Obwohl Saison 14 von Diablo 4 erst in ein paar Wochen startet, brodelt es in der Community schon jetzt spürbar. Grund ist der frisch beendete 3.1-PTR, der zwischen dem 2. Juni 2026 und 9. Juni 2026 lief und bei vielen einen deutlich schlechteren Eindruck hinterlassen hat als erhofft.
Das ist vor allem deshalb heikel, weil Diablo 4 seit der Erweiterung Lord of Hatred im April eine starke Phase erwischt hat. Viele lobten die spürbaren Endgame-Änderungen und den Abschluss der Age-of-Hatred-Story, wodurch die Erwartungen an die nächste Saison automatisch hoch ausfallen.
Harte Kritik am PTR und Zweifel am Saison-Konzept
Warum sind so viele Fans wegen Saison 14 beunruhigt? Der Ton rund um den PTR fiel überraschend scharf aus, vor allem mit Blick auf die neue saisonale Mechanik Pandemonium Ruptures. In einer viel diskutierten Reddit-Runde beschrieb ein Nutzer das Kerngameplay sinngemäß als passives Ausharren in einem Bereich, während man hofft, nicht plötzlich ausgeschaltet zu werden, und darauf setzt, dass einem der Zufall gnädig ist.
Sinngemäß: Man steht im Kreis, hofft, nicht mit einem Treffer zu sterben, und betet zu RNGesus.
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Viele stimmten der Kritik zu und kündigten bereits an, Saison 14 auszulassen, falls Blizzard an der Mechanik nicht noch deutlich nachbessert. Ein wiederkehrender Punkt: Das neue Saison-Feature wirkt stark an eine einzelne Aktivität gebunden, statt das gesamte Spielgefühl dauerhaft zu beeinflussen.
Gerade im Vergleich zu früheren Ideen fällt das auf. Als positives Gegenbeispiel wird häufig Saison 10 mit Chaos-Rüstung genannt, weil diese Mechanik in Builds, Entscheidungen und Progression kontinuierlich hineingewirkt hat. Pandemonium Ruptures fühlt sich für einen Teil der Community dagegen eher wie ein isolierter Modus an, den man abarbeitet, statt dass er Diablo 4 als Ganzes verändert.
Zu viel Zufall, zu wenig Neues und ein schwieriger Vergleich
Welche konkreten Punkte stehen bei Saison 14 besonders in der Kritik? Aus dem PTR-Feedback stechen vor allem drei Vorwürfe heraus, die immer wieder genannt werden:
- Zu starke Abhängigkeit von Zufall, was sich weniger nach Planbarkeit und mehr nach Glück oder Pech anfühlt.
- Zu wenig frische Inhalte, zumindest gemessen an dem, was viele von einem großen Saisonwechsel erwarten.
- Ein Mechanik-Fokus, der nicht permanent ins gesamte Spiel einzahlt, sondern an eine spezielle Aktivität gekettet ist.
Der schwierige Vergleich mit Saison 13 verschärft die Stimmung zusätzlich. Obwohl Saison 13 nicht mit einer riesigen, klar umrissenen Saison-Mechanik glänzte, wurde sie insgesamt stark gefeiert, weil die Inhalte und Änderungen aus Lord of Hatred für viele das Endgame deutlich aufgewertet haben.
Interessant ist dabei: Selbst mit dem Eindruck, dass die neue Klasse Hexenmeister bei einem Teil der Community eher verhalten ankam, blieb Saison 13 für viele ein Höhepunkt. Genau das setzt Saison 14 jetzt unter Druck, weil es nach einer Hochphase besonders leicht ist, als kleiner Schritt wahrgenommen zu werden.
Starttermin und die Chance auf Kurskorrekturen
Wann startet Diablo 4 Saison 14 und was kann sich bis dahin noch ändern? Der Start wird derzeit für den 30. Juni 2026 erwartet. Bis dahin bleibt Blizzard noch Zeit, an den auffälligsten Kritikpunkten zu drehen, denn genau dafür ist ein PTR letztlich da: Feedback sammeln und Anpassungen vor dem Live-Release umsetzen.
Ob Pandemonium Ruptures am Ende wirklich so eintönig und zufallsgetrieben bleibt, wie es jetzt manche befürchten, ist damit noch offen. Klar ist nur: Nach dem starken Rückenwind der Erweiterung und der positiven Stimmung rund um Saison 13 wird Saison 14 sehr genau beobachtet werden.
Wie ist euer Eindruck vom PTR-Feedback zu Saison 14, und würdet ihr die Saison im aktuellen Zustand spielen oder eher aussetzen? Schreibt es gern in die Kommentare.




