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Black Ops 2 startet auf PS5 durch – Millionen Nutzer dank neuer Ports

Ein über 13 Jahre alter Shooter mischt gerade die PS5-Charts auf: Call of Duty Black Ops 2 zieht in den USA auf Sonys aktueller Konsole an den neuesten Reihenablegern vorbei. Laut einer experimentellen PlayStation-Funktion kamen in einer Woche rund 5,25 Millionen PS5-Nutzer aus den Vereinigten Staaten mit Black Ops 2 in Kontakt und damit mehr als mit Black Ops 7 und Warzone zusammen.

Der Auslöser ist ein überraschend großer Nostalgie-Schub durch neu veröffentlichte Ports. Activision hat am 9. Juli 2026 native PS4- und PS5-Versionen von Call of Duty Black Ops sowie Call of Duty Black Ops 2 veröffentlicht und damit zwei Klassiker der PS3-Ära offiziell auf die aktuelle PlayStation-Generation gebracht.

Die Zahlen hinter dem PS5-Hype

Wie kommt Black Ops 2 auf so viele PS5-Starts? Die genannten Werte stammen aus einem wöchentlichen Player-Count-Widget, das PlayStation derzeit nur für ausgewählte Beta-Teilnehmer anbietet. Erfasst wird dabei, wie viele Nutzer ein Spiel innerhalb der Woche gestartet oder gespielt haben, nicht wie viele gleichzeitig online waren.

In derselben Auswertung soll Call of Duty Black Ops 1 auf etwa 1,9 Millionen wöchentliche PS5-Nutzer gekommen sein, Stand 16. Juli 2026. Zum Vergleich: Eine frühere Auswertung rund um den Start dieses Widgets bezifferte die wöchentlichen Starts im Call of Duty HQ Launcher auf knapp 5 Millionen für Black Ops 7, Warzone und weitere Inhalte im Hub zusammen.

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Wichtig dabei: Da Call of Duty HQ als Launcher mehrere aktuelle Inhalte bündelt, lässt sich diese Zahl nicht sauber einem einzelnen Spiel zuordnen. Trotzdem ist es ein klares Signal, wie stark der Start von Black Ops 2 auf PS5 eingeschlagen hat.

Warum alte Black Ops-Formeln wieder ziehen

Warum greifen so viele zur 2012er-Version? Black Ops 2 gilt bis heute als Fan-Liebling, vor allem wegen seines Multiplayer-Designs und des Zombies-Modus. Viele schätzen an den älteren Teilen die klassische Struktur: bekannte Karten, direkter Fortschritt, weniger Live-Service-Ballast und ein insgesamt fokussierteres Paket.

Die neuen PlayStation-Versionen sind dabei keine Remakes oder Remaster, sondern Ports, die Kampagne, Multiplayer und Zombies weitgehend intakt auf moderne Hardware bringen. Einzelne Inhalte und Modi sollen zwar fehlen, im Kern bleibt es aber das Black Ops 2, das viele aus der Xbox-360- und PS3-Zeit kennen.

Auch die Veröffentlichung als Doppel-Event mit dem ersten Black Ops dürfte geholfen haben: Wer die Ära verpasst hat oder sie auf PS5 nochmal sauber erleben will, bekommt plötzlich eine offizielle, komfortable Option direkt auf aktueller Hardware.

Release, Plattformen und Preis im Überblick

Was wurde am 9. Juli 2026 genau veröffentlicht? Activision hat native Versionen für PS4 und PS5 nachgereicht, was die beiden Klassiker ohne Umwege auf moderne PlayStation-Systeme bringt. Im Fokus stehen die bekannten Kerninhalte, statt einer kompletten Neuauflage.

Zum Preis: Beide Shooter sind zum Start mit 39,99 US-Dollar gelistet gewesen, inklusive eines zeitlich begrenzten PS-Plus-Rabatts auf 19,99 US-Dollar. Für den deutschen PlayStation Store wurden in den bisher kommunizierten Infos keine konkreten Euro-Preise genannt.

Was das für die Zukunft der Reihe bedeuten könnte

Welche Konsequenzen könnte der Erfolg haben? Der starke Launch von Black Ops 2 zeigt, dass die Nachfrage nach klassischen Call of Duty-Erfahrungen aus der PS3- und Xbox-360-Ära weiterhin riesig ist. Gleichzeitig ist klar: Wöchentliche Starts sagen noch nichts über langfristige Bindung, Spielzeit oder Verkäufe aus.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Black Ops 2 sich dauerhaft vor den aktuellen Schwergewichten hält oder ob es ein typischer Launch-Peak war. So oder so: Für Activision ist das ein ziemlich lautes Argument, weitere Legacy-Teile offiziell auf moderne Konsolen zu bringen.

Habt ihr Black Ops 2 auf PS5 schon wieder angeworfen, oder seid ihr eher bei Warzone und dem aktuellen Hauptteil geblieben? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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