ARC Raiders könnte schon bald an dem Punkt schrauben, der das Spiel seit Release besonders prägt: der kleinen, extrem engen Squad-Größe. Embark Studios hat bestätigt, dass intern mit größeren Teamgrößen experimentiert wird. Noch ist nichts beschlossen, aber allein die Richtung deutet an, dass sich das Matchgefühl im Extraction-Shooter 2026 spürbar verändern könnte.
Bislang ist bei ARC Raiders bei Dreierteams Schluss. Diese Grenze sorgt dafür, dass jeder Einsatz kalkuliert bleibt, Rollen klar verteilt sind und selbst kleine Fehler sofort teuer werden. Genau dieses klare, schnell lesbare Setup gilt vielen als ikonisches Kern-Feature des Spiels. Wenn Embark das anfasst, dann nicht als kleines Komfort-Update, sondern als potenzieller Gamechanger.
Experimente mit größeren Squads
Welche Änderung testet Embark Studios aktuell? Laut Executive Producer Aleksander Grøndal wird derzeit mit größeren Gruppengrößen als den bisherigen drei Personen getestet. Offiziell ist dabei noch nichts, es gibt keine Zusagen und auch keinen Termin, ab wann das Feature in die Live-Version wandern könnte.
Der spannende Teil: Grøndal macht klar, dass es dem Team nicht nur um mehr Firepower geht, sondern um neue Arten von Herausforderungen. Größere Gruppen würden automatisch andere Entscheidungen erzwingen, etwa bei Loadouts, der Aufteilung beim Looten oder beim Risiko, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
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Was größere Teams fürs Gameplay bedeuten könnten
Wie könnte sich ARC Raiders dadurch spielen? Größere Squads würden das aktuelle Balancing an mehreren Stellen treffen: PvP-Begegnungen könnten chaotischer werden, Dritteinmischungen würden gefährlicher, und Solos oder Duos müssten je nach Matchmaking deutlich vorsichtiger agieren. Gleichzeitig könnten vier oder fünf Personen auch dazu führen, dass bestimmte Hotspots schneller leergeräumt werden und Extraktionspunkte härter umkämpft sind.
Mindestens genauso interessant ist die PvE-Seite. In der Community wird schon lange über Inhalte spekuliert, die eher nach Raid-Struktur klingen: also harte, koordinationslastige Kämpfe gegen besonders massive ARC-Einheiten oder Boss-ähnliche Bedrohungen, bei denen mehr Leute nicht nur angenehm, sondern nötig sind. Das würde auch thematisch zu ARC Raiders passen, denn das Spiel lebt davon, dass ihr euch im Einsatz spontan anpasst, statt starr eine einzige optimale Route abzufahren.
Embark betont dabei weiterhin die Sandbox-Idee: Das Spiel soll mehrere Spielweisen unterstützen, statt die Community in eine einzige Richtung zu drücken. Genau deshalb wäre eine größere Squad-Größe vermutlich am stärksten, wenn sie als Option sauber in Modi, Matchmaking oder Event-Formate eingebettet wird.
Der größere Umbauplan für 2026
Welche weiteren großen Änderungen stehen bei ARC Raiders an? Die Tests bei den Teamgrößen sind nur ein Teil eines größeren Plans. Embark hat bereits mehrere Weichenstellungen kommuniziert, die den Live-Service-Rhythmus des Spiels verändern werden.
- Statt monatlicher Content-Updates soll es künftig zwei große Inhalts-Releases pro Jahr geben.
- Zusätzlich bleibt ein Live-Team aktiv, das weiter Patches, Ingame-Events und kleinere Updates liefert.
- Als Beispiel für die kleineren Inhalte wurde ein neuer Endgame-Händler genannt, der noch in diesem Monat erscheinen soll.
- Außerdem wurde eine regionale Preisstrategie angekündigt, bei der der Preis je nach Markt angepasst wird, statt überall nur umzurechnen.
Unterm Strich wirkt das nach einem klaren Kurs: weniger Häppchen-Taktung, dafür größere Drops und genug Luft, um Systeme wie Teamgrößen sauber zu testen, auszubalancieren und mit passenden Inhalten zu verbinden. Wenn größere Squads wirklich kommen, dürfte das also nicht isoliert passieren, sondern als Teil eines größeren Updates, das auch neue Ziele und Herausforderungen liefert.
Würdet ihr ARC Raiders lieber bei Dreierteams belassen, oder habt ihr Lust auf Vierer- oder Fünfertrupps mit härteren PvE- und Boss-Inhalten? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare.




