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Crimson Desert – Pearl Abyss arbeitet an Intel-Arc-Support für PC

Crimson Desert ist erst seit dem 19. März 2026 erhältlich, doch das Action-Adventure hat schon jetzt eine ziemlich bewegte Startphase hinter sich. Nach einem starken Launch meldete Pearl Abyss laut eigener Angabe über 2 Millionen verkaufte Exemplare innerhalb von 24 Stunden (und 3 Mio. in Woche eins), gleichzeitig hagelte es aber auch Kritik an Steuerung, Performance und fehlender Hardware-Unterstützung auf dem PC.

Jetzt gibt es zumindest für einen Teil der Community eine erfreuliche Nachricht: Pearl Abyss arbeitet offiziell daran, Crimson Desert auf Systemen mit Intel-Arc-Grafikkarten spielbar zu machen. Damit reagiert das Studio auf einen der größten Aufreger seit Release, denn bisher läuft das Spiel auf Intel-GPUs praktisch nicht oder gar nicht.

Intel-Arc-Unterstützung rückt in den Fokus

Für wen ist das Update besonders wichtig? Vor allem PC-Nutzer mit Intel-Arc-Grafikkarten dürften aufatmen: Pearl Abyss hat über Social Media bestätigt, dass aktuell an Kompatibilität und Optimierung gearbeitet wird, um Crimson Desert auf Intel-Arc-Systemen lauffähig zu machen.

Das Studio betont dabei, dass es eine möglichst flüssige und stabile Spielerfahrung liefern will und bittet um Geduld, bis das entsprechende Support-Update bereitsteht. Eine konkrete Veröffentlichung oder ein Release-Zeitfenster für den Patch gibt es bislang allerdings noch nicht.

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Gleichzeitig entschuldigte sich Pearl Abyss für die Formulierung in der eigenen FAQ. Dort wurde zuvor sinngemäß nahegelegt, die Rückerstattungsrichtlinie zu prüfen, wenn man Crimson Desert auf Intel-GPUs spielen möchte. Diese Kommunikation hatte die Situation zusätzlich angeheizt, weil sich viele Betroffene dadurch im Stich gelassen fühlten.

Hintergründe, Patch-Druck und offene Baustellen

Warum ist das Thema so groß geworden? Crimson Desert spielt in der kriegsgezeichneten Welt Pywel, in der du als Kliff versuchst, dich wieder mit deinen Gefährten zu vereinen und gegen verschiedene Bedrohungen anzutreten. Trotz der starken Aufmerksamkeit zum Launch wurden schnell mehrere Baustellen sichtbar, die das Spiel in der Community zur Dauerdebatte machten.

Zu den häufig genannten Kritikpunkten zählen eine komplexe Steuerungsbelegung, eine teils schwache technische Optimierung und eben die fehlende Unterstützung für Intel Arc. Pearl Abyss hatte Betroffenen zuvor sogar Rückerstattungen angeboten, falls sie den Titel in Erwartung einer Intel-Kompatibilität gekauft hatten. Umso wichtiger ist das jetzige Signal, dass die Arbeiten an Intel-Support tatsächlich laufen.

Zusätzlichen Druck erzeugte auch ein Statement aus dem Intel-Umfeld: In einem Interview sagte ein Intel-Vertreter, man habe Pearl Abyss über Jahre hinweg wiederholt Unterstützung angeboten, darunter Hardware, Treiber, Tests, Validierung und Engineering-Ressourcen zur Optimierung. Intel zeigte sich enttäuscht, dass Crimson Desert dennoch nicht auf Intel-Grafik spielbar ist, betonte aber zugleich, man sei weiterhin bereit, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.

Aus Branchensicht ist das auch deshalb relevant, weil Crimson Desert laut Berichten auf Steam bereits über 230.000 gleichzeitige Nutzer erreicht haben soll, obwohl Intel-Arc-Spielbarkeit fehlt. Mit voller Kompatibilität könnte das Publikum also noch größer ausfallen.

Community-Reaktionen und Debatte um generative KI

Wie kommt die Ankündigung bei der Community an? Auf Plattformen wie Reddit und X wird die Intel-News überwiegend positiv aufgenommen, allerdings schwingt auch Verwunderung mit. Viele finden es überraschend, dass es zum Start keine Day-one-Unterstützung gab, obwohl Intel offenbar schon länger Hilfe angeboten hatte.

Parallel dazu wird ein weiteres Thema diskutiert: der Einsatz generativer KI bei Crimson Desert. Nach dem Launch gab es Spekulationen, dass einzelne Assets wie Gemälde nach KI-Erstellung aussehen könnten. Pearl Abyss hat inzwischen bestätigt, dass bestimmte KI-Tools für 2D-Visual-Props verwendet wurden.

Das Studio entschuldigte sich dafür und kündigte an, die betroffenen KI-Assets in zukünftigen Updates zu ersetzen. In der Summe entsteht damit gerade ein Bild, das viele aus modernen Launch-Phasen kennen: starke Reichweite und hohe Verkäufe, aber gleichzeitig ein langer Nachbesserungsplan, der nun Schritt für Schritt abgearbeitet werden soll.

Wie wichtig ist dir Intel-Arc-Support bei PC-Releases und wie bewertest du den Umgang von Pearl Abyss mit der Situation rund um Crimson Desert? Schreib es gern in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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