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Steam Deck 2 – Valve deutet TMR-Thumbsticks als Anti-Drift-Upgrade an

Valve hat neue, ziemlich konkrete Signale in Richtung Steam Deck 2 geschickt. In einem aktuellen Auftritt auf dem YouTube-Kanal Tested hat Valve-Designer Lawrence Yang über ein Detail gesprochen, das viele Handheld-Fans seit dem ersten Modell beschäftigt: die Anfälligkeit klassischer Analog-Sticks für Drift.

Die wichtigste Aussage: Valve ist mit den neuen magnetischen TMR-Thumbsticks so zufrieden, dass diese Technologie sehr wahrscheinlich auch in zukünftiger Hardware landet. Ein Name wie Steam Deck 2 fiel dabei zwar nicht direkt, aber die Stoßrichtung ist klar.

Magnetische TMR-Thumbsticks als nächster Standard

Welche Upgrade-Hardware könnte beim Steam Deck 2 drinstecken? Laut Yang setzt Valve beim neuen Steam Controller bereits auf magnetische TMR-Thumbsticks und hat diese Technik auch im Controller des Steam Frame genutzt. Und genau dieses Mitnehmen bewährter Komponenten in kommende Geräte stellt er in Aussicht.

Auch wenn wir gerade nicht viel über zukünftige Hardware sprechen, kann man sich vorstellen, dass wir Dinge weiterführen. TMR-Thumbsticks sind etwas, womit wir sehr zufrieden sind. Wir haben sie in den Steam-Frame-Controller eingebaut, also kann ich mir gut vorstellen, dass wir sie künftig ebenfalls verwenden.

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Im Kontext der bisherigen Steam-Deck-Modelle ist das ein bemerkenswertes Statement, weil die bisherigen Sticks potenziometerbasiert arbeiten. Diese Bauweise ist verbreitet, kann sich aber mit der Zeit abnutzen und Drift begünstigen, je nachdem, wie intensiv das Gerät genutzt wird.

TMR steht für Tunnel-Magnetowiderstand. Vereinfacht gesagt messen diese Sticks Eingaben magnetisch, statt über mechanischen Kontakt. Das macht sie typischerweise deutlich robuster gegen Verschleiß und damit auch gegen Drift. In der Premium-Klasse von Drittanbieter-Controllern ist das längst ein gefragtes Feature, während viele First-Party-Alternativen weiterhin auf Potentiometer setzen.

Ein Hardware-Ökosystem, das sich gegenseitig befeuert

Wie passt das Steam Deck 2 in Valves aktuelle Hardware-Pläne? Der Fokus liegt bei Valve derzeit sichtbar auf dem neuen Steam Controller, der zum offiziellen Start extrem schnell ausverkauft war. Das sorgt nicht nur für Frust bei Interessierten, sondern spielt auch Scalpern in die Hände, die frühe Bestellungen teils direkt weiterverkaufen.

Spannend ist dabei die Reihenfolge im größeren Bild: Der zweite Steam Controller steht derzeit im Rampenlicht, daneben positioniert Valve weitere Geräte wie Steam Machine und Steam Frame. Steam Machine zielt stärker auf das klassische Konsolenpublikum, während Steam Frame in Richtung VR-Markt gedacht ist. Trotzdem bleibt das Steam Deck die Basis, auf der diese Hardware-Strategie aufbaut, allein wegen seiner Popularität und seiner Rolle als SteamOS-Aushängeschild.

Entsprechend wirkt es logisch, dass das Steam Deck 2 als nächster großer Schritt folgt. Und Valve hat in der Vergangenheit bereits betont, dass ein Nachfolger nicht nur ein kleines Iterations-Upgrade werden soll, sondern ein spürbarer Sprung.

Was das für Drift, Langlebigkeit und Alltag bedeutet

Warum wären TMR-Sticks ein wichtiges Steam-Deck-2-Upgrade? Für ein Handheld ist die Belastung der Sticks im Alltag oft höher als bei einer stationären Konsole. Viele nutzen das Deck unterwegs, packen es ein und aus, spielen kürzere Sessions, drücken häufiger im Stehen oder in ungünstigeren Haltungen und sind damit weniger zimperlich als auf der Couch.

Magnetische TMR-Thumbsticks wären deshalb nicht nur ein technisches Detail für Datenblätter, sondern ein echter Komfortgewinn, weil sie den Klassiker unter den Handheld-Problemen gezielt adressieren: Drift und Abnutzung.

Zusätzlich würde so ein Wechsel auch zur Linie passen, die Valve derzeit bei neuer Hardware zu verfolgen scheint: Nicht nur kleine Politur, sondern gezielte Modernisierung an den Stellen, die im Alltag wirklich nerven.

Steam Deck 2 als größerer Sprung statt Mini-Update

Wann könnte das Steam Deck 2 kommen und wie groß wird das Upgrade? Ein konkretes Release-Datum gibt es weiterhin nicht, aber interne Aussagen deuten darauf hin, dass Valve das Gerät nicht überhastet auf den Markt bringen will. Im Hintergrund läuft die Arbeit am Steam Deck 2 weiter, und aus Entwicklersicht wird immer wieder betont, dass man einen klaren Entwicklungspfad von früherer Steam-Hardware bis zum heutigen Steam Deck ziehen kann.

Ob TMR-Thumbsticks am Ende nur ein Teil eines größeren Pakets sind, bleibt offen. Viele hoffen zusätzlich auf spürbar bessere Akkulaufzeit, was gerade bei anspruchsvollen Spielen weiterhin der größte Alltagshebel wäre. Genau hier würde ein Nachfolger ebenfalls am stärksten davon profitieren, wenn Valve den angekündigten großen Sprung wirklich liefern will.

Was wäre für dich das wichtigste Upgrade beim Steam Deck 2: bessere Sticks gegen Drift, mehr Akkulaufzeit oder ein größerer Performance-Sprung? Schreib deine Meinung gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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