allen Plattformen ermöglichen sollte. Jetzt schickt sich die Razer Ripsaw HD an, den gelungenen Erstling zu überflügeln. Was die kleine, unscheinbare Box auf dem Kasten hat und ob sich das Gerät für Videoaufnahme und Streaming lohnt, verrät unser Test.

Bereits das Vorgängermodell überzeugte 2016 mit gelungenen Features und einer sehr guten Bildqualität, die Razer mit der Razer Ripsaw HD noch einmal nach oben schrauben möchte. Videoaufnahmen und Streams in Full-HD mit 60 FPS sind möglich, während wir im Passthrough unsere Spiele in voller 4K-Auflösung genießen können.

Angeschlossen über einen USB 3.0-Port eures PCs oder Notebooks soll die externe Capture Card nahezu latenzfreies Streaming für anspruchsvolle Nutzer ermöglichen, ohne dabei Kompromisse in der Performance des Spiels in Kauf nehmen zu müssen. Über einen integrierten Audio-Mixer werden Spielesound, Mikrofon und Headset auf Wunsch ebenfalls aufgezeichnet. Der Umweg über einen externen Audio-Mixer oder softwarebasierte Lösungen soll also entfallen. Macht das die Razer Ripsaw HD zum perfekten Aufnahme- und Streaming-Gerät?

Technische Spezifikationen

  • Maximale Aufnahme-Qualität: Unkomprimiertes 1080p 60 FPS
  • Interface: nur USB 3.0
  • Video Eingang: Digital – HDMI 2.0
  • Audio Ausgang: Digital – HDMI
  • Audio Mix-in Eingang: 3,5 mm Mic-in / 3,5 mm Aux-in
  • Video Ausgang: HDMI 2.0
  • Maximale Passthrough Auflösung: 2160p60
  • Andere unterstützte Auflösungen: 2160p, 1080p, 1440p, 720p, 480p
  • Im Lieferumfang enthalten: USB3.0 Type C zu Type A Kabel, HDMI 2.0 Kabel, 3,5 mm Audio Kabel
  • Kompatibel mit Open Broadcaster Software, Mixer, Streamlabs, XSplit, Twitch & YouTube

Design und Funktionen der Razer Ripsaw HD

Nach dem Öffnen der Verpackung gibt selbige direkt den Blick auf unser Objekt der Begierde preis. In der Verpackung finden wir die Razer Ripsaw HD, die sich als kleiner, recht unscheinbarer schwarzer Kasten präsentiert. Die Größe entspricht in etwa den Abmessungen der Elgato Game Capture HD60 S und passt problemlos in eine Hand.

Auf der Oberseite des in mattem Schwarz gehaltenen Kastens prangt das bekannte Razer-Logo, auf der Vorderseite finden wir zwei 3,5-mm-Klinkeneingänge. Der Linke ist für ein Mikrofron gedacht, über den Rechten können wir unser Headset mit der Razer Ripsaw HD verbinden.

Die Steuerung der angeschlossenen Audiogeräte übernimmt der kleine Kasten für uns, während wir in der kostenlosen Razer Synapse 3-Software den Lautstärkepegel getrennt voneinander anpassen können. Das funktioniert in der Praxis hervorragend und erweist sich als sehr durchdacht, da somit der Umweg über eine externe Aufnahmesoftware entfällt.

Aufgezeichnet wird der Ingame-Sound, gemeinsam mit dem Bild, über den HDMI-Eingang auf der Rückseite des Gerätes, auf dem ein weiterer HDMI-Ausgang sowie der USB-C-Port Platz finden. Auf einen Komponenteneingang, beispielsweise für den Anschluss älterer Konsolen, verzichtet Razer im Vergleich zum Vorgänger allerdings konsequent.

Die Einrichtung der Razer Ripsaw HD ist ziemlich simpel. Wir verbinden einfach unsere PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch oder unseren PC mit dem HDMI-Eingang und die Capture Card mithilfe des beiliegenden HDMI-Kabels mit dem entsprechenden Ausgang. Über USB-C wird die Box dann an den PC angeschlossen, wo sie sofort erkannt und ohne den Download zusätzlicher Software oder Treiber installiert wird.

Passt alles, verrät eine grün leuchtende LED an der Front des Gerätes, dass die Box einsatzbereit ist. Der Download der kostenlosen Razer Synapse 3-Software ist optional, allerdings definitiv zu empfehlen, da wir darin die verschiedenen Tonspuren getrennt voneinander justieren können.

Liebt Games und Serien auf allen Plattformen. Klemmt sich bevorzugt hinter das Lenkrad virtueller Rennwagen oder erholt sich an den Gewässern offener Spielwelten. Fühlt sich im Auenland aber genauso heimisch, wie in Battle-Royale-Shootern oder der nordischen Mythologie.

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