Microsoft hat am 29. April 2026 seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2026 vorgelegt und dabei zeigt sich: Die Gaming-Sparte rund um Xbox musste zuletzt einen Dämpfer hinnehmen.
Umsatzrückgang bei Xbox im Detail
Ein Blick auf die Zahlen offenbart gleich mehrere Rückgänge:
- Gesamtumsatz Xbox: 5,34 Milliarden US-Dollar
→ Vorjahr: 5,72 Milliarden US-Dollar - Rückgang im Jahresvergleich: −6,6 %
- Rückgang zum Vorquartal: −10,4 % (zuvor 5,96 Milliarden US-Dollar)
Besonders deutlich fällt der Einbruch im Hardware-Bereich aus:
- Xbox-Hardware: −33 % im Jahresvergleich
Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits im vorherigen Quartal angedeutet hatte.
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Übergangsphase nach Führungswechsel
Die aktuellen Zahlen sind auch im Kontext eines wichtigen Umbruchs zu sehen: Nach dem Rücktritt von Phil Spencer hat Asha Sharma im Februar die Leitung der Xbox-Sparte übernommen.
Ihr Einfluss dürfte sich in diesem Bericht allerdings noch kaum widerspiegeln. Vielmehr befindet sich Xbox aktuell in einer Übergangsphase, in der strategische Weichen erst neu gestellt werden.
Gemeinsam mit Matt Booty will Sharma die Marke künftig wieder stärker in den Fokus rücken. Ein zentraler Schritt: die Abkehr vom Begriff „Microsoft Gaming“ hin zu einer klareren Positionierung unter dem Namen Xbox.
Fokus auf Wachstum und Spielerzahlen
Für die kommenden Monate hat Sharma klare Ziele formuliert. Im Mittelpunkt steht vor allem eines: wieder Wachstum generieren.
„Wir wollen, dass Xbox im nächsten Jahr wieder wächst. Es gibt keine einfache Lösung – entscheidend ist, wie viele Spieler täglich im Xbox-Ökosystem aktiv sind.“
Damit verschiebt sich der Fokus stärker auf Engagement und aktive Nutzerzahlen statt reinem Hardware-Verkauf.
Microsoft insgesamt weiterhin auf Wachstumskurs
Während Xbox schwächelt, sieht das Gesamtbild bei Microsoft deutlich positiver aus:
- Gesamtumsatz: 82,9 Milliarden US-Dollar
- Wachstum: +18 %
Das zeigt: Die Gaming-Sparte bleibt zwar wichtig, ist aber längst nicht mehr der alleinige Wachstumstreiber im Konzern.
Das bedeutet der Rückgang für Xbox
Der Rückgang bei Xbox kommt nicht überraschend, wirkt aber in Kombination mit dem Führungswechsel wie ein klarer Wendepunkt. Die nächsten zwölf Monate dürften entscheidend werden, ob Asha Sharma die Marke wieder auf Kurs bringen kann oder ob sich die aktuellen Probleme weiter verfestigen.
Gerade die schwächelnden Hardware-Zahlen zeigen, dass klassische Konsolenverkäufe zunehmend an Bedeutung verlieren könnten. Umso wichtiger wird es für Xbox, im Bereich Services und Ökosystem langfristig zu überzeugen.





