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Diablo 4 – PTR soll Mythic-Aufwertung im Horadrimwürfel berechenbar machen

Blizzard plant die nächste umfassende Überarbeitung des Mythic-Systems in Diablo 4. Nach anhaltender Kritik aus der Community soll der kommende PTR zu Update 3.2.0 eine deutlich berechenbarere Methode einführen, mit der einzigartige Gegenstände direkt in mythische einzigartige Gegenstände verwandelt werden können.

Der Schritt folgt auf den Start von Saison 14: Saison des erwachten Todes am 30. Juni 2026. Mit Mythische einzigartige Gegenstände 3.0 wurde Mythisch von einer eigenständigen Seltenheitsstufe zu einer Qualität, die grundsätzlich jeder einzigartige Gegenstand erhalten kann. Gerade die starke Zufallskomponente bei der Herstellung sorgte jedoch für Frust.

Direkte Aufwertung im Horadrimwürfel

Wie funktioniert die neue Mythic-Aufwertung? Das neue Rezept im Horadrimwürfel soll einen ausgewählten einzigartigen Gegenstand direkt in dessen mythische Variante verwandeln. Anders als im bisherigen System entsteht dabei kein zufälliger, klassenspezifischer Gegenstand für denselben Ausrüstungsplatz.

Die Identität des Ausgangsgegenstands bleibt bei der Umwandlung erhalten. Das gilt ebenso für seine Affixe sowie Anpassungen durch Härtung und Vollendung. Wer viel Zeit und Ressourcen in ein passendes Unique investiert hat, muss künftig also nicht mehr riskieren, bei der Aufwertung einen komplett anderen Gegenstand zu erhalten.

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Diese zusätzliche Kontrolle hat allerdings ihren Preis. Die direkte Aufwertung im Horadrimwürfel soll teurer ausfallen als die Herstellung beim Juwelenschmied oder bei der Schmiedin. Außerdem wird das Ergebnis als hergestellt markiert. Von Gegenständen mit dieser Kennzeichnung darf jeweils nur einer gleichzeitig ausgerüstet werden.

Klare Grenzen für die neue Herstellung

Welche Einschränkungen gelten für das neue Rezept? Nicht modifizierbare Gegenstände sind von der direkten Umwandlung ausgeschlossen. Wurde ein einzigartiger Gegenstand bereits transfiguriert, kann er daher nicht mehr über das neue Rezept in seine mythische Version verwandelt werden.

Die alternative Runenherstellung beim Juwelenschmied bleibt bestehen. Dort lässt sich zwar der gewünschte Ausrüstungsplatz auswählen, das Ergebnis ist aber weiterhin ein zufälliger, zur jeweiligen Klasse passender mythischer Gegenstand. Als Kosten werden Prächtige Funken und Runen benötigt. Die auf diesem Weg hergestellten Gegenstände erhalten keine Kennzeichnung als hergestellt.

Dasselbe gilt für die aktualisierten Truhen der Schmiedin. Diese können zufällig entweder reguläre mythische einzigartige Gegenstände oder sagenhafte mythische Gegenstände erzeugen, die für die verwendete Klasse verfügbar sind. Wer mehrere Mythics ausrüsten möchte, bleibt somit auf Drops oder die weniger berechenbaren Herstellungsmöglichkeiten angewiesen.

Mehr Zugänglichkeit bei mächtigen Uniques

Wie erleichtert Blizzard den Einstieg in starke Builds? Zusätzlich soll jeder sagenhafte mythische Gegenstand eine reguläre einzigartige Variante erhalten. Diese Versionen sind leichter zu bekommen und stellen die charakteristischen Kräfte der begehrten Endgame-Ausrüstung früher im Fortschritt zur Verfügung.

Damit möchte Blizzard die Zeit verkürzen, in der bestimmte Builds auf Übergangslösungen angewiesen sind. Die sagenhaften mythischen Versionen bleiben weiterhin besonders wertvolle Drops, während ihre grundlegenden Mechaniken schon früher für passende Charakterkonzepte genutzt werden können.

Vollständig verschwindet der Zufall allerdings nicht aus Diablo 4. Weltbeute, Runenherstellung beim Juwelenschmied und Truhen der Schmiedin liefern weiterhin zufällige Ergebnisse. Auch die neuen mythischen einzigartigen Talismane bieten wenig Kontrolle, da für sie weder eine Herstellungsmethode noch eine eigene Quelle zum gezielten Farmen vorgesehen ist.

Die direkte Umwandlung dürfte dennoch zwei der größten Kritikpunkte an Saison 14 entschärfen: den Verlust eines sorgfältig aufgebauten Ausgangsgegenstands und hohe Ressourcenkosten ohne das gewünschte Ergebnis. Wie findet ihr die geplante Mythic-Überarbeitung? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

B.J. Blazko

B.J. ist der glorreiche Bastard unter den Gaming-Redakteuren. Wenn er nicht gerade in alte Verliese oder Burgen einbricht, um fragwürdige Zeitgenossen um ihre Habe zu erleichtern, zockt er gemütlich mit seiner Familie eine Runde auf der Couch. Ein Cup in Mario Kart, Luigis Mansion und manchmal sogar Animal Crossing.
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